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Erfolgskiller Hierarchie - 3/4: Wo Macht ist, ist Angst



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Wo Macht ist, ist immer auch Angst. Die Angst derer, die nach oben drängen, heißt, den Anschluss zu verpassen. Und die Angst derer, die schon oben angekommen sind, ist es, die mit Macht einhergehenden Privilegien wieder zu verlieren. Macht01


Hier schreibt für Sie: Anne M. Schüller ist Managementdenker & mehrfache Bestsellerautorin. Profil

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Macht und Angst sind ein Paar

So kommt es, dass Machtbesessene ihren Zuständigkeitsbereich hermetisch abriegeln, im Silodenken verharren, und ihr Wissen wie einen Schatz hüten, anstatt es zu teilen.

Höllisch aufpassen muss also jeder, der Macht erlangt, denn Macht verändert die Persönlichkeit. Der zunehmend sorglose Umgang mit Machtbefugnissen führt zur blinden Selbstüberschätzung, zu Gewissenlosigkeit, zu pathologischem Größenwahn und womöglich in die Kriminalität. Soziale Kompetenzen verkümmern. Gefühlskälte setzt ein. Und die selbstkritische Einsicht versiegt.

Autoritätshörigkeit verbietet Widerworte

Oft ist auch niemand mehr da, der nach Einhalt ruft. Denn Autoritätshörigkeit verbietet Widerworte. Übrigens besteht eine enge Beziehung zwischen einem beruflichen Aufstieg und dem Verschweigen von Fehlern und Schwierigkeiten gegenüber dem Chef.

Verstehen sich Führungselite und Belegschaft als „wir da oben“ gegen „die da unten“, dann ist der Bruch vorprogrammiert. Zwischenmenschliche Kälte ist in einem solchen Kontext noch das kleinere Übel.

Wo Angst regiert, hat Kreativität keine Chance

Vor allem werden in großem Stil menschliche Ressourcen verschwendet, denn es baut sich ein Szenario aus Drohungen, Intrigen, Missgunst und Kontrollwahn auf.

Der Fokus ist nach innen gerichtet. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt. Für Kunden bleibt da wenig Zeit. Dabei ist  Kreativität die Schlüsselressource der Zukunft.

Mittelmaß kauft keiner

Das Denken gegen die Regel gehört zu den maßgeblichsten Erfolgsfaktoren, um sich von Durchschnitt und Mittelmaß abzuheben. Denn Mittelmaß will niemand mehr kaufen. Mittelmaß wird noch nicht mal erinnert.

Aber wie bitte soll Außergewöhnliches, ja geradezu Einzigartiges entstehen, wenn stromlinienförmige Mitarbeiter und eine maultote Meute von Mitläufern ein Unternehmen bevölkern - und alle immer nur abwartend nach oben schauen, anstatt nach draußen zum Kunden?

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  1. Ch. Naber-Blaess

    RT @Berufebilder: Erfolgskiller Hierarchie - 3/4: Wo Macht ist, ist Angst -

  2. KompetenzPartner

    Erfolgskiller Hierarchie – 3/4: Wo Macht ist, ist Angst: Wo Macht ist, ist immer auch Angst. D... #Beruf #Bildung

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