11 Erfolgsfaktoren für kleine und mittelständische Unternehmen: 5 Bücher zum Selbermachen statt Berater {Review}


Gut arbeiten, 500 Bäume pflanzen! Wir machen die Arbeitswelt menschlicher wie ökologischer und spenden – urkundlich belegt – Einnahmen für Aufforstung. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept, on-Demand eKursen und News-Dienst geben wir über 15 Jahre Erfahrung an unsere Kunden (u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen) weiter. Von der Top20-Bloggerin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, WELT, Wikipedia.
Bildrechte:  Cover-Abbildung via Amazon.

Diesmal fünf Bücher, die zugeschnitten sind auf die kleinen und mittleren Unternehmen. Auf die, die es sich nicht leisten können und wollen, für jede Frage ein Beraterteam anzuheuern. Auf die Unternehmen, die sich von der Bäckerei bis zur IT-Schmiede professionell aufstellen wollen.

Übrigens: Viele weitere handverlesenen Lese-Empfehlungen finden Sie in unserer Rubrik Buch-Tipps der Redaktion.


Hier schreibt für Sie:

 

Wolfgang Hanfstein 38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

  Profil

Schnell-Check für KMU

Hier geht es um fast 100% der deutschen Unternehmen. Genauer gesagt um 99,7% aller deutschen Unternehmen. Es geht um die KMU, die kleinen und mittleren Unternehmen. Unter 50 Millionen Umsatz, unter 500 Beschäftigte.

In den Medien ist allerdings meist von den 0,3% der anderen Unternehmen die Rede. Obwohl die KMU über 60% aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze schaffen und immerhin fast 40% des Umsatzes erwirtschaften.

Selbermachen statt Berater

Die meisten dieser Unternehmen können es sich nicht leisten, für jede Frage teure Berater anzuheuern. Hier gilt, gerade was die Unternehmensführung anbelangt: selbermachen.

Mit dem Buch “Unternehmensführung für den Mittelstand”, das von der “Offensive Mittelstand” herausgegeben wird, finden jetzt Verantwortliche und Unternehmer eine Anleitung, ihren Betrieb auf die elf wesentlichen Erfolgsfaktoren hin zu durchleuchten.

Die eigene Strategie überprüfen

Kleine und Mittlere Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass es meist einen Gründer mit einer Idee und dem Mut zur Umsetzung gab. In der Folge wächst das Unternehmen um die Aufträge herum, wird größer – und unübersichtlicher.

Und auch die Bedrohungen nehmen zu. Deshalb ist es wichtig, immer wieder einen Cut zu machen und das Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen.

Elf Faktoren die zeigen, wo der Hase im Pfeffer liegt

Elf Faktoren haben die Macher der “Offensive Mittelstand” herausgefiltert, anhand derer die Ausrichtung des Unternehmens geprüft werden kann.

Die elf Faktoren werden jeweils kurz beschrieben, ihre Bedeutung für die Unternehmen wird klar gemacht und die wichtigsten Methoden werden vorgestellt. Praktische Tipps und Checklisten zur Umsetzung machen das Buch zu einem vorzüglichen Werkzeug.

Die elf Erfolgsfaktoren im Überblick

  1. Strategie: Vom Bauchgefühl zur systematischen Nutzung der Ressourcen: “Das ist unser spezifischer Weg, das wollen wir und das macht uns erfolgreich”.
  2. Liquidität: So kann die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt werden. Mit Darstellung der wesentlichen Kennziffern (Liquidität 1. und 2. Grades)
  3. Risikobewertung: Unternehmen zu gründen und in die Zukunft zu führen bedeutet immer, Risiken einzugehen. Die systematische Risikobewertung hilft dabei, die Risiken im Griff zu haben.
  4. Führung: Schon ab einem Angestellten ist “Führung” ein Thema, das nie abreißt. Die Autoren zeigen, wie die Rahmenbedingungen beschaffen sein müssen, damit die Mitarbeiter auch mitarbeiten.
  5. Kundenpflege: Jedes Geschäft steht und fällt mit der Akzeptanz der Leistung beim Kunden. Parameter, die dem ständigen Wandel unterliegen. Hier werden die Methoden vorgestellt, um Kunden langfristig zu binden.
  6. Organisation: Ist das Unternehmen so aufgestellt, dass alle Prozesse reibungslos laufen? Haben alle die Arbeitsbedingungen, die sie brauchen, um gut zu sein?
  7. Unternehmenskultur: Dieses Kapitel enthält wichtige Impulse für die Gestaltung einer produktiven Unternehmenskultur. Ein Faktor, der die Zusammenarbeit und Erreichung von Zielen wesentlich mitbestimmt.
  8. Personalentwicklung: Schon in kleinen Unternehmen genügt es heute kaum mehr, Personal dann zu suchen, wenn die anderen die Arbeit nicht mehr schaffen. Die Autoren zeigen, wie Personalentwicklung systematisch betrieben werden kann und muss.
  9. Prozesse: Wissen alle Beschäftigten, was sie zu tun haben? Werden die Arbeiten so übergeben, dass die anderen nahtlos weiterarbeiten können? Optimale Prozesssteuerung hilft bei der Reduzierung von Lagerbeständen ebenso wie bei der Erhöhung der Kundenzufriedenheit.
  10. Beschaffung: Im Einkauf liegt nicht nur der Gewinn. Im Einkauf wird auch über die Qualität der Produkte entschieden. Deshalb hilft auch hier der systematische Blick auf den ganzen Prozess.
  11. Innovation: Es muss und kann ja nicht immer das iPad sein. Aber wer morgen noch am Markt erfolgreich sein will, muss das Thema Innovation zur Chefsache machen.

Das große Ganze im Blick

Alle elf Erfolgsfaktoren werden auf wenigen Seiten präzise dargestellt. Und zwar so, dass Unternehmer und Führungskräfte schnell erkennen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Zudem zeigen die Autoren, welche nächsten Schritte schnell eingeleitet werden können.

Natürlich gibt es zu allen hier beschriebenen Faktoren meterweise Fachbücher. Aber gerade in der Prägnanz und Kürze liegt der Vorteil von “Unternehmensführung für den Mittelstand.” Nur so ist es machbar, alle wesentlichen Faktoren in den Blick zu bekommen und schnell festzustellen, wo es Handlungsbedarf gibt. Prädikat “wertvoll”, weil “Unternehmensführung für den Mittelstand” genau auf die Verhältnisse der KMU eingeht und durch seinen sehr guten Aufbau schnell wichtige Erkenntnisse zutage fördert.

Vom Tramp zum eigenen Modelabel

Wie man klein anfängt und reich wird, zeigt Sophia Amoruso, erfolgreiche CEO des Millionen-Dollar-Unternehmens “Nasty Gal” und beschäftigt über 350 Mitarbeiter. Dabei lebte Sie lange Zeit von Ladendiebstählen und schlecht bezahlten Jobs. Ihr Buch #Girlboss ist eine fulminante Aufforderung, dem eigenen Weg zu folgen.

Autorin des Buches ist Sophia Amoruso, die ihr erstes Geld damit verdient hat, geklaute Bücher im Internet zu verkaufen – und die mit nicht einmal 30 Jahren ein Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen auf die Beine gestellt hat: das Modelabel “Nasty Gal”. Sophia Amoruso wurde das nicht in den Schoß gelegt.

Ihre Anfänge waren mehr als steinig: mit 17 zu Hause ausgezogen, das College in den Wind geschrieben, trampte sie einige Jahre durch die USA. Gelebt hat sie in dieser Zeit von Ladendiebstählen (bis sie erwischt wurde) und schlecht bezahlten Jobs. Die große Wende kam, als sie begann über eBay erste Vintage-Kleider zu verkaufen. Amoruso hatte ihre Leidenschaft gefunden…

Management-Tipps und Anleitungen zum Ladendiebstahl

Ihr Buch #Girlboss enthält exakte Anleitungen für erfolgreichen Ladendiebstahl (so viel wie möglich mitnehmen fällt am wenigsten auf). Das Buch ist außerdem eine hollywoodreife Biografie einer jungen Amerikanerin. Es ist die Verkörperung des amerikanischen “vom Tellerwäscher-zum-Millionär-Traums.

Und es ist liefert (künftigen) Unternehmerinnen oder Führungskräften ein paar wichtige Business-Grundregeln (deine Mitarbeiter sind nicht Deine Freunde). Kurz: ein packendes Buch, das man hier mit offenem Mund liest, dort laut loslacht und auf einer anderen Seite wiederum wirklich Lebenspraktische Tipps bekommt.

Klar, sie hatte viel Glück – aber vor allem einen unbezähmbaren Willen. Am Anfang Stand der Entschluss – sie war gerade 18 – sich künftig nicht mehr aus Mülltonnen zu ernähren. Über eBay verkaufte sie alte Klamotten, war dafür selbst Model, Fotografin, Einkäuferin, Lieferantin und Wäscherin. Immer akkurat, immer geradezu versessen, ihren Kunden ein tolles Einkaufserlebnis zu bieten. Dann ging es steil und schnell hoch. Über einen eigenen Shop bis zur internationalem Modemarke.

Einfach anfangen und machen

Ein solch kometenhafter Aufstieg legt es nahe zu sagen: “Seht her, ich habe es geschafft, ihr könnt es auch”. Sophia Amoruso tappt aber nicht in diese Falle. Sie hat dieses Buch wohl auch geschrieben, um zu zeigen, dass hinter der “sexiest CEO alive” (Business Insider 2013) eine Frau steckt, die sich nicht unterkriegen ließ und nicht unterkriegen lässt. Damit ist ihr Buch auch ein Mutmachbuch.

Es muss und kann nicht immer ein Konzern hinten heraus springen – aber ein selbstbewusst geführtes Leben allemal. Das Buch ist eine fulminante Aufforderung an Frauen, groß zu denken. Inklusive präziser Ratschläge Leute einzustellen und zu entlassen, Risikokapitalgeber zu finden (und nach Hause zu schicken) und warum es gut, einfach anzufangen.

Wie Unternehmen attraktive Arbeitgeber werden: Employer Branding kann man nicht verordnen

Auch “Employer Branding” ist wichtig, gerade für kleine Unternehmen. Denn wenn ein Unternehmen attraktiv für Bewerber gemacht wird, muss es automatisch attraktiv für seine Mitarbeiter werden. So haben knappe Märkte immer wieder gute Effekte.

Mit “Employer Branding” hat Katja Nagel ein Buch geschrieben, das den Strategie- und HR-Verantwortlichen in den Unternehmen Ideen liefert, die besten Rahmenbedingungen herzustellen, um ein attraktiver Arbeitgeber zu werden.

Was tun, wenn gute Leute rar sind?

Denn schauen Sie mal genau hin: Was hält die besten Leute Ihrer Branche davon ab, bei Ihnen zu arbeiten? Oder was können Sie dafür tun, dass Ihnen die besten Leute Ihrer Branche die Bude einrennen?

Die geeignete Waffe im “Krieg um die Talente” schien in den 90er gefunden. Mit “Employer Branding” wurden Unternehmen auf das Ziel hin ausgerichtet, eine attraktive “Arbeitgeber-Marke” zu werden.

Employer Branding steigert die Zufriedenheit

Die Rechnung ging auf. Und noch mehr. Denn Unternehmen, die auf Employer Brandig setzten, erhöhten bei der Gesamtbelegschaft die Zufriedenheitswerte, senkten den Krankenstand und sogar Diebstahlrate.

Heute geht es deshalb nicht mehr um das “ob”, sondern um das “wie” des Employer-Branding. Sehr gute Einsichten liefert dafür die Expertin Katja Nagel in ihrem Buch “Employer Branding”, das jetzt bei Linde erschienen ist.

Schlechtes Betriebsklima gleich wenig Rendite

Ob Start-up oder internationaler Konzern – Mitarbeiter suchen an erster Stelle ein gutes Arbeitsklima, herausfordernde Aufgaben, die Möglichkeiten zur Weiterbildung sowie ein Unternehmen, dem in Zukunft noch einiges zugetraut werden kann.

Um diese Präferenzliste für Unternehmen bearbeitbar zu machen, destilliert Katja Nagel daraus die wesentlichen “Treiber” der “Arbeitgeberattraktivität”. So kann jedes Unternehmen erkennen, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, und wo die guten Leistungen des Unternehmens lediglich entsprechend kommuniziert werden müssen.

Die Guten machen es vor

Was Katja Nagel hier beschreibt, ist zwar gut auf den Punkt gebracht, aber nicht neu. Lesenswert wird ihr Buch, wenn die Autorin sich daran macht, ihre guten Kontakte zu nutzen.

Denn als Betriebswirtin mit viel Konzernerfahrung, zuletzt als Kommunikations- und Strategiechefin bei O2 Germany, standen ihr wohl viele Türen offen. Und so liefert sie in diesem Buch erhellende Fallbeispiele zum Thema Employer Branding von den besten Adressen.

Fallbeispiele aus der Praxis

Mit dabei Siemens, Bertelsmann, SAP, Unilever und Roland Berger. Und dass Employer Branding gerade auch in mittelständischen Unternehmen den besonderen “Spirit” erzeugen kann, zeigen die Fallbeispiele Omicron electronics und compeople AG:

Hier wurde Employer Branding eher vorgelebt als “implementiert”. Und das zeigt: Ein toller Arbeitgeber wird man nicht durch reden, sondern durch handeln. Denn es entfaltet seine Wirkung von innen nach außen und berücksichtigt damit auch systematisch den Wert jedes einzelnen Mitarbeiters als “Botschafter” des Unternehmens.

Stolz kann man nicht verordnen

Kein Wunder, dass Employer Branding heute als wichtiges Instrument der Unternehmenspositionierung gilt. Aber es zeigt auch, dass die Werkzeuge des Consumer-Branding beim Employer Branding nicht weiter helfen.

Denn ob ein Unternehmen als “attraktiver Arbeitgeber” gilt, sieht man auch daran, ob die Beschäftigten stolz sind, für das Unternehmen zu arbeiten. Und Stolz kann man nicht verordnen. Stolz kann man nur sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

B2B – Job ohne geregelte Ausbildung

Bisher habe ich ja zahlreiche Büch rezensiert, die eher zu den Soft-Skill-Themen gehörten. Jetzt war es wieder einmal an der Zeit für knallhartes Vertriebswissen. Schließlich kommt es bei allem Wohlfühlen auch darauf an, dass die Kasse stimmt, bzw. ist ein wichtiger Aspekt dabei.

Vertrieb ist ein schwieriges Business. Und ein besonders verantwortungsvolles dazu. Denn es geht um viel Geld. Und meist um komplizierte Produkte. Die Vertriebsmannschaften und Verkäufer im B2B-Geschäft sind letztlich für den Erfolg oder Misserfolg eines Produktes oder sogar ganzer Unternehmen verantwortlich. Und dennoch gibt es für diesen Job keine geregelte Ausbildung.

Das Buch “Heiß auf Kaltakquise” des Profis Tim Taxis ist daher ausgesprochen wichtig. Ich empfehle es allen Unternehmern, um den Vertrieb auf Vordermann zu bringen. Und allen Verkäufern, die ihr Provisionskonto auffüllen wollen.

Am Telefon führt kein Weg vorbei

Schwerpunkt des Buches ist die telefonische Kaltakquise. Denn B2B-Produkte haben meist eine begrenzte Zahl potenzieller Kunden. Und mit denen gilt es, ins Gespräch zu kommen.

Das geht nicht per eMail. Und das geht nicht durch spontanes Auftauchen beim Kunden. Bleibt das Telefon. Also Hörer abnehmen, wählen und – den Klick-Surr-Effekt vermeiden.

Der tödliche Klick-Surr-Effekt

Sales-Profis kennen das. Man ruft an, und der Angerufene legt die Platte auf: “Nein, Danke, wir sind bereits versorgt”. Klick-Surr-Effekt nennt Tim Taxis das. Sie drücken auf Play (Klick), und der andere spult seine Platte ab (Surr). Das passiert, wenn man die falsche Methode anwendet.

Und deshalb zeigt Tim Taxis in seinem Buch, was Verkäufer tun können, um diesen Effekt zu verhindern. Zum Beispiel durch konsequenten Perspektivwechsel. Durch das Einüben einer öffnenden Begrüßung. Oder durch die Verwendung positiver Sprachmuster.

Bitte keine Warn-eMail!

In “Heiß auf Kaltakquise” lässt Tim Taxis den Funken überspringen. Wer auch nur ein bisschen motiviert für seinen Job ist, wird heiß darauf sein, die neuen Methoden gleich auszuprobieren. Denn Taxis gelingt es, die Strukturen und Gesetze des Verkaufsprozesses aufzuzeigen.

Verkäufer werden mit ihren Erfahrungen bestätigt – und sie lernen, diese Erfahrungen neu zu “lesen”. Dazu finden sie in diesem Buch viele praktische Tipps und Hinweise. Zum Beispiel, dass ein Anruf besser nicht durch eine eMail vorbereitet wird (“Haben Sie meine eMail bekommen?” ist einer der langweiligsten und am wenigsten versprechenden Gesprächseinstiege).

Brauch ich nicht, gibts nicht!

Die Qualität des Buches von Tim Taxis zeigt sich auch darin, dass er das gängige Wissen auf den Prüfstand stellt. Und zwar nicht als Provokation, sondern als intelligentes Hinterfragen. Ergebnis ist unter anderem eine differenzierte und produktive Auseinandersetzung mit dem Thema “Nutzenargumentation”.

Tim Taxis fächert es auf in “Argumentation aus Kundensicht”, unterscheidet Merkmal, Vorteil und Nutzen und zeigt, dass neben dem Business-Nutzen auch der persönliche Nutzen (z.B. Status, Angst, Sicherheit…) des Einkäufers eine wesentliche Rolle spielt. Fazit: Sehr gut geeignet für das Selbststudium und Training für alle B2B Verkäufer und Vertriebsabteilungen.

Das große Buch für kleine und mittelständische Unternehmer:

Es gibt wenige Bücher, die sich ganz gezielt den Anforderungen von mittelständischen Unternehmern widmen. Das neue Buch von Cay von Fournier ist so eines. Und zwar ein sehr gutes, weshalb ich es gerne rezensiert habe.

Unternehmer haben eine herausragende Eigenschaft, die sie von den meisten anderen unterscheidet: Sie haben Mut. Und damit erforschen sie Neuland. Egal, ob jemand einen Frisörsalon gründet oder ein High-Tech-Unternehmen. Immer ist es ein Aufbruch in eine absolut ungewisse Zukunft.

Mit Mut und Verantwortung

Und meist kommt dazu die Verantwortung für die Familie und für eine wachsende Zahl von Mitarbeitern. Dabei wachsen mit jedem Tag die Anforderungen an Strukturen, an Methoden, an Werkzeuge.

Denn nur der wird belohnt werden, der auch rechtzeitig die Fertigkeiten entwickelt, auf hoher See zu segeln. In seinem opulent ausgestatteten Buch “Unternehmer-Energie” vermittelt Cay von Fournier Unternehmern genau diese Fertigkeiten auf höchstem Niveau.

Hohe Buchkunst mit Wow-Effekt

Es ist kein gewöhnliches Buch, das der Geschäftsführer des SchmidtCollegs hier vorlegt. Mit seinen über 2 Kilo Gewicht, seinem Überformat und seinen 400 reich bebilderten Seiten ist es ein großes Kompendium der Unternehmensführung geworden.

Kein lineares Buch, in dem man sich von Seite zu Seite durchkämpfen muss, sondern ein Prachtband, in dem man genauso gerne blättert wie liest. Und in dem man auf jeder Seite wertvolle und oft überraschende Anregungen bekommt.

Je chaotischer die Märkte, desto wichtiger ist Unternehmensführung mit System

Im Zentrum des Buches steht das System “Führungs-Energie”, in dem alle wesentlichen Bereiche der Unternehmensführung systematisch durchleuchtet werden. Der Vorteil des Systems liegt darin, dass es Unternehmensführung als ganzheitlichen Prozess erfahrbar macht.

In diesem gehören die Gesundheit der Mitarbeiter und des Unternehmers genau so dazu wie der richtige Einsatz von Ordnungshilfen, ein nachvollziehbares Controlling und die klare Definition der Unternehmensziele. Alles vor dem Hintergrund, eine Organisation zu bauen und zu führen, die einen Beitrag zu einer “humanen Marktwirtschaft” leistet.

Ein Füllhorn an Ideen und Werkzeugen

Eingewoben in die Dramaturgie des Buches sind interessante Best-Practice-Beispiele, spannende Unternehmerportraits und praktische Werkzeuge wie Monatsberichte oder “Verantwortungsverträge”.

Riesiger Input für mittelständische Unternehmer – unterhaltsam, voller Aha-Effekte, ohne Fachchinesisch geschrieben, sondern in der Sprache der Unternehmer.

Zu viel Eigenwerbung, aber klasse Tipps

Für so viel Klasse kann man dem Autor sogar die zuweilen etwas dick aufgetragene Eigenwerbung verzeihen!

Mein Fazit: “UnternehmerEnergie” von Cay von Fournier ist ein hervorragendes Buch für Unternehmer, weil es dabei hilft, die vielfältigen Anforderungen zu systematisieren und erfolgreich zu bewältigen.”


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