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Erfolgsfaktor Emotionen - Teil 1: Andere & sich selbst verstehen



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Der richtige Umgang mit Emotionen ist für den Dialog mit anderen Menschen  - im Beruf wie im Privatleben - unabdingbar. Der erste Schritt: Emtionen verstehen. Bei sich und anderen.

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Hier schreibt für Sie: Gottfried Hoffmann ist Kommunikations- und Sprechexperte und unterrichtet an zahlreichen Hochschulen. Profil

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Die Motive hinter der Handlung

Die Hauptfrage in diesem Zusammenhang ist: Kennen wir die Motive, aus denen heraus jemand handelt? Wenn wir die Worte, die bei uns ankommen, für sich allein sehen, kommen wir häufig zu ganz falschen Schlüssen und damit Reaktionsweisen.

Anders sieht die Sache aus, wenn wir Verständnis für das Ganze haben und in der Lage sind zu berücksichtigen, was den anderen motiviert. Wir sehen seine Wortwahl, den Tonfall und den emotionalen Ausdruck seiner Rede jetzt in einem neuen Licht, in einem größeren Rahmen.

Hilfe, ein Choleriker?

Das, worum es hier geht, wird besonders deutlich in Situationen, in denen jemand aufbrausend auf eine kleine nebensächliche Bemerkung reagiert.

Insbesondere wenn das Gefühlsleben schon in Aufruhr ist, genügt der berühmte letzte Tropfen, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Da hat jemand, wie der Volksmund so treffend sagt, gewollt oder ungewollt eine sogenannte wunde Stelle getroffen.

Warum reagiert jemand aufbrausend?

Was steckt dahinter? Warum reagiert jemand aufbrausend? Dafür kann es mehrere Gründe geben:

  • Möglicherweise ist er eine laute, cholerische Person.
  • Möglicherweise hat er auch in seinem beruflichen Umfeld Stress wie Erfolgsdruck oder Ähnliches.
  • Vielleicht fühlte er sich in seinem gesamten Leben im Moment in einer schwierigen ungeordneten Phase.

Ein Beispiel aus dem Management

All dieses könnte dazu geführt haben, dass sich jemand so benimmt. Ich möchte das einmal an einem Coaching-Beispiel eines Managers verdeutlichen:

In Bezug auf diese Reaktionen kamen wir bei diesem Klienten mit Fragen relativ schnell dahinter, dass seine heftige Reaktion mit etwas zusammenhängen müsse, das in ihm liegt, das durch die Handlungsweise des Mitarbeiters aktiviert wurde und heftige emotionale Reaktionen auslöste.

Verständnis für die eigenen Gefühle = Verständnis für andere

Dieses in ihm liegende, sagte der Manager, ist die alte Angst vor Streit und Konflikten eines Dreijährigen. Und nun kommt das Überraschende:

Nachdem er nun Verständnis für seine eigene Reaktion hatte, war er nicht mehr in ihr gefangen.

Die Erkenntnis: Er meint nicht mich

Er konnte nun sehen, dass dieser Mitarbeiter nicht ihn meinte mit seinem Agieren. Er war jetzt offen für die Information, dass sich dieser Mitarbeiter auch anderen gegenüber so verhielt.

Mein Klient hatte also durch Verständnis für sich selbst und die Handlungsweise des anderen eine neue Position gefunden und konnte nun relativ entspannt den weiteren Umgang mit diesem Mitarbeiter angehen.

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