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Erfolg durch Selbstwirksamkeit - 3/4: Einfach mal das Gegenteil tun



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Eine gute und recht einfache Methode seinen Überzeugungen den Garaus zu machen, ist einfach mal das Gegenteil dessen zu tun, was Sie gewöhnlich tun. Selbswirsamkeit-Erfolg005


Hier schreibt für Sie: Jens Korz ist Persönlichkeitstrainer. Profil

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Die Macht der Wahrnehmung

Das perfide an unseren Glaubenssätzen ist, dass sich nur schwerlich das Gegenteil beweisen lässt. Weil wir die Dinge eben aus einem ganz bestimmten Blickwinkel betrachten. Gehen Sie mal in sich: Wenn eingetreten ist, was sie von vorneherein geglaubt haben, sehen Sie sich bestätigt.

Wenn es hingegen anders gegkommen ist, dann werden Sie diesen Umstand vermutlich gar nicht wahrnehmen. Denn vieles, was wir sehen und wahrnehmen, hängt von unserer Einstellung ab.

Was wir glauben, muss nicht wahr sein …

Es steckt ja bereits im Wort an sich, denn es heißt schließlich Glaubenssätze und nicht Wahrheitssätze oder Ähnliches. Aber dennoch stellen diese Überzeugungen für die meisten von uns eine unverrückbare Tatsache dar, mit der wir es uns oft viel schwerer als nötig machen.

Es ist jederzeit möglich, unsere Glaubenssätze zu ändern, insbesondere wenn diese nicht gut für uns sind. Je eher Sie damit beginnen, Ihre Überzeugungen einmal vorsichtig zu hinterfragen, desto leichter wird es für Sie, sich von schädlichen Überzeugungen zu lösen!

Wie schwer sind Veränderungen?

Ich bekomme von meinen Klienten immer wieder die Frage gestellt: »Ist es schwierig, einschränkende Glaubenssätze zu verändern?«

Ich antworte darauf immer mit einem kategorischem: »Nein.«

Wie ändert man seine Einstellung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine einschränkenden Lebensanschauungen zu ändern. Das Internet ist voll davon und viele Coaches bieten verschiedene Methoden an, um negative, einschränkende Glaubenssätze zu verändern.

Nicht alle Methoden sind für jeden Menschen geeignet. Daher habe ich mir erlaubt, in den nächsten Beiträgen dieser Reihe eine Liste meiner erfolgreichsten Techniken zur Änderung von Glaubenssätzen aufzuführen.

Es handelt sich dabei um Übungen, welche von meinen Klienten als gut anwendbar und erfolgreich bezeichnet wurden und stets dazu führten, dass sie ihre Glaubenssätze verändert haben. Lesen Sie sich alle Methoden in Ruhe durch und ich bin mir sicher, dass die passende für Sie dabei ist. Viel Erfolg!

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Die neue Kausalkette

Somit entsteht eine neue Kausalkette. Die daraus resultierenden Erfahrungen führen zu neuen Erkenntnissen und diese wiederum zu neuen Denkmustern. Durch die neuen Denkmuster entsteht ein neues Handeln.

Sagen Sie doch zum Beispiel einfach mal »Nein« in einer Situation, in der Ihr Umfeld in der Erwartung lebt, von Ihnen ein »Ja« zu bekommen. Trauen Sie sich und schauen Sie was passiert.

Trockenübungen in der Fußgängerzone

Eine andere Möglichkeit findet sich im Buch Furchtlos verkaufen von dem Psychologen & Best of HR - Berufebilder.de-Autor Martin Christian Morgenstern.

Der Spezialist für Mentaltechniken empfiehlt beispielsweise bei Hemmungen im Verkaufsgespräch, sich in eine Fußgängerzone zu begeben und dort zu einem beliebigen Thema fremde Menschen anzusprechen.

Hemmungen überwinden

Sie werden dabei ebenso Hemmungen verspüren wie in Kundengesprächen, wenn Sie beispielsweise einen hohen Preis für Ihr Leistungsangebot aufrufen.

Durch die Trockenübung in der Fußgängerzone kann jedoch ihr Gehirn die Erfahrung machen, dass Hemmungen überwunden werden können und keine schlimmen Konsequenzen eintreten. Sie werden feststellen, dass Sie sich nach so einer Gegenteilübung viel leichter tun, Dinge anzugehen, die Ihnen zuvor unmöglich erschienen.

Das Zwiebelprinzip

Beim Zwiebelprinzip handelt es sich um ein schrittweises Herantasten und Verändern von Glaubenssätzen.

Diese Methode bietet sich bei den meisten introvertierten und veränderungsscheuen Menschen an. Es handelt sich hierbei um ein Verfahren mit acht Schritten.

Konzentrieren Sie sich auf einen zu verändernden Glaubenssatz

Schauen Sie sich Ihre wichtigsten und blockierendsten Glaubenssätze an. Hier ein paar Beispiele der häufigsten negativen Denkmuster:

  1. Ich werde nur geliebt, wenn ich Leistung bringe.
  2. Ich finde nie einen Partner, der zu mir passt.
  3. Das Leben ist hart.
  4. Aller Anfang ist schwer.
  5. Das schaffe ich nicht.
  6. Ich bin es nicht wert.
  7. Ich bin unwichtig.
  8. Ich bin nicht liebenswert.

Und dann schauen Sie Schritt für Schritt, wie Sie ihn ändern können. Mehr dazu im letzen Beitrag dieser Serie.

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