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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte:  Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.

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Berufsbild! E-Learning-Autor: Digitaler Weiterbildungs-Experte

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Selbstbestimmtes, kreatives Lernen wird in Zukunft immer wichtiger. Und der Computer ermöglicht eine ganz neue Art des Lernens: Informell, selbstbestimmt und digital.

Berufsbild! E-Learning-Autor: Digitaler Weiterbildungs-Experte

Wie die Digitalisierung Lernen verändert

Die Digitalisierung ist dabei, die Wissensvermittlung grundlegend zu revolutionieren: Lernende, die an einem Thema arbeiten, werden sich in Zukunft die Lernsoftware heraussuchen können, die ihrem Lernrhythmus am ehesten entspricht. Wenn sie Probleme mit dem Erarbeiten eines Themas haben, werden sie mit anderen Menschen Kontakt aufnehmen und nach neuen Lösungen suchen. Indem sie auf diesem Wege ihre Lernschwierigkeiten erläutern, werden Eltern und Lehrer besseren Einblick in die individuellen Lernschwierigkeiten bekommen. Eine stärkere Individualisierung, der Lernprozesse und weniger Lernfrust werden die Folgen sein.

Genau auf diese Bedürfnisse gehen E-Learning-Autoren bei Ihrer Arbeit ein: Sie erstellen Konzepte und Lerninhalte für interaktive Lernmedien und E-Learning-Software, die entweder als Computer Based Training (CBT) auf CD-ROM oder als Web Based Training (WBT) mit ständiger Aktualisierung durch das Internet angeboten werden.

Beratung und Bedarfsanalysen für Weiterbildungseinheiten

Bevor sie Lernmedien erarbeiten, beraten E-Learning-Autoren und -Autorinnen ihre Kunden und führen Bedarfsanalysen durch, d.h., sie ermitteln den Lern- bzw. Schulungsbedarf und die jeweiligen Zielgruppen. Denn Lernende am Computer sind zunehmend keine passiven Konsumenten mehr, sondern am erfolgreichsten, wenn Sie die kreativ mitarbeiten können. In den USA wurden bereits große Erfolge damit erzielt, dass Computer-Schüler mit Software nicht nur ihr Wissen erweiterten, sondern auch die Software selbst (als Lernende, Kreative und Konzeptmacher) verbesserten. Der Grund: Lernende sind einfach auf einem höheren Aufmerksamkeitsmodus, wenn sie nicht nur reproduzieren, sondern kreieren und für die eigene Community Verbesserungen austüfteln.

Das Grundgerüst der Lernsoftware stammt allerdings auch bei dieser neuen Art des kommunikativen Lernens nach wie vor von E-Learning-Autoren, die Lerninhalte recherchieren und die redaktionellen Texte nach didaktischen und medienpädagogischen Gesichtspunkten aufbereiten.

Wie erfolgt digitale Wissensvermittlung?

Mit Hilfe ihrer fundierten Kenntnisse in Medienkonzeption, Mediendidaktik und Web-Publishing planen und erstellen sie ihre interaktiven Lernkonzepte. Informations- und Kommunikationsmedien, entsprechende Softwareprogramme sowie Multimedia-Autorensysteme setzen sie beispielsweise als wichtige Hilfsmittel bei der Internetrecherche ein, denn viele Informationen beziehen die E-Learning-Autoren aus dem Internet. Teilweise studieren und werten sie auch entsprechende Bücher aus, um notwendige Information für die Lerninhalte zu erhalten.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Die Vermittlung des Wissens erfolgt allerdings nicht allein über Text, sondern auch über Animationen, Sprache und interaktive Elemente, für die E-Learning-Autoren und -Autorinnen die Drehbücher erstellen. E-Learning-Autoren legen außerdem Ablaufpläne fest und entwerfen eine pädagogisch und inhaltlich sinnvolle Bedienerführung für die Lernprogramme. Darüber hinaus entwickeln sie neue interaktive Lernformen für die Aus- und Weiterbildung und analysieren vorhandene Lernsysteme. Gegebenenfalls erarbeiten sie auch Gesamtkonzepte für das Blended Learning, d.h. die Kombination der Lernsoftware mit Präsenzseminaren, Online-Tutoring, Handbüchern usw.

Wie und wo arbeiten eLearning-Autoren?

Einen Großteil ihrer Arbeit erledigen E-Learning-Autoren und -Autorinnen allein in Büros an Schreibtischarbeitsplätzen oder im privaten Arbeitszimmer. In Besprechungsräumen stimmen sie ihre Arbeit mit der Redaktions- und Produktionsleitung ab. Kunden beraten sie auch direkt vor Ort.

Besonders als freiberuflicher E-Learning-Autor müssen Sie Kontakte zu den unterschiedlichsten Fachkräften des Bildungsbereiches pflegen, z.B. zu Produktmanagern und -managerinnen sowie Produzenten und Produzentinnen. Wenn Sie beispielsweise zusammen mit Informatikern und Informatikerinnen die Bedienerführung für die interaktive Lernsoftware umsetzen, sind Team– und Kommunikationsfähigkeit gefragt. Da sie auch Kunden zur Ausrichtung und Konzeption von Lernmedien beraten, setzen sie ihr Verhandlungsgeschick und ihre Überzeugungskraft ein. Organisationstalent und Kenntnisse im Projektmanagement benötigen sie z.B., wenn sie Ablaufpläne festlegen. Auch im Bereich des Medienrechts müssen sie immer auf dem neuesten Stand sein, z.B. wenn es um das Urheberrecht geht. Zeitlich sind Sie durch enge Terminabsprachen gebunden, denn die Produktionszeiten sind fast immer knapp kalkuliert.

Den Markt der Zukunft stets im Blick

Der Markt für selbstbestimmtes Lernen ist grundsätzlich hervorragend: Wissen ist nicht nur die Schlüsselressource in der Arbeitswelt von morgen, sondern rückt zunehmend in das Zentrum in der Gesellschaft. Pisa-Studie auf der einen und Fachkräftemängel auf der anderen Seite haben Politiker, Unternehmen, ja eigentlich uns allen gezeigt, wie wichtig Bildung ist. Daher wird zunehmend in Bildung wird investiert – von Politikern, Unternehmern, aber auch Eltern.

Typische Geschäftsideen auf dem Bildungsmarkt sind etwa Privatschule, Nachhilfeschule, Privatmuseum, Literaturlesungen zur Privatunterhaltung, Schulgenossenschaft, Verleger, Herausgeber eines Bildungs-Magazins, Künstler, Musiker, Schauspieler, Filmemacher. Oder die Idee der Kinder-Uni, die von knapp 100 Hochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, der Slowakei, Kolumbien, Großbritannien und Liechtenstein übernommen wurde. Das European Children‘s Future University Network zählt seit 2002 mehr als 50 an Universitäten und Fachhochschulen entwickelte Veranstaltungen, die Kindern Wissenschaft einfach und verständlich vermitteln sollen. Das Haus der kleinen Forscher will Naturwissenschaften und Technik für Kinder in Kitas erlebbar machen, damit frühkindliche Bildung fördern und zukünftig einen Beitrag zur Stärkung des Innovations- und Forschungsstandorts Deutschland leisten.

Digitalisierung machts: Klassische Bildung ist wieder auf dem Vormarsch

Ein weiterer Trend: Wir beginnen uns wieder stärker für klassische Kultur zu interessieren. In Deutschland sind Museen gerade (wieder) der große Renner. Und es sind ausgerechnet Naturwissenschaften und Technik, die die Menschen anziehen. Im mittlerweile legendären Giessener Mathematikum wurde anfangs mit 60.000 Besuchern pro Jahr gerechnet. Jetzt sind es 150.000, und es werden immer mehr. Fernseh- und Computerspiel-Konsum haben die neue Lust an Bildung und Weltwissen offenbar nicht aufhalten können. Und die Museen in Deutschland treffen ganz offensichtlich den Nerv der Zeit. Derzeit gibt es in Deutschland über 6.000 Museen, darunter 600 für die Kunst. Die Fußball-Bundesliga kann jährlich ca. zehn Millionen Zuschauer verzeichnen. Deutschlands Museen verzeichnen jährlich über 100 Millionen Besuche. Und die Gründungslust für Museen hält an.

Auch Theater und Opern profitieren von diesem Trend zur klassischen Bildung: Mehr als 4,5 Millionen Menschen besuchten in der Spielzeit 2005/2006 Opernaufführungen in Deutschland, gut 5,4 Millionen ein Schauspiel, 1,4 Millionen ein Ballett und etwa ebenso viele ein Konzert. Seit 2006 überträgt die New Yorker Metropolitan Opera ihre Aufführungen in Kinos. Das Ziel: die Erweiterung der Zielgruppe. Im ersten Jahr strahlte die Met sechs Produktionen in insgesamt 98 Lichtspielhäusern aus, 325.000 Menschen schauten Oper im Kino. Im darauf folgenden Jahr wurden bereits acht Produktionen für 935.000 Menschen ausgestrahlt. Weltklasse-Kultur in neuen Vertriebskanälen erwies sich als Big Business. Im Jahr 2008 wurden elf Produktionen via Kino in 28 Ländern dargeboten, wobei rund 1,2 Millionen Menschen zuschauten, rund 10.000 Zuschauer für jede einzelne Produktion. Die Metropolitan Opera selbst kann pro Produktion nur 3.700 Opernfreunde vor Ort im Theater in den Genuss der Aufführungen kommen lassen.

Und schließlich ist der Boom der philosophischen Literatur ist unverkennbar. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung diagnostizierte bereits 2007 schon einmal das Comeback der Philosophie auf dem Buchmarkt. Spätestens seit Richard David Prechts Bestseller „Wer bin ich…und wenn ja, wie viele“ ist Tiefgang wieder in Mode. Prechts schnell geschriebene und grenzwertig simplifizierende Philosophiegeschichte verbindet die Sinnfrage („Wer bin ich…“) mit einem philosophischen Schnellkurs für zeitknappe Bildungsbürger. Bis August 2008 wurden bereits 350.000 Exemplare des Bestsellers verkauft.

Gute Chancen für Digitale Weiterbilder

Da die Menschen heute zunehmend mobil leben und arbeiten und entsprechende Geräte, auf denen Lernen zu jeder Tags- und Nachtzeit und praktisch an jedem Ort der Welt durchgeführt werden kann, ist E-Learning ein Markt mit Zukunft, der allerdings noch in den Kinderschuhen steckt. Besondere Bedeutung wird in Zukunft das Lernen auf mobilen Geräten mit kleinen Bildschirmen erlangen, was von den Autoren besondere konzeptionelle Fähigkeiten bei der Planung und Organisation erfordert. Gerade hier liegen gute Zukunftschancen.

Das Lernen und damit die Arbeit von E-Learning-Autoren wird sich verändern: James Paul Gee, amerikanischer Pädagogik-Professor und Gaming-Spezialist, geht davon aus, dass in zehn Jahren nicht mehr von Lernen und Lehren gesprochen wird, sondern „Passionate Communities“ den Innovations- und Wissensflow bestimmen werden. E-Learning-Autoren müssen sich also stark auf diese neue Lernform einrichten.

Voraussetzungen, Aus- und Weiterbildung, Existenzgründung in Kürze

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine Weiterbildung oder ein Studium in den Bereichen Medien, Kommunikation, Pädagogik, Geistes- oder Naturwissenschaften gefordert. E-Learning-Autor ist jedoch kein gesetzlich geschützter Beruf, Sie können sich einfach als entsprechender Autor selbständig machen. Als Voraussetzungen sollten Sie jedoch über technischer Sachverstand, Medienkompetenz und pädagogische Fähigkeiten verfügen. Bei Lernmedien und E-Learning-Projekten, die international ausgerichtet sind, sind außerdem Fremdsprachenkenntnisse notwendig.

Als E-Learning-Autor sind Sie freiberuflich tätig, benötigen also keine Gewerbeanmeldung sondern lediglich eine Steuernummer des Finanzamtes.

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