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Ehrlichkeit verkauft 3/3: Vorsicht Kunde!


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Die ganze Welt lebt vom Konsum! Jeder Kaufvertrag kommt durch Übereinstimmung zwischen Käufer und Verkäufer zustande. Doch der ehrlichste Verkäufer zieht den Kürzeren, hegt der Kunde unseriöse Absichten.

Vorsicht Kunde


Hier schreibt für Sie:

 

Oliver SchumacherOliver Schumacher ist Verkaufstrainer und Speaker.

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Der „egoistische“ Kunde

So manche Kunden sind Meister darin, sich wichtig und ihren Lieferanten für alles Unheil der Welt verantwortlich zu machen. Bedienen sie beispielsweise eine Maschine falsch und diese geht dadurch kaputt, dann soll der Lieferant dafür bitte geradestehen und die Kosten übernehmen.

Führt der Kunde sein Lager schlecht und bestellt falsch, dann hat selbstverständlich der Anbieter ohne Wenn und Aber die Ware sofort zu retournieren – natürlich unentgeltlich.

Kunden richtig einschätzen

Solche Kunden sehen ihre Lieferanten als Mittel zum Zweck. Sie meinen, der Verkäufer müsse ihnen dankbar sein, dass sie überhaupt mit ihm zusammenarbeiten.

Dass Kunden mit dieser Einstellung häufig nur Geld und Nerven kosten, bemerken Verkäufer oft nicht.

Ehrlichkeit steht auch Kunden gut

Würden solche Kunden eigene Fehler offener zugeben und nicht gleich Wunder vom Lieferanten erwarten, könnten sie dem Verkäufer durchaus auch einmal Wertschätzung für sein Engagement entgegenbringen.

Beispielsweise, indem die etwas über dem Marktdurchschnitt liegenden Preise akzeptiert werden oder das Bestellvolumen zugunsten des engagierten Anbieters ausgebaut wird.

Der „kriminelle“ Kunde

Diese Art von Kunden ist dafür mitverantwortlich, dass Arbeitsplätze vernichtet sowie Produkte und Dienstleistungen immer teurer werden. Viele kaufen zwar gerne, „vergessen“ aber das Bezahlen.

Manche überziehen einfach aus Gewohnheit die Zahlungsfristen um einige Wochen, zahlen jedoch immerhin. Andere lullen ihre Gläubiger mit vollmundigen Versprechen ein, dass sie das Geld schon überweisen werden, auch wenn sie wissen, dass das nicht passieren wird.

Geplanter Zahlungsverzug

Leider gibt es immer mehr Kunden, die schon beim Kauf wissen, dass sie die Rechnung nicht fristgerecht bezahlen können. Bedauerlicherweise ist dieser Vorsatz nur schwer zu beweisen.

Fairer Umgang

Dagegen sprechen ehrliche Kunden schon vor Vertragsabschluss offen über etwaige finanzielle Engpässe. Der Verkäufer kann abwägen, ob er diesen Auftrag annimmt oder nicht.

Und wenn unerwartete Zahlungsschwierigkeiten drohen, warten Säumige nicht bis zur dritten Mahnung, sondern suchen aus eigenen Stücken den Kontakt zu ihren Gläubigern, damit diese entsprechend planen können.

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