Egal, ob Podcast, Seminar oder Webinar – unsere “Hausaufgaben” müssen wir am Ende immer selbst machen, um vom Lernen wirklich zu profitieren und Neues zu lernen. Das funktioniert ganz einfach und effektiv mit einem Lerntagebuch.

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Lernen gelingt am besten mit einem Plan

Unser persönliche Lernerfolg hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Ein externer Trainer oder Coach, der in ein Unternehmen kommt, kann wertvolle Impulse geben und Informationen liefern.

Aber unsere Hausaufgaben müssen wir dann schon selbst machen, um maximal vom Experten zu profitieren. Das gelingt am besten dann, wenn wir einen Plan haben, beziehungsweise ein Lerntagebuch, das dafür sorgt, dass wir strukturiert und immer mit einem klaren Ziel vor Augen loslegen.

Reflexion hilft bei der richtigen Entscheidung

Die Zauberwörter zur Nutzung heißen: Bewusstmachen, Reflexion und sich Zeit nehmen. Ist ein Thema definiert, in dem wir uns fortbilden müssen oder, noch besser, wollen, bedarf es dann ein wenig Vorbereitung.

Denn obwohl wir in Deutschland im Land der Projekt- und Planungshelden leben, werden Entscheidungen für das Lernen oft viel zu unkonkret gefällt.

Lerntagebuch schreiben in 5 Schritten

Wenn wir aber gut vorbereitet sind, kann uns ein Lerntagebuch zu Routine und Struktur verhelfen. So geht’s:


Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!
  1. Definieren Sie, warum Sie die Aufgabe bewältigen wollen und was Sie dadurch gewinnen.
  2. Fragen Sie sich, wie viel Zeit Sie realistisch täglich investieren können und welche kleinen Schritte Sie so erreichen möchten.
  3. Definieren Sie Ihre Ziele und fragen Sie sich, was genau Sie bis wann beherrschen möchten.
  4. Definieren Sie Etappen, Zwischenziele und den Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz.
  5. Überprüfen Sie Ihren aktuellen Status im Thema und legen Sie los.

Mit dieser Vorbereitung haben Sie Ihrem Thema bereits Zeit und Raum gegeben. Dann kann es losgehen. Sie können sich entweder Ihr eigenes Tagebuch erstellen, aber mit ein wenig Recherche finden Sie auch kostenlose Vorlagen im Internet, mit denen Sie starten können.

Ein wenig tägliche Routine gehört aber natürlich auch dazu, um mit dem Lerntagebuch langfristig erfolgreich zu arbeiten.

Routinen definieren – 5 Punkte-Checkliste

So schreiben Sie täglich ganz persönliche Erfolgsstorys, die Sie dazu antreiben, mit einem positiven Gefühl am Ball zu bleiben. Stellen Sie sich dazu diese Fragen:

Für besseres Lernen: Protokoll führen über das eigene Leben

Tatsache ist: Wenn feststeht, was Sie lernen wollen, müssen Sie herausfinden, wann und wie Sie am effektivsten und damit besten lernen.

Dabei hilft Ihnen ein Protokoll des eigenen Tagesablaufs. Wenn Sie eine Woche lang Protokoll über Ihr eigenes Leben und Ihre Befindlichkeiten führen, erfahren Sie am Ende, wann Ihre optimale Lernzeit ist.

Protokoll führen in 5 Schritten

Es ist kein Hexenwerk, sich zunächst auf sich selbst zu fokussieren. Muss nur noch das Umfeld überzeugt werden, die eigene Lernzeit zu achten. Dabei hilft es, ein Protokoll in 5 Schritten zu führen:

  1. Das Protokoll beginnt mit dem Aufstehen und endet mit dem Schlafengehen.
  2. Regelmäßig wird darin die jeweilige Gefühlslage eingetragen.
  3. Vor der Mittagspause, nach dem Feierabend und vor dem Schlafengehen kurz Revue passieren lassen, wie die jeweilige Gefühlslage und Konzentrationsfähigkeit war.
  4. Am Ende werden die besten Phasen markiert und ähnlich einer Fieberkurve miteinander verbunden.
  5. Fertig ist Ihr Protokoll.

Taktik der kleinen Schritte

Viel entscheidender als große Schritte sind für den langfristigen Lernerfolg die kleinen, aber regelmäßigen Tätigkeiten und Wiederholungen. Sie zahlen auf den Lernerfolg ein, sodass positive Erfahrungen möglich werden.

Wenn wir uns häufig klar machen, auf welche Entwicklungsschritte wir uns konzentrieren wollen und was nun konkret dafür zu tun ist, können wir den Großteil des Lernerfolgs auf unserer Haben-Seite verbuchen. Bis aus der Regelmäßigkeit der Nutzung Gewohnheit geworden ist, brauchen wir trotzdem etwas Geduld – durchschnittlich 90 Tage.

Lernen in Unternehmen benötigt Aufmerksamkeit und Freiraum

Ich möchte Unternehmern, die häufig ein großes Interesse an der Fortbildung ihrer Mitarbeiter haben, abschließend noch einen Tipp geben: Es reicht nicht, den Angestellten nur ein Lerntagebuch vor die Nase zu halten und darauf zu hoffen, dass sich schnelle Fortschritte zeigen.

Mitarbeiter brauchen die Chance, dem Lernerfolg die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken und vor allem den zeitlichen Freiraum dafür. Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter bei der Weiterentwicklung unterstützen möchten, zeigen Interesse, begleiten den Lernprozess und bleiben am Ball.


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