HTC Desire S im Langzeit-Test: Das Handy als Mobiles Büro



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Offenlegung & Bildrechte:  Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate.  Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus.

Das HTC Desire S wird als Business-Handy verkauft. Und das merkt man auch: Seit ich das HTC-Desire habe, ist mir selbst mein Netbook zu groß und zu schwer, um es ständig mitzuschleppen. Warum auch? Für viele Dinge funktioniert das Handy mindestens ebenso gut.



Hier schreibt für Sie: Simone Janson, deutsche Top20 Bloggerin, Auftritte in ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR - Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Tipps der Redaktion


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Office fürs Handy?

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Die bereits mitgelieferte Office-Anwendung heißt Quick-Office: Sie bearbeitet Word- und Excel-Dokumente: Formatierung und Rechtschreibprüfung. Nur nach einer Copy- und Paste-Funktion suche ich vergeblich. Nur für Powerpoint-Anwendungen bräuchte ich ein Extra-Programm. Da muss wohl ein anderes Office-Programm her.

Der Knackpunkt für mobile Geräte ist und bleibt für mich die Tastatur: Wenn sie nicht griffig genug ist, kann ich weder Twittern noch E-Mailen, geschweige denn Notizen machen. Die Tastatur des HTC Desire S funktioniert sowohl in der Porträt- als auch in der Landscape-Ansicht hervorragend.

Tolle Tastatur mit kleinen Mankos

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Ziemlich oft ertappe ich mich dabei, dass ich das Handy gar nicht mehr in den Landscape-Modus rumdrehen muss: Das Tippen geht selbst in der Porträt-Ansicht kinderleicht.

Ein Manko sind die fehlenden Umlaute und das fehlende ß auf der Android-Standard-Tastatur: An sie kommt man nur durch längeres Drücken der entsprechenden Vokal- und S-Tasten heran. Immerhin: Es gibt natürlich auch Tastaturen mit Umlauten!


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Hilfe, die Worterkennung

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Klar, man kann statt "müssen" einfach "mussen" schreiben und auf die Worterkennung hoffen. Aber die Worterkennung birgt so ihre Tücken, denn sie macht was sie will: Zwar zeigt sie unter den zur Auswahl stehenden Worten meist das Richtige an, allerdings muss man das auch anklicken.

Mir ist allerdings mehrfach passiert, dass ich eine Nachricht oder einen Tweet, die ich sorgfältig eingetippt und abgesendet habe, um dann hinterher zu bemerken, dass da ein ganz anderes Wort stand. Sowas kann schnell peinlich werden (und die Signatur "gesendet von meinem HTC" unter den E-Mails ist vielleicht doch nicht so blöd).

Texteingabe via Audio

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Immerhin gäbe es noch eine Alternative: Texteingabe via Audio. Die scheint jedoch nur sehr rudimentär entwickelt zu sein und erkennt so gut wie kein Wort richtig. Vielleicht muss man sie aber auch erst "anlernen" oder störende Nebengeräusche entfernen.

Im Prinzip klingt das praktisch. Ich weiß allerdings nicht, ob ich meine Texte unterwegs so eingeben möchte, das jeder mithören kann. Und ob das bei meiner Arbeitsweise sinnvoll ist. Für Interviews wäre das aber eine praktische Sache! HTC Desire S im Langzeit-Test: Das Handy als Mobiles Büro berufebilder

Verschiedene Sprache

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Noch komplizierter wird es, wenn man, wie ich, in verschiedenen Sprachen agiert. Zwar kann man zwei Sprachen gleichzeitig einstellen, ich allerdings bräuchte mindestens drei. Und dämlich ist es, dass das Gerät die jeweilige Sprache, in der man gerade schreibt nicht erkennt und dann z.B. italienische Begriffe durch deutsche ersetzt.

Schön allerdings, dass es eine Rechtschreibprüfung im mitgelieferten Quick-Office gibt. Und es gibt sogar noch eine Duden App, die man optional erwerben und installieren kann.


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Der fehlende Trackball

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Auch ein Manko: Der fehlende Trackball. Da das Umstellen von Wörtern, Sätzten, ja ganzen Abschnitten in Texten zu meinen wichtigsten Aufgaben gehört, ist die Copy-&-Paste-Funktion für mich unerlässlich.

Wenn ich aber die betreffende Stelle kopieren will, ist der Markierungsvorgang entweder durch die automatische Wortmarkierungsfunktion oder den visuellen Trackback doch zumindest stark gewöhnungsbedürftig. Es kostet mich auf dem kleinen Bildschirm, trotz Bildschirmlupe zur genaueren justierung, immer mehr Zeit als es brauchen sollte.

Dennoch ist das HTC Desire S für mich mittlerweile zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden: Nahezu meine gesamte Kommunikation wickle ich damit, sofern Netzabdeckung vorhanden, mittlerweile unterwegs ab: Twitter, Facebook, Skype - und natürlich E-Mail.

E-Mailen mit dem HTC-Desire S

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Beim mitgelieferten E-Mail-Programm scheint es leider keinen Junkfilter zu geben. Außerdem ist es standardmäßig so eingestellt, dass nur die E-Mails der letzten drei Tage angezeigt werden. Das ist zunächst verwirrend, man kann das aber so einstellen, dass alle E-Mails angezeigt werden.

Probleme scheint es manchmal beim Versand der E-Mails über UMTS zugeben. Über WLAN geht es immer. Offenbar verträgt sich der Server meines E-Mail-Providers 1blue nicht mit den UMTS-Einstellungen von oDas Problem tritt aber wie gesagt nur manchmal auf!

Handling & Kontaktverwaltung

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Ein Handy ein mobiles Büro, mit dem man all die komplizierten Dinge wie z.B. Bloggen unterwegs erledigen kann: Geht das?


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Die Antwort: Mit dem HTC Desire S ist vieles möglich. Es ist jedoch nicht nur die Funktionalität des HTC Desire S, die überzeugt: Insgesamt erweis sich Android als ausgesprochen praktische, gut mobil nutzbare Benutzeroberfläche.

Bloggen mit dem Handy

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Ein Funktion, die ich nicht mehr missen möchte: Die Möglichkeit, vom Handy zu Bloggen. Oder doch zumindest Blogbeiträge nachzueditieren und Kommentare zu beantworten. Möglich macht das eine WordPress-App für Android, die das Backend in stark reduzierter Form anzeigt.

Um richtig zu bloggen, ist das freilich zu reduziert - z.B. zeigt die App nur die Schlagworte, nicht aber die Custom Taxonomies an. Dennoch geht Bloggen damit m.E. besser als mit meinem 10 Zoll Netbook, auf dem das komplexe Backend viel zu Kleinteilig anzeigt.

Keine Taskleiste für geöffnete Programme

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Überhaupt zeigt sich an solchen Dingen, welch gut durchdachtes System Android für den mobilen Gebrauch ist. Denn es ist um Klassen übersichtlicher für den mobilen Gebrauch und kleine Bildschirme als zum Beispiel Ubuntu mit Unity oder Windows 7.

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Was auf den dan Android-Handys allerdings fehlt und für was auch auf dem kleinen Screen noch Platz gewesen wäre: Die Taskleiste, die es auf Android-Tablets gibt (im Bild!) Sie müsste ja gar keine geöffneten Fenster anzeigen, kleine Symbole täten es auch!


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Aber switchen zwischen geöffneten Programmen ohne auf den Homescreen zurückklicken zu müssen - das wäre eigentlich ein ziemlich wichtiges Feature!

Kontakt- und Terminverwaltung

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Was mich an dem HTC Desire S jedoch wirklich begeistert, ist die Kontakt- und Terminverwaltung: Das Adressbuch und der Terminkalender zeigen nicht nur meine Kontaktdaten, Geburtstage und Events aus Google an, sondern auch aus den Adressbüchern und Kalendern verschiedener Sozialer Netzwerke an.

Und es kommt noch besser: Sie verknüpfen die identischen Kontakte auch noch miteinander. Das bedeutet also, wen ich den gleichenn Freund bei Facebook, Twitter, Skype, Google+, Xing und/oder in meinem Adressbuch habe, fragt mich das HTC, ob ich die Kontakte miteinander verknüpfen will.


Datenabgleich

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Es genügt dann ein Klick – und schon vereint das Gerät alle verfügbaren Daten zu einem Kontakt, den es mir fortan anzeigt. Selbstredend werden alle Termine ebenfalls übersichtlich in der Termin-Übersicht angezeigt.

Warum gibt es sowas nicht für den PC? Leider könnte dieses schöne Feature schon bald wieder der Vergangenheit angehören könnte. Schuld daran ist der Krieg zwischen Google und Facebook. Denn offenbar ist zumindest ein Datenabgleich mich den Kontakten aus Facebook auf anderen Geräten für Android 2.3 nicht mehr möglich.

Die etwas kompizierteren Gründe sind bei NetzWelt nachzulesen. Allerdings: Nach einem Update funktioniert die Sache bei mir immer noch.


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Kontakte direkt einscannen

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Noch ein weiteres Feature bietet das Handy: Die Möglichkeit, Kontakte direkt einzuscsannen: Einmal abfotografiert, schon ist der Kontakt auch gleich in der Kontaktverwaltung des Mobiltelefons hinzugefügt.

Mein erster Versuch mit Goggles scheitert allerdings kläglich – das Programm erkennt überhaupt nichts. Dann aber finde ich die kostenlose App CamCard, die es übrigens auch fürs iPhone gibt.

Mobile Visitenkartenverwaltung

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Das scheint immerhin in Ansätzen zu funktionieren: Zumindest normale Schrift, Schwarz auf Weiß, wird sehr gut erkannt. Allerdings kommt es darauf an, in welchem Winkel und bei welcher Beldeuchtung man die Visitenkarte ablichtet.

Sprich: Visitenkarten mit dem Handy einscannen klingt nach einer tollen zukunftsfähigen Idee, die aber sicher noch Verbesserungsfähig ist. Für den Anfang allerdings bin ich schon ganz zufrieden.

Dennoch: Das HTC Desire hatte alle Voraussetzungen, um sich als mobiler Allrounder für die Büroarbeit zu etablieren. Man merkt, das mobiles Arbeiten immer mehr auf dem Vormarsch ist!


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  1. Liane Wolffgang

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  2. KompetenzPartner

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  3. Simone Janson

    Im Test: HTC Desire S als mobiles Büro - Schreiben und E-Mailen

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