Chef-Versagen vs. Mitarbeiter-Motivation: Schuld sind immer die Anderen?
Chefs klagen über unmotivierte Mitarbeiter, Arbeitnehmer klagen über die bösen Chefs. Wer trägt Schuld an den Konflikten in Unternehmen? Über die zwei Seiten einer Medaille.

- Böse Chefs oder unmotivierte Arbeitgeber?
- Bewerbung – wieder nicht geklappt
- Geld ja – arbeiten – nein danke!
- Ich will ja, aber…
- Lohnt sich der Aufwand?
- Mit dreißig noch keinen Job
- Wer nicht will, findet Gründe
- Bitte keine Überstunden
- Arbeitnehmer, die sich selbst keine Chance geben
- Kennen Sie ähnliche Fälle?
- Top Bücher zum Thema
- Text als PDF lesen
- eKurs on Demand buchen
- Individuelles eBook nach Wunsch
- Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Böse Chefs oder unmotivierte Arbeitgeber?
Viele Arbeitnehmer klagen über böse Chefs, miese Stimmung im Unternehmen, schlechte Arbeitsbedingungen.
Aber ist wirklich immer nur die Arbeitgeberseite schuld? Oder liegt es nicht vielleicht manchmal auch am Arbeitnehmer – wie folgendes Beispiel zeigt.
Bewerbung – wieder nicht geklappt
Frau Meier kommt gerade vom Bewerbungsgespräch und wird von ihrem Mann ganz aufgeregt empfangen: „Und, hat es geklappt?“ „Nein, die wollten mich wieder nicht.“
Wissen, das wirkt!
Laden Sie das PDF zum Text bzw. den eKurs herunter oder bestellen Sie das Buch zum Thema im Shop oder per Klick auf das Cover: [*Anzeige]
Ihr Mann versucht sie zu trösten: „Na egal, morgen hast Du doch einen Probearbeitstag bei der anderen Firma, das wird schon.“ Typisch Arbeitgeber!? Wieso gibt er seinen Bewerbern gar keine Chance? Lesen Sie die ganze Geschichte:
Geld ja – arbeiten – nein danke!
Frau Meiers Probearbeitstag ging vorbei und sie wurden sich sogar einig. Also bekam sie einen Arbeitsvertrag.
Nun denken Sie wahrscheinlich: Na, das ist ja toll. Sicher – nur Frau Meier sieht das ganz anders. Denn Tage später sitzt sie ihrem neuen Chef gegenüber:
Ich will ja, aber…
„Ich möchte ja einen Job“, klagt sie ihm ihr Leid. „Aber… es ist alles so viel, was ich lernen soll.“ Auf die Frage ihres Chefs, ob es in anderen Firmen leichter sei, kam aufgebracht:
Reisen. Menschen. Erfolge.
Inspirierende Orte erleben und Erfolge gestalten dank unserem Shop, Rabatte dazu per Newsletter, mehr auf unseren Fokus-Seiten: [*Anzeige]„Nein, die letzte Firma wollte mich sogar ausbilden, aber… das war zu weit weg… und ob die mich dann behalten, konnten sie mir auch nicht sagen. Das geht doch gar nicht… ich muss doch wissen, ob es sich lohnt… dieser ganze Stress…“
Lohnt sich der Aufwand?
Tief Luft holend platzt es aus ihr heraus: „Und bei Ihnen da soll ich auch jede Menge in kürzester Zeit beherrschen. Ich weiß oft gar nicht, wie das alles geht.“
Der Chef versucht sie zu trösten: „Es ist doch aber ganz normal, dass Sie selbst eine gewisse Zeit brauchen, bis Sie sich an alles gewöhnt haben. Sie müssen sich in dem neuen Team beweisen und ungewohnt sind die Arbeitsabläufe nun mal.“
„Ja, schon, aber…“, tausend Gründe bringt sie vor und auch, dass ihre Nerven das nicht aushalten.
Mit dreißig noch keinen Job
Der Chef wusste, sie hatte es mit ihren dreißig Jahren noch bei keinem Arbeitgeber ausgehalten und es waren laut ihrer Aussage immer andere daran schuld.
Er gab jedem seine Chance. Darum machte er es den Menschen, denen es besonders schwerfiel sich einzuordnen, leichter. Damit sich Frau Meier nicht total überforderte, hatte er sie bewusst länger als sonst üblich in den gleichen Arbeitsabläufen gelassen. Doch auch das ignorierte sie großzügig.
Wer nicht will, findet Gründe
Glücklicherweise fand sie weitere Gründe für ihr geplantes Aufhören, wenn auch mittlerweile bei den anderen Mitarbeitern. Denn nun waren sie es, die ein Arbeiten in der Firma unmöglich machte.
„Ich bin mir sicher, dass Sie es schaffen, wenn Sie noch vier Wochen durchhalten. Es ist doch schade um jede Chance“, startete ihr Chef den letzten Versuch.
Bitte keine Überstunden
Sie wurde unsicher und patzig kam: „Am Wochenende möchte ich eigentlich gar nicht arbeiten und meinen Freund sehe ich auch kaum noch und…“
Aha – das sind also die wahren Gründe. Jetzt hatte er sie ihr entlockt. Ruhigen Gewissens ließ er sie nun gehen, denn das lag nicht mehr in seinen Händen.
Arbeitnehmer, die sich selbst keine Chance geben
Fakt ist, dass Frau Meier sich selbst keine Chance geben wollte. Den Probearbeitstag hatte sie Kontakte ihres Mannes zu verdanken.
Ihm schilderte sie die Situation in der Firma als unzumutbar. Es ist anzunehmen, dass sie in dieser Art und Weise ihren Mann seit Jahren täuschte. Wer da wohl versagt?
Kennen Sie ähnliche Fälle?
Wir würden uns an dieser Stelle über Ihre Meinung zu diesem und ähnlichen Fällen freuen. Insbesondere zu folgenden Fragen:
- Wird Frau Meier jemals einen Job finden?
- Was müsste sie tun, damit es beim nächsten Mal klappt?
- Oder möchte sie insgeheim gar keinen Job?
- Kennen Sie ähnliche Fälle? Schreiben Sie uns ihre Meinung!
Mehr Wissen über Menschen und Orte
Für Ihren persönlichen Erfolg in der Post-KI-Welt bieten wir außerdem individuelle Beratung und viele, frei verfügbare Informationen, die Menschen und Orte wirkungsvoll verbinden: Unter Berufebilder.de, staatlich geförderter Partner des früheren Bundesbildungsministeriums, finden Sie alles über Business, Beruf und Erfolg, während Travel2s.de, vorgestellt im Rahmen eines EU-geförderten Projekts, touristische Themen behandelt. Viel Erfolg! [*Anzeige]
Top Bücher zum Thema
Text als PDF lesen
Diesen Text als PDF erwerben (nur zur eigenen Nutzung ohne Weitergabe gemäß AGB): Bitte schicken Sie uns nach dem Kauf eine eMail mit gewünschten Titel an support@berufebilder.de, wir schicken das PDF dann umgehend zu. Sie können auch Text-Reihen erwerben.
7,99€Bezahlen
eKurs on Demand buchen
Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion als PDF-Download. Bitte schicken Sie uns nach dem Kauf eine eMail mit gewünschten Titel an support@berufebilder.de. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs – alle weiteren Informationen!
29,99€Bezahlen
Individuelles eBook nach Wunsch
Falls unser Shop Ihnen nicht Ihr Wunschthema bietet: Wir stellen gerne ein Buch nach Ihren Wünschen zusammen und liefern in einem Format Ihrer Wahl. Bitte schreiben Sie uns nach dem Kauf unter support@berufebilder.de
79,99€Bezahlen
Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Egal ob es um das Erreichen von Zielen, die persönliche Entwicklung oder berufliche Fragen geht: Wir beraten Sie individuell rund um Ihren Erfolg in einer sich schnell wandelnden Post-KI-Welt.
199,99€Bezahlen
Hier schreibt für Sie
Sylvana Pollehn leitet als Managerin ein Restaurant mit 40 Mitarbeitern.Sylvana Pollehn ist mal kein Coach und kein Trainer. Ihre Karriere begann bei McDonald`s in der Küche. Heute ist sie Managerin und leitet erfolgreich ein Restaurant mit 40 Mitarbeitern. Ihr Anliegen: Menschen – aus Gastronomie, Handel und vielen anderen Branchen – ganz praxisnah Karrierestart und Arbeitsalltag zu erleichtern. Ihre Erfahrung hat sie in dem Buch „Hier bin ich der Boss! Gemeinsam zum Erfolg“ aufgeschrieben. Mehr Informationen unter www.sylvana-pollehn.de Alle Texte von Sylvana Pollehn.
Bewährtes Wissen
für die Post-KI-Ära
Menschen und Orte verbinden: Staatlich geförderter Verlag, beteiligt an EU-Programmen, kuratiert Wissen entitätsbasiert für die Post-KI-Ära in Print- wie Digital-Medien mit globalem Vertrieb, u.a. direkt an führende Unternehmen (Liste). Öffentliche Wirkung seit über 20 Jahren, dokumentiert durch eigenen Wikipedia-Eintrag, Kunden wie Samsung, DELL, Telekom oder Hochschulen, Partner wie das frühere Bundesbildungsministerium, engagiert für Klimaschutz und nachhaltige Innovation, Presse-Echo u.a. in ARD, FAZ, ZEIT, WELT. Gegründet von Simone Janson.
9 Antworten zu „Chef-Versagen vs. Mitarbeiter-Motivation: Schuld sind immer die Anderen?“
-
Hallo Tanja,
mir Ihrer Meinung bestätigen Sie mein Denken. Man kann also nur hoffen, solche Leute kommen zur Einsicht oder lesen derartige Fachartikel. Wäre doch ein Ansatz fürs Arbeitsamt, oder? Illusion – ich weiß?
Liebe Grüße
Sylvana -
"Wenn der Arbeitgeber mal wieder schuld ist", neuer Artikel bei Simone Janson:
-
Autsch… Mit der Arbeitseinstellung holt man sich schnell den Stempel „nicht integrierbar“.
Frau Maier scheint es nicht nur am Durchhaltevermögen, sondern auch am Selbstwertgefühl zu mangeln. Was notwendig wäre: Perspektive wechseln. Was sie dabei unterstützen könnte: Coaching, Weiterbildungsmaßnahmen, Routine und Konsequenzen. Die im Text angesprochene Beziehung zu ihrem Mann/Freund scheint auch eine wichtige Rolle zu spielen – handelt es sich wirklich um Täuschung, oder funktioniert diese „Liebe“ nach dem Muster Opfer & Prinz? In jedem Fall sollte der Mann sich mit „Hilfe“ zurückhalten – sie führt diese Frau offenbar nur tiefer in Unselbständigkeit und Abhängigkeit.
-
Wenn der Arbeitgeber mal wieder schuld ist: Als Chef versagt? #Business
-
Wenn der Arbeitgeber mal wieder schuld ist: Als Chef versagt?: Viele Arbeitnehmer klagen über bö…
-
Wenn der Arbeitgeber mal wieder schuld ist: Als Chef versagt? #Business
-
Wenn der Arbeitgeber mal wieder schuld ist: Als Chef versagt? #Business
-
Wenn der Arbeitgeber mal wieder schuld ist: Als Chef versagt?: Viele Arbeitnehmer klagen über böse Chefs, mieße …
-
Wenn der Arbeitgeber mal wieder schuld ist: Als Chef versagt?: Viele Arbeitnehmer klagen über bö…











Schreiben Sie einen Kommentar