Zum Artikel

Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte:  

Hier schreibt für Sie:

Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb.Unter der eingetragenen Marke Best of HR – Berufebilder.de® betreibt Sie einen Buch-Verlag, eine eLearning-on-Demand-Plattform, einen News-Dienst und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index und Wikipedia. Laut ZEIT gehört sie zu den wichtigsten Blogs zu Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Daneben leitet das Institut Berufebilder Yourweb für kooperative & nachhaltige Bildung, mit dem sie u.a. Stipendien vergibt und nachhaltige Projekte fördert. Außerdem berät sie Unternehmen wie Samsung, OTTO oder Randstad in HR-Kommunikation und war für diverse Hochschulen und Business-Schools tätig.

MEINUNG | Edible-Canada-Chef über Produktivität: “Wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe, arbeite ich am besten.”

Best of HR – Berufebilder.de®

Eric Pateman ist Chef von Edible Canada und bekennender Workaholic. Sein Produktivitätstipp: Aufstehen um 3 Uhr nachts. Im Interview erzählt er, wie das geht:

Eric Pateman begann seine Karriere als Koch, startete mit 18 sein erstes eigenes Catering-Unternehmen. Zwischenzeitlich absolvierte er ein MBA-Studium und arbeitet u.a. in Namibia, Australien und Großbritannien. Heut betreibt vier Unternehmen mit insgesamt 80 Mitarbeitern, darunter Edible Canada, das zu den 200 schnellwachsendsten Unternehmen in Kanada gehört. Er ist Berater, Keynote-Spekaer, Koch und Caterer zugleich.

Herr Pateman, was tun Sie als Erstes, wenn Sie Ihren Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – beginnen?

Jeder Arbeitstag sieht anders aus, aber meist fange ich mit den eMails an: Bei mir liegen leider iPhone und Laptop direkt neben dem Bett. Wenn ich aufwache, will ich etwas Produktives machen, auch mitten in der Nacht. Da ich unter der Woche in meinem Appartment in Vancouver bin und nur am Wochenende bei meiner Familie in Squamish, 45 KM, nördlich der Stadt, störe ich auch niemanden dabei.

Ich habe festgestellt, dass ich am produktivsten bin, wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe und loslege. Ich mache dann ein paar Stunden Computerarbeit, dann stelle ich mich unter die Dusche. Um 7 gehe ich dann in der Regel ins Büro oder in ein Cafe.

Wodurch zeichnet sich Ihr Arbeitsstil aus?

Ich bin wohl das, was man gemeinhin einen Workaholic nennt: Ich kann nicht ohne meine Arbeit leben und bin sehr produktiv. Ich liebe meine Arbeit, weil sie so viele unterschiedliche Tätigen beinhaltet: Mal koche ich, mal halte ich einen Vortrag, mal begleite ich Pressereisen. Ich wissenschaftliches Arbeiten genauso wie in der Küche stehen. Ich bin viel unterwegs und es wird nie langweilig.

Außerdem ist es für mich wichtig, eigenverantwortlich zu arbeiten: Ich war mal eine Zeit lang angestellter Hotel-Berater. Mit festen Arbeitszeiten in einem 9to5-Job hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Wie – durch welche Tools und Methoden – steigern Sie Ihre Produktivität?

Ich habe einen Business-Coach angeheuert, der uns mit dem Blick von außen hilft, die Produktivität im Unternehmen zu organisieren. Viele meiner Mitarbeiter, gerade im Management, sind 30 Jahre und jünger, da ist es gut, wenn sie Unterstützung haben.

Außerdem gibt es viele Aufgaben, die man nicht persönlich erledigen muss: Von 200 bis 300 eMails, die ich am Tag bekomme, muss ich gerade mal 20 bis 30 selbst beantworten. Alle anderen versuche ich zu delegieren. Allgemein habe ich festgestellt, dass ich zu viel Zeit mit Kleinkram wie Telefonieren, Emails oder Buchhaltung verbringe.

Auch deshalb bin ich gerade auf der Suche nach einem persönlichen Assistenten. Es ist allerdings nicht einfach jemanden zu finden, der einem auch teilweise sehr persönlichen Aufgaben abnehmen kann. Und der einen zwingt, zu essen und zu schlafen.

Wo arbeiten Sie am produktivsten?

Eindeutig in einem Cafe wie Starbucks mit W-Lan. Im Büro ist es mir teilweise zu laut. Im Cafe zu arbeiten gehört allerdings in Vancouver zum Lifestyle. Dabei treffe ich jeden Tag etwa 15 Leute, die ich sonst anrufen oder mit denen ich mich treffen müsste, das ist sehr praktisch.

Was tun Sie, wenn Ihre Produktivität nachlässt?

Ich gehe joggen oder Radfahren. Outdoor-Aktivitäten gehören in Vancouver ja praktisch zum Lifestyle: Ich gehe am Wochenende auch gerne wandern oder im Winter Skifahren oder sammle mit den Kindern Pilze. Vor kurzem habe ich an einem Radrennen von Vancouver nach Whistler teilgenommen, eine ziemlich bergige Strecke.

Wir haben den Pazifik und die Berge, da bietet sich Sport ja an. Ich versuche Sport morgens oder abends einzuplanen, aber leider sind meine sportlichen Aktivitäten auch die ersten, die aus meinem vollen Zeitplan wieder rausfliegen.

Wie viele Stunden schlafen Sie pro Nacht?

Am besten funktioniert für mich, wenn ich um 8 oder 9 ins Bett gehe und um 3 Uhr morgens aufstehe. Ich schlafe in der Regel sechs bis sieben Stunden:

Weniger schaffe ich nicht, mehr als 7 Stunden kann ich aber auch nicht schlafen. In den Ferien stehe ich auch mal erst um 5 Uhr morgens auf, wenn ich bis 6 Uhr schlafe, ist das wirklich lang für mich.

Was fällt Ihnen sonst noch ein zum Thema Produktivität?

Für mich ist das eine Frage der persönlichen Einstellung: Ich arbeite gerne und viel, teilweise bis zu 16 Stunden am Tag. Das ist vermutlich mehr als die meisten Menschen in Vancouver. Ich bin dabei auch sehr produktiv. Viele meiner Mitarbeiter wollen nicht mehr als 8 Stunden arbeiten.

Sie verzichten dafür lieber auf Geld, auch wenn die Lebenshaltungskosten in Vancouver sehr hoch sind. Statt ein Auto zu haben, kommt man eben mit dem Fahrrad zur Arbeit. Die Leute sind nicht faul, sie haben nur andere Prioritäten, das gilt vor allem für die jüngeren. Was mich nur stört sind Leute, die nichts tun wollen, dann aber dennoch ein hohes Gehalt erwarten. Das sollen sie mir erst einmal erwirtschaften, sage ich dann.

Text als PDF kaufen

Diesen Text als PDF erwerben: Bitte schicken Sie uns eine eMail mit gewünschten Titel an support [at] berufebilder.de, wir schicken das PDF dann umgehend zu.

3,99 Jetzt buchen

Bücher zum Thema

Oder für wenig mehr direkt ganzes Buch oder eKurs zu diesem Thema kaufen, dazu weiterlesen. Hier finden Sie eine passende Auswahl.

eKurs on Demand kaufen

Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion als PDF-Download. Bitte schicken Sie uns eine eMail mit gewünschten Titel an support [at] berufebilder.de. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs – alle weiteren Informationen!

19,99 Jetzt buchen

Eine Antwort zu “MEINUNG | Edible-Canada-Chef über Produktivität: “Wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe, arbeite ich am besten.””

  1. Gerd sagt:

    Wirklich super Seite!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.

EnglishDeutsch
error: Warnung Der Inhalt ist geschützt!