EnglishGerman

Chef führen - 4/4: Rhetorik von unten



Voriger Teil



Top20 deutscher Bloggerinnen, referenziert in ZEIT, Wikipedia & Blogger-Relevanz-Index, Seit 15 Jahren Wandel der Arbeitswelt: Beratung, Bücher, News-Dienst Best of HRSeminare & Locations.
Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.

Ihre Vorgesetzte drückt Ihnen noch eine Aufgabe rein, obwohl Sie bereits jetzt total „zu“ sind. Was sagen Sie? Meist sagen wir Dinge wie: „Wie soll ich das denn auch noch schaffen?“ Obwohl wir genau wissen, dass die Vorgesetzte diesen Einwand nicht akzeptieren kann, will und darf. Also was tun? schlagfertig-wut-reaktion-anger


Hier schreibt für Sie: Dr. Cornelia Topf ist zertifizierter Businesscoach & internationale Managementtrainerin. Profil

Weitere Infos & Leistungen? Werden Sie Mitglied oder profitieren Sie von unserem regelmäßigen Newsletter!

Erste Regel: Niemals widersprechen!

Widerspruch löst einen Machtkampf aus – und diesen können Sie nicht gewinnen. Wer widerspricht, verliert. Daher immer erst: Beipflichten, Anerkennen, Mitgehen. Zum Beispiel: „Das ist ein ehrgeiziges Projekt. Das bringt uns sicher weit voran!“

Die Vorgesetzte schaltet erst mal zwei Gänge runter, weil sie sich verstanden fühlt. Danach: Nicht meckern, sondern fragen. Wer fragt, der führt. Auch und gerade den Vorgesetzten.

Was fragen?

Das, was Sie erreichen möchten. Also nicht: „Ich bin jetzt schon total überlastet!“ Sondern:

  • Welche von den alten Aufgaben sind weniger wichtig als die neue?
  • Von welchen können wir uns (uns!) ganz verabschieden?
  • Welche wollen wir erst mal auf Eis legen?
  • Was könnten wir abspecken?

Wer fragt, kriegt immer eine Antwort. Das wissen Sie. Das haben Sie schon hundert Mal gehört oder gelesen. Warum praktizieren Sie es nicht genau so oft? Weil die Gefühle dazwischen kommen.

Harmoniebedürfnis & Machtkampf

Männer fühlen: „Was fällt dem ein? Dem zeig ich’s aber!“ In einem Wort: Machtkampf. Das ist verständlich und unklug. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, erst nachzudenken, bevor Sie einen Kampf vom Zaun brechen. Entscheiden Sie bewusst, wann es aussichtsreich ist, zu kämpfen, und wann es klüger ist, zu fragen.

Bei Frauen ist es oft das Harmoniebedürfnis: „Ach, das werd’ ich schon irgendwie schaffen …“ Und dann macht sie noch mehr Überstunden und vernachlässigt die Familie. Der Irrtum dabei: Sich wehren ist nicht automatisch unharmonisch!

Frau kann sich auch harmonisch wehren: Höflich, aber dezidiert. Und selbst ein kleines Bisschen weniger Harmonie mit dem Chef ist immer noch besser als mit sich selbst in totaler Disharmonie zu stehen, oder?

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere E-Kurse & persönliche Beratung


E-Kurse Beratungberufebilder

Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Ihre eMail-Adresse bleibt geheim. Mehr Informationen zur Verwendung Ihrer Daten und wie Sie dieser widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  2. Allen Debatten folgen
  3. Debatten per eMail abonnieren (Link hier eintragen!)
  1. BEGIS GmbH

    Chef führen – 4/4: Rhetorik von unten von Dr. Cornelia Topf via B E R U F E B I L D E R - Empfehlenswerter Beitrag FISVJZgz9W

  2. Thomas Eggert

    Chef führen – 4/4: Rhetorik von unten von Dr. Cornelia Topf via B E R U F E B I L D E R - Empfehlenswerter Beitrag 430hlZv0Nf

  3. KompetenzPartner

    Chef führen – 4/4: Rhetorik von unten von Dr. Cornelia Topf: Ihre Vorgesetzte drückt Ihnen noc... - Empfehlenswerter Beitrag IDwsLHEBud #Beruf #Bildung

  4. Holger Froese

    Serie – Rhetorik von unten: F ühr’ den Chef! #Business
    Kommentiert auf Twitter

  5. KompetenzPartner

    Serie – Rhetorik von unten: Führ’ den Chef!: Ihre Vorgesetzte drückt Ihnen noch eine Aufgabe rei...

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.