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Serie Change-Management am Limit – 2/3: Minimalismus – mehr davon!



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Was brauchen wir wirklich? In Zeiten des steigenden Konsums und immer größerer Anforderungen im Beruf, des immer höher, weiter, schneller, kürzer gerät diese Frage für viele in Vergessenheit. minimalism


Hier schreibt für Sie:

 

Dr. Cornelia Topf ist zertifizierter Businesscoach & internationale Managementtrainerin.

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Diogenes ist Vorbild

In Teil 1 dieser Serie war der Trend zur Selbstoptimierung Thema. Das Gegenteil ist der Minimalismus, der für immer mehr Menschen einen Ausweg zu bieten scheint.

Dieser Trend hat ein berühmtes Vorbild: Den Philosophen Diogenes in seinem Fass. Er war mit seiner Behausung und seinem Leben völlig zufrieden, obwohl er so gut wie nichts besaß. Daran orientieren sich auch moderne Minimalisten.

Was brauche ich wirklich?

Beim „Minimalismus“, „Downshifting“ oder „Einfach leben“ geht es immer um die Frage: Was brauche ich wirklich? Die Anhänger dieses Lebensstils hinterfragen ihr Verhalten hinsichtlich Konsum, Besitz und Beziehungen auf echte Notwendigkeit. Sie erhöhen ihre Achtsamkeit, um ihre eigenen Ziele zu verwirklichen statt Trends hinterherzulaufen.

Ich sehe schon, jetzt kommen ein paar Fragen auf:

  1. Was bedeutet dieses Hinterfragen in puncto Ihrer persönlichen Weiterbildung und persönlichenVeränderung?
  2. Sie haben „Stillstand ist Rückschritt“ in dem einen Ohr und „Lebenslanges Lernen“ im anderen?
  3. Und bekommen dabei womöglich das Gefühl, der sprichwörtliche Hamster im Rad zu sein?

Loslassen macht Angst

Das Loslassen von Dingen ist, ebenso wie das von fremden Erwartungen, stark mit Ängsten verbunden. Was passiert, wenn ich die Anforderungen, die an mich gestellt werden, nicht mehr erfülle? Verliere ich dann meine Arbeit, meine Sicherheit?

Loslassen, entrümpeln, reduzieren heißt hier nicht:

  • Das haben wir immer schon so gemacht, das bleibt jetzt so.
  • Mein Wissen hat doch immer ausgereicht, wieso soll ich was verändern.
  • Das bringt doch alles nichts.

Weiterbildungen: Klasse statt Masse

Ich treffe immer wieder Menschen, die haben eine so unglaubliche Anzahl an Aus- und Weiterbildungen angesammelt, dass ich ganz blass werde. „Ich habe kein Auto, kaufe keine Kleider und keinen Schmuck, ich investiere alles in meine Weiterbildung“ verriet mir kürzlich ein Zuhörer am Rande meines Vortrages. Und trotzdem war er arbeitslos, fand keine Stelle.

Die Menge der Weiterbildungen alleine macht es offenbar nicht aus. Möglicherweise wäre eine Investition in Auftritt und Wirkung, in soziale Kompetenz oder psychologisches Know how statt der Anhäufung von immer mehr Fachwissen sinnvoller gewesen.

Veränderung ja – aber bitte die richtigen!

Immer mehr Wissen in immer weniger Zeit – Vom G9 zum G8 und wieder zurück. Klar muss man manches ausprobieren – und bei Misserfolg das Rad zurückdrehen oder die Richtung erneut ändern.

Wie viel Ritalin muss noch verordnet werden, wie viele Lehrer noch einen Burn Out oder ähnliches erleiden, bis man erkennt, dass zwar Veränderung notwenig ist, aber der falsche Weg eingeschlagen worden ist.

Noch mehr zu den Themen „Weniger ist mehr“ und „Veränderung“ lesen Sie im nächsten Teil.

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Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Spannender Artikel, freu mich dass diese Themen jetzt vermehrt auch auf klassischen „Karriereseiten“ um sich greifen!

  2. CorneliaTopf

    Minimalismus – Mehr davon! #Weiterentwicklung #Change

  3. GabrielSchandl

    Weniger ist oft mehr! RT @CorneliaTopf: #Selbstoptimierung (-swahn) hoffentlich bald am Ende

  4. communications9

    RT @CorneliaTopf: #Selbstoptimierung (-swahn) hoffentlich bald am Ende

  5. CorneliaTopf

    #Selbstoptimierung (-swahn) hoffentlich bald am Ende

  6. SimoneJanson

    Serie Change-Management am Limit – 2/3: Minimalismus – mehr davon!

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