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Change-Management & innere Kritiker – Teil 7: Was passiert im Kopf?



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In den vorherigen Beiträgen habe ich ausführlich über die Entstehung innerer Blockaden berichtet, die im Kindesalter entstehen und auf das Erwachsenen-Leben ausgreifen.Kritik


Hier schreibt für Sie: Claudia Hupprich ist Managementberaterin für DAX-Unternehmen & mittelständische Unternehmen. Profil

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Wenn Erwachsene zu Kindern werden

Eric Berne, ein amerikanischer Psychiater und Begründer der Transaktionsanalyse (eine psychologische Theorie der menschlichen Persönlichkeitsstruktur), erkannte bereits Mitte des 20. Jahrhunderts, dass sich erwachsene Menschen durchaus in einen kindlichen, sich selbst limitierenden Zustand bringen können.

Er nannte diesen Modus das sogenannte „Kind-Ich“ und grenzte dies vom „Eltern-Ich“ und „Erwachsenen-Ich“ ab. Ein Mensch, der sich im „Kind-Ich“ befindet, macht sich kleiner, als er in Wirklichkeit ist, und erlebt die Welt um sich herum aus Kinderperspektive.

Vorsicht Zwergenmacher

Das ist übrigens ein Eldorado für Wusel wie den Zwergenmacher. Dies kann er entweder aus der Sicht eines eher defensiven, angepassten Kindes tun und auf die Umwelt je nach Kontext resigniert, ängstlich, unsicher, hilflos oder gehemmt reagieren.

Oder er kann die Perspektive 15 eines aggressiven, rebellischen Kindes einnehmen und launisch, frech, wütend, gehässig, quengelig oder unzufrieden sein.

Das darf ich - und das nicht!

Neben dem meist problematischen Zustand des „Kind-Ichs“ gibt es einen weiteren, nicht weniger problematischen Zustand, nämlich den des „Eltern-Ichs“. Kennen Sie das, wenn die eigene innere Stimme einem erzählt, was man nicht darf, was man muss, was man tun soll oder nicht tun darf?

In diesem Zustand erlebt man sich innerlich selbst als tadelnd, anklagend, verurteilend, wertend, strafend, verbietend und autoritär. Wusel wie der Druckmacher oder der Regelfanatiker finden diesen Zustand optimal, der Mensch, der sich in dem Zustand befindet, eher nicht.

Diese besserwisserische Art der Kommunikation ist natürlich nicht nur im inneren Dialog, sondern durchaus auch in der Kommunikation mit anderen erlebbar.

Fazit

Wusel können zu jeder Zeit in unserem Leben entstehen. Und die Grundlagen dazu werden meistens schon sehr früh gelegt. Wenn ein Kind in seiner kindlichen Logik aus dem jeweils Erlebten und Gehörten nicht nur Überzeugungen bildet, die es in seiner Entwicklung unterstützen, ist die ideale Grundlage für das Entstehen eines Wusels vorhanden.

Aus einem Gemisch von limitierenden Glaubenssätzen, einschränkenden Werten und ungünstigen Strategien wird so ein Sabotageprogramm, welches sehr anhänglich sein kann, auf diese Weise stört und sich bis in das Erwachsenenalter weiterentwickelt.

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