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Warum Bewerbungsprozesse schneller, einfacher, mobiler werden müssen: Keine Zeit für die Bewerbung!


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Personaler haben Bewerbungen gerne so, dass sie möglichst schnell und effizient bearbeitet werden können, sich also nahtlos, online wie offline, ins eigene (IT)System einfügen. Was sie dabei oft vergessen: Auch Bewerber, und vor allem die guten, haben viel zu tun und daher wenig Zeit für ein kompliziertes Bewerbungsprocedere. bewerben_im_zug1


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Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Mit Bewerbungen Leerlaufzeiten überbrücken

Es gibt ja viele Studien darüber, wie Leute sich bewerben: Elektronisch per E-Mail oder Online-Formular, Traditionell mit Papier, Copy-Shop und Mappe, vielleicht neuerdings auch mit dem Iphone auf einer Karrieremesse. Aber wie sieht es nun genau aus, wenn Leute ihre Unterlagen zusammenstellen und ihr Anschreiben verfassen?

Letzes Wochenende ich im Regionalzug eine überraschende Erkenntnis: Es gibt Leute, die ihre Bewerbungen im Zug schreiben: Mit einem kleinen Netbook für das Anschreiben und einem Berg voller Zeugniskopien und Mappen bewaffnet im Rucksack. Vielleicht wird er das Anschreiben im nächsten Copy-Shop ausdrucken und dann alles zusammen direkt losschicken.

Jetzt wird sich der eine oder andere Fragen, wie gut eine Bewerbung ist, die so zwischen Tür und Angel in einem fahrenden Zug verfasst wurde. Ich persönlich finde das vor allem eines: Effizient. Das ist jemand, der auch Leerlaufzeiten für sinnvolle Tätigkeiten zu nutzen weiß. Sofort einstellen!

Weg mit unpraktischen Bewerberungsformalitäten

bewerben im zugDie Sache zeigt aber noch etwas anderes: Dass Papierbewerbungen tatsächlich der letzte Schwachsinn sind, weil für eine solche Art der mobilen Bewerbung völlig unbrauchbar. Und dass Personaler gut daran tun, vermehrt Bewerbungen online und vor allem mit Handy und Smartphone zuzulassen.

Denn vor allem zukünftige High Potentials haben zwischen überdurchschnittlichen Studienleistungen, Nebenjob und Sozialem Engagement (um mal ein paar Klischees zu bedienen) eines nicht: Zeit. Jedenfalls nicht, um sie im Copy-Shop und dann später beim Sortieren ihrer Unterlagen zu verlieren. Und auch nicht, um sie stundenlang am Computer beim Durchklicken komplizierter Online-Formulare zuzubringen.

Die Zielgruppe da erreichen, wo sie Zeit hat!

Denn diese Zielgruppe ist auch meist schon im Studium ständig busy und viel unterwegs. Auch im Ausland. Wer sie daher erreichen will, muss die Kontaktaufnahme erleichtern – und zwar genau dann, wenn die Leute Zeit haben: Z.B. beim Zugfahren. In Wartepausen auf dem Flughafen usw. Also her mit den speziellen Handy-Online-Tools, die man im Idealfall auch offline bearbeiten und die Unterlagen dann nur noch online versenden kann – für den Fall dass man grade durch ein Funkloch fährt oder kein HotSpot in der Nähe ist.

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Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Pingback: Bewerbungstrends der Zukunft: Anonym auf dem Klo? | Berufebilder by Simone Janson

  2. Simone Janson

    Im Blog des Harvard Businessmanager ist jetzt ein sehr schöner Artikel dazu erschienen, warum Onlinebewerbungen von Unternehmen wie Daimler oder BMW völlig ineffizient sind – Nachlesen:

  3. Simone Janson

    Passend zu meiner These vom komplizierten #Bewerben RT @KEAL_Berlin wie Arbeitgeber MA abschrecken

  4. Simone Janson

    Hallo Herr Professor Dr. Göschel,
    na, immerhin war der Beitrag ja so sinnvoll, dass Sie ihn kommentiert haben 😉
    Im Ernst, genau das wollte ich mit dieser etwas plakativen Schilderung erreichen: Eine Diskussion über die Abläufe von Bewerbungsprozessen.

    „Warum dahin? Was biete ich? Was will wohl der Empfänger lesen?..“ da bin ich völlig mit ihnen einer Meinung. Nur sollte das Nachdenke darüber idealerweise schon lange vor dem Bewerbungsprozess stattfinden. Dann könnten Bewerbungen auch viel zielgerichteter erfolgen als bei den üblichen Massenbewerbungen.

    Denn häufig läuft es doch so ab, dass Leute standartisierte Bewerbungen schreiben, massenweise (sie auch der Berg an Zeugniskopien in den oben genannten Beispiel), die zwar formal in Ordnung sind, aber inhaltlich nicht wirklich passen…. und wundern sich, dass es Absagen hagelt. Auf der anderen Seite sitzen Personaler, die schlechte Bewerbungen aussortieren – und das zuallererst mal nach formalen Gründen tun…

    Heraus kommt dann vielleicht so etwas: – aber eben nicht er ideal Mitarbeiter. Für beide Seiten ziemlich ineffizient.

    Da Unternehmen das offenbar auch erkannt haben, versuchen sie vermehrt die guten, engagierten Leute anzusprechen – etwa via Facebook oder Twiter. Das sind aber eben nicht die, die den ganzen Tag zu Hause sitzen und auf Post warten, sondern busy und unterwegs sind. Das sie wissen, was sie wollen und können, setze ich bei einer solchen Zielgruppe einfach mal voraus. Aber vielleicht hat man keine Zeit für komplexe Bewerbungsprozesse?

    Ich muss nur daran denken, dass ich vor einiger Zeit ein Jobangebot abgelehnt habe – es wäre einfach geschäftsschädigend gewesen, die Zeit für eine anständige Bewerbung aufzuwenden 🙂

    Es gibt allerding erste Ansätze in Unternehmen, das Bewerbungsprocedere mit mobiler Technik zu vereinfachen. Nur möge man dabei bitte auch an den Bewerber denken und nicht nur daran, was für das Unternehmen praktisch ist.

    Aus Ihrem Linke werde ich übrigens nicht recht schlau – sollen sich auf der Seite seltsame Bewerbungen von Professuren befinden oder wollten Sie nur auf Ihre Dienstleistung hinweisen?

    Viele Grüße in die alte Heimat
    Simone Janson

  5. Simone Janson

    Danke! RT @gordonthieme Recruiting mal anders. Interessanter Ansatz

  6. Gordon Thieme

    Recruiting mal anders. Interessanter Ansatz

  7. Michael Gröschel

    Das klingt so sinnfrei, dass es nur ironisch gemeint sein kann, oder?

    Bewerbungen, die zwischen symbolischen Speisewagen und Zugtoiletten verfasst werden, verdienen es regelmäßig auch nur in letzterem entsorgt zu werden.

    Elektronische Bewerbungen – gerne. Das befreit aber nicht davon, sich die üblichen Gedanken zu machen. Warum dahin? Was biete ich? Was will wohl der Empfänger lesen? Und genau dies lässt sich nicht en passant erledigen. Also ein absolutes „no go“, um in Ihrer Sprachfärbung zu bleiben.

    Selbst bei Bewerbungen für Professuren findet man erstaunliches –> www.fhprofwerden.de

  8. Simone Janson

    Frisch gebloggt: Warum Bewerbungsprozesse schneller, einfacher, mobiler werden müssen: Keine Zeit für die Bewerbung…

  9. KompetenzPartner

    Warum Bewerbungsprozesse schneller, einfacher, mobiler werden müssen: Keine Zeit für die Bewerbung!…

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