Angst vor Entlassung und Jobverlust haven viele Mensche. Doch das ist kein Grund, Trübsal zu blasen. Wir sagen Ihnen, in welche Branchen die Jobs relativ sicher sind.

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Jobsuche via Plakat

Vor einiger Zeit machte diese Geschichte die Runde: Vier Quelle-Chefsekretärinnen bewerben sich mit einem Hochglanzplakat auf eine neue Stelle. Die Bild-Zeitung titelte dann auch passend: “Diese Frauen wollen sich nicht verramschen lassen.”

O-Ton des Plakats ist nicht etwa, dass arme, arbeitslose Bürotippsen irgendwie neuen Lohn und Brot suchen, sondern gestandene, selbstbewusste, kompetente Büromanagerinnen, die eine neue Aufgabe suchen. Eine gelungene Aktion, die gut 500 Euro gekostet hat und schon erste Jobangebote nach sich zieht.

Jobsuche via Bloggen

Oder auch, wenn wir über die Jobsuche von Lesern berichten. Dazu gibt es dann immer gleich eine ganze Reihe von Kommentaren, positiven wie negativen und richtig gute Diskussionen. Einige Leser haben sogar sofort ein Jobangebot erhalten und schreiben uns das begeistert:

Das ist mal eine ganz neue Art der Online-Bewerbung. Sogar mit Festanstellung und besserer Bezahlung. Hörte sich auf den ersten Blick erstmal gut an, Es kam natürlich auf die genauen Bedingungen und vor allem den Einsatzort an. Leider war der Einsatzort zu weit von meinem Wohnort entfernt. 

Das sind  durchaus nachahmenswerte Geschichte, die zeigen, dass es sich lohnt, mit kreativen Ideen und Inititative selbstbewusst auf den Arbeitsmarkt zu gehen. Und die man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte, wenn man mal wieder neue Horrormeldungen vom Arbeitsmarkt hört.


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Höhere Nachfrage im Gesundheitswesen

Denn der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit zeigt, trotz rückläufiger Gesamttendenzen, dass die Fachkräfte auch weiterhin gesucht sind. So stieg im Gesundheits- und Sozialwesen die Nachfrage nach Fachpersonal gegenüber dem Vorjahr weiter an – um 75 Prozent bei den Altenpflegern und 18 Prozent bei den Krankenschwestern, Sprechstundenhilfen und Masseuren.

Nur ganz leicht zurückgegangen sind hingegen die Stellenangebote für Ingenieure, Handwerker oder Datenverarbeitungsfachleute.

Prognose: Welche Jobs sind sicher?

Auch wenn sich aus der derzeitigen Lage am Arbeitsmarkt keine todsicheren Prognosen ableiten lassen, gehen Experten davon aus, dass sich einige dieser Trends auch in Zukunft fortsetzen werden: Je höher die durch Aus- und Weiterbildungen erworbene Qualifikation, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auch in Zukunft einen Job zu finden.

Vor allem im Gesundheits- und Pflegebereich werden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Arbeitskräfte gesucht. Und generell wird die Nachfrage in der Industrie eher abnehmen, während sie im Dienstleistungssektor noch zunimmt.

Diese Jobs sind krisensicher

Natürlich kann niemand wirklich voraussagen, wohin die wirtschaftliche Entwicklung gehen wird. Kein Wunder also, dass die Angst um den eigenen Arbeitsplatz immer recht groß ist. Allerdings gibt es einige Jobs, die nach Expertenmeinung als krisensicher gelten:

  1. Gesundheitsbereich: Gesundheit und Wellness gilt als der Zukunftstrend. Daher werden Fachkräfte mit entsprechender Ausbildung wohl immer gefragt sein.
  2. Pflege: Die Deutschen werden immer älter. Daher brauchen wir auch immer mehr Pflegekräfte. Leider ist die Bezahlung eher schlecht.
  3. Friseur: Zu die Dienstleistungsberufen mit Zukunft zählt auch der Friseur: Nicht nur, weil immer Haare geschnitten werden müssen, sondern weil eine gute Beratung zum richtigen Style immer wichtiger werden.
  4. Buchhalter: Dank der Vielzahl von gesetzlichen Regelungen bleibt Buchhaltung ein kompliziertes Geschäft – und gesucht werden auch weiterhin Fachkräfte, die es beherrschen.
  5. IT-Fachleute: Auch gut ausgebildete IT-Fachkräfte müssen sich in Zukunft wohl weniger Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen als andere.
  6. Berufsberater: Berufsanfängern stehen heute immer mehr Jobmöglichkeiten zur Verfügung, da fällt die Auswahl schwer. Daher haben auch Berufsberater gut zu tun.
  7. Persönliche Dienstleistung: Noch ist das relativ unbekannt, aber immer mehr Leute werden sich in Zukunft persönliche Hilfe holen, um die Anforderungen des Alltags zu bewältigen: Der persönliche Wellnesscoach, Preisberater oder die Haushaltshilfe sind im Kommen.
  8. Eher Trübe: Bankkaufleute: Bankenkrise – dementsprechend bauen Banken auch gerade Stellen ab und so ist die Situation gerade für Bankkaufleute eher schlecht.
  9. Ganz schlecht: Hilfskräfte. Immer schlecher wird der Markt für ungelernte Kräfte, etwa Lagerarbeiter. Denn: Je geringer die Qualifikation, desto schlechter die Jobaussichten.

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