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Recruiting via Social Media – Teil 2: Bewerbersuche im Netz – richtig oder schädlich?



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Am Ende des ersten Beitrags habe ich gefragt: Welchen Einfluss haben die sozialen Medien auf Unternehmen und die Bewerberauswahl? Das eröffnet die Perspektive auf eine zutiefst elementare Fragestellung: Wann sind Unternehmen eigentlich reif für diese Art der Bewerbersuche? Und wann richtet sie sogar Schaden im Unternehmen an?


Hier schreibt für Sie:

 

Katharina Daniels arbeitete als Journalistin & PR-Beraterin u.a. für den Focus, manager magazin, ADAC oder die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung.

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Nicht blindwütig auf den falschen Zug aufspringen

Nicht jedes neue Instrument bzw. Tool zur Personalentwicklung und damit auch Gestaltung der Organisation passt zu jedem Unternehmen. Die Lösung kann nicht darin liegen, dass Unternehmen nun „blindwütig“ meinen, auf diesen Zug aufspringen zu müssen:

Alle andere fahren ja auch schon mit, zumindest sieht es so aus. Vorsicht, es könnte auch der falsche Zug sein. Nichts befördert stärker den zerstörerischen Eindruck, ein Unternehmen und seine Protagonisten seien nicht authentisch, als ein Image, das sich ein Unternehmen überstülpt, das aber auf keiner soliden und keiner durchdachten Grundlage beruht.

Wir müssen – aber sind wir schon reif dafür?

Für Unternehmen kann sich also die Frage nur so stellen: wir kommen nicht drum herum – aber:

  1. Sind wir schon reif dafür?
  2. Können wir mit den Leuten, die wir auf diese Weise rekrutiert haben, überhaupt umgehen?
  3. Oder müssten wir zunächst mal über etwas ganz anderes nachdenken, nämlich über unsere Unternehmenskultur?

Recruitierungs-Wege, die Schaden anrichten

Viele Unternehmen handeln oft hektisch, übereilt: wir müssen modern sein, bspw. mit Recruiting via Social Media, das ist dann aber leider oft ein Einzelschritt, der nicht strategisch untermauert ist; dann verpufft die Wirkung nicht nur, sie kann im worst case sogar Schaden anrichten:

Das Unternehmen holt sich Mitarbeiter ins Haus, auf die es jetzt noch gar nicht vorbereitet ist, sprich auf deren Forderungen an Transparenz usw. Es kann vielleicht auch umgekehrt die Informationen nicht richtig einordnen, die im Netz kursieren, misst Dingen Bedeutung zu, die keine haben oder umgekehrt.

Fehlende Authenzität als Gefahr für das Unternehmen

Das Netz fordert seine eigene Art der Intelligenz und der Erfahrung. Werden Instrumentarien gewählt, die dem Charakter, dem Wesen dieses Unternehmens zuwiderlaufen, ist nicht nur das Nicht-Authentisch-Sein gefährlich für den Ruf des Unternehmens.

Es gerät zudem in die Situation, atemlos einer Entwicklung hinterher zu hetzen und dabei die Besinnung auf die eigenen gewachsenen Werte zu verlieren.

Auf die Kultur des Unternehmens kommt es an

Ich rede hier nicht das Wort für ein Verbleiben im Status Quo, ich rede aber davon, dass es sinnvoll ja überlebensnotwendig ist, sich sehr genau anzuschauen, welche Entwicklung jetzt in diesem Moment schon zu stemmen ist.

Und da ist es sinnvoll, sich die Kultur in diesem Unternehmen sehr genau anzuschauen. Und genau darum geht es im nächsten Beitrag.

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  1. Simone Janson

    Hallo Herr Brickwede, danke für die ergänzenden Zahlen. Dann sind wir mal gespannt auf die Veröffentlichung des Reports.

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