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Betriebliches Gesundheitsmanagement als Beruf – 1/2: Worauf müssen Unternehmen achten?



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Immer mehr Unternehmen führen ein Betriebliches Gesundheitsmanagement für Ihre Mitarbeiter ein – in Zeiten des demographischen Wandels bleibt ihnen auch nichts anderes übrig. Doch worauf müssen sie achten, wenn es um die Schaffung des eigenständigen Berufes Gesundheitsmanager geht? health-care


Hier schreibt für Sie:

 

stefan-buchnerStefan Buchner ist Geschäftsführer der UBGM – Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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Warum Gesundheitsmanagement

Immer mehr Unternehmen kümmern sich um die Pflege ihrer Mitarbeiter und können auf gesunde und leistungsfähige Kollegen nicht mehr verzichten. Grund hierfür ist in erster Linie der demographische Wandel – also das Älterwerden der Gesellschaft in Deutschland. Gerade in den letzten Jahren hat sich das betriebliche Gesundheitsmanagement in Wirtschaftsunternehmen und auch im öffentlichen Dienst enorm entwickelt.

Hierfür werden immer häufiger eigene Stellen, wie z.B. „Der betriebliche Gesundheitsmanager“ geschaffen, der sich mit der Gesundheitsförderung im Unternehmen beschäftigt. In erster Linie werden hierfür studierte Psychologen mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie aber auch Gesundheitswissenschaftler oder Sportwissenschaftler eingestellt.

Aufgaben eines Gesundheitsmanagers

Das ist sehr erfreulich, denn in der Regel sind in den Personalabteilungen in der Vergangenheit mehr Betriebswissenschaftler und Juristen zu finden gewesen. Aber auch immer mehr „Quereinsteiger“ mit Zusatzausbildungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung sind hier gefragt.

Bei den Aufgaben und Tätigkeiten eines Gesundheitsmanagers kommt es vor allem auf ein planvolles, strukturiertes und zielführendes Vorgehen im Sinne eines Managementprozesses an. Sie haben die anspruchsvolle Aufgabe Gesundheit greifbar und „managebar“ zu machen und Mitarbeiter für persönliche und berufliche Gesundheitsförderung zu begeistern. Das ist nicht immer einfach.

Die sechs Phasen des betrieblichen Gesundheitsmanagments

Ein betriebliches Gesundheitsmanagement wird deshalb in folgende Phasen untergliedert:

  1. Strategische Zielsetzung
  2. Status Quo – Analyse und Auswertung des Ist-Zustandes
  3. Ableitung von konkreten operativen Zielen
  4. Auswählen von gesundheitsförderlichen Maßnahmen
  5. Evaluation/Auswertung der Auswirkungen der Maßnahmen und Abgleich mit der Zielsetzung
  6. Nachsteuern

Was muss ein Gesundheitsmanager beachten?

Für ein planvolles Vorgehen müssen sich Gesundheitsmanager u.a. folgende Fragen stellen:

  • Warum will mein Unternehmen ein BGM-System einführen?
  • Wo stehen wir aktuell mit der Mitarbeitergesundheit?
  • Wo liegen bei uns Gesundheitsressourcen und wo Gesundheitsbelastungen?
  • Auf welchen „Gesundheitsfeldern“ wollen/müssen wir aktiv werden?
  • Was sind geeignete Maßnahmen um diese konkreten Ziele zu erreichen?
  • Wie können wir den Erfolg dieser Maßnahmen sichtbar/messbar machen?
  • Wie motivieren wir unsere Mitarbeiter für mehr Gesundheitspflege?

Wie man sieht ist das Aufgabengebiet eines Gesundheitsmanagers sehr abwechslungsreich und vielseitig. Welche genauen Anforderungen man an ihn stellt, das erfahren Sie morgen im zweiten Teil des Beitrags.

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    gut auf den Punkt gebracht.

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    Und ich komme aus der Gesundheitsstadt Bad Nauheim. Schau‘ ‚mal Kristin Herber und Géraldine Wallaschkowski, passend zum Konzept 😛

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