Berufswahl: Traumjob unbekannt



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Wir machen die Arbeitswelt menschlicher wie ökologischer und spenden – urkundlich belegt – Einnahmen für Aufforstung. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept, on-Demand eKursen und News-Dienst geben wir über 15 Jahre Erfahrung an unsere Kunden (u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen) weiter. Von der Top20-Bloggerin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, WELT, Wikipedia.
Bildrechte: Bildmaterial vom Ersteller des Videos.

Berufswahl funktioniert in Deutschland in der Regel sehr traditionell: Kinder wollen werden, was Ihnen Eltern oder ähnliche Bezugspersonen vorleben. Dieser Video-Überblick zeigt, dass es auch anders geht und man seinen Traumjob tatsächlich finden kann – mit ein wenig Mut und Recherche.


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Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation. Profil

Traumberuf: Was mit Medien oder doch Blogger?

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Tourismus, Medien, Kunst und neuerdings auch Bloggen sind für viele Menschen offenbar Sehnsuchts-Branche, doch offenbar wissen viel zu wenig Menschen, welche Berufe es da gibt und wie die Perspektiven aussehen. Nicht dass ich diese Branchen für unbedingt erstrebenswert halte. Viel eher geht es mir darum, für eine breitere Auseinandersetzung mit dem Thema Berufswahl zu werben.

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Denn heutzutage wird es immer wichtiger, den eigenen Beruf anhand der eigenen Wünsche, Vorstellungen und Fähigkeiten zu entwickeln.

Welcher Weg führt zu welchem Berufsbild?

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Nehmen wir mal das Beispiel Webdesigner aus dem Video oben: Das war für mich irgendwie ein Learning-by-Doing-Job, den viele eher nebenher erlernen und dann irgendwann genug wissen angehäuft haben, um damit auch Geld zu verdienen.

Umso schöner, dass Ellen von Elmastudio, die nicht nur die Design-Vorlage für dieses Blog gemacht hat, sondern mir auch mit vielen hervorragenden Tutorials in ihrem Blog aus so mancher Design-Patsche geholfen hat, nun in einem Video-Podcast zahlreiche Fragen rund ums Bloggen und WordPress beantwortet. In diesem Podcast-Beitrag erklärt sie, worauf es in dem Job ankommt und plaudert aus dem persönlichens Ausbildungs-Nähkästchen.

Berufswahl: Wie bei Muttern

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Solche Videos, die darüber aufklären, welche Stationen und Karrierewege jemand hinter sich hat, sind dringend notwendig. Denn die meisten Kinder und Jugendlichen orientieren sich bei ihren Berufswünschen und der späteren Berufswahl nach wie vor an den Eltern, wie meine Kollegin Svenja Hofert einmal schön ironisch feststellte.

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„Die modernsten Eltern sind heute – maximal – SAP-Berater oder Produktmanager. Ganz neue Jobs kann dagegen niemand entdecken, weil sie gar keinen Namen haben. Die neuen Jobs haben mehr mit Themen zu tun, oft mit hochkomplexen. Diese fundamentale Veränderung mit ihren Auswirkungen auf Berufsorientierung und Jobsuche hat noch kaum jemand richtig verstanden (auch die Online-Stellenmärkte nicht).“

Neue Berufe? Fehlanzeige!

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Das Problem ist nur: Viele neue Berufe, gerade die, die mit Technik zu tun haben, gab es zu Mamas und Papas Zeiten einfach noch nicht. Eine Forsa-Umfrage, auf die ich vor einiger Zeit stieß, belegt diese These eindrucksvoll für die Tourismusbranche – und ist nur ein Beispiel, wie es in vielen anderen Branchen auch ist.

Reiseverkehrskauffrau oder Flugbegleiter sind bekannte Berufe, die gab es damals zu Mamas Zeiten auch schon. Neue Berufe wie Aviation Manager und Destination Manager sind für 82% der 1.004 Befragten allerdings ein unbeschriebenes Blatt und nur 38 Prozent können sich unter einem Spa Manager etwas vorstellen.

Schade, denn wie soll man sich berufliche Ziele setzen, wenn man im Kopf noch nicht weiter als die eigenen Eltern ist? Und das gerade in einer Branche, die weniger aus Verdiens- und Statusgründen gewählt wird als aus persönlichen Motivationen heraus.

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In der Studie wurde gezielt nach den folgenden Berufen gefragt:

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  • Aviation Manager: Nur sechs Prozent der Befragten wissen sehr genau, was sich hinter der Berufsbezeichnung Aviation Manager oder Luftverkehrsmanager verbirgt. 12 Prozent kennen zumindest die Bezeichnung, jedoch nicht die Aufgaben, die ein Aviation Manager übernimmt. Dabei bietet der Beruf vielseitige Karrieremöglichkeiten in einem internationalen Arbeitsumfeld. Flughafen-Marketing, Qualitätsmanagement, Flottenplanung und Flugzeugfinanzierung sind nur einige Beispiele für Tätigkeitsfelder bei Airlines oder Flughäfen. Es gibt spezialisierte Studiengänge „Strategisches Luftverkehrsmanagement“, die Studierende auf diese Herausforderungen gezielt vorbereiten.
  • Destination Manager: Auch Destination Manager ist ein weitgehend unbekannter Beruf: 82 Prozent der befragten Erwerbstätigen können sich darunter nichts vorstellen. Spezialisierungen wie „Strategisches Tourismusmanagement“ bilden zukünftige Destination Manager aus, denen spannende Tätigkeitsfelder offenstehen: Sie sind im Management bei einem Reiseveranstalter tätig, planen die Reiserouten von Kreuzfahrtschiffen oder übernehmen die Leitung einer Clubanlage oder eines Tourismusverbandes.
  • Spa Manager: Spa Management ist unter den Erwerbstätigen ein relativ geläufiger Begriff: Immerhin 38 Prozent der Befragten glauben zu wissen, was sich hinter diesem Berufsbild verbirgt. Spa Manager arbeiten in großen Hotels, Thermen oder Wellness-Anlagen und sind dort vom Marketing bis zur Gästebetreuung für verschiedene Bereiche verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass sich alle rundum wohl fühlen.

Neue Berufsbilder im Video-Überblick: Weg mit den Klischees

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Was hilft, ist nicht nur im Tourismus: Neue Berufsbilder und Karrierewege präsentieren, zeigen und darüber reden. Was ich hiermit tue.  Durch Mediadigital, das Blog meiner Kollegin Ulrike Langer, bin ich nämlich vor einiger Zeit auf diese einzigartige Multimedia-Reportage berlinfolgen.de gestoßen, die das Produktionsstudio2470media in Zusammenarbeit mit der TAZ produziert hat.

Vorgestellt werden in Slideshow-Form außergewöhnliche Berufs- und Lebensbilder in Berlin. Wirklich eine tolle Idee, die ich hier mal vorstellen möchte. Und die Zeigt, dass es Zeit ist, mit gängigen Rollenklischees und falschen Berufsvorbildern aufzuräumen.

Die blinde Erzieherin

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Den Anfang macht die Geschichte über die blinde Erzieherin Silja Korn, die 1966 in Berlin geboren wurde und von klein auf eine starke Sehschwäche.

Mit 12 verliert sie durch einen Autounfall ganz das Augenlicht. Nach der Blindenschule absolviert sie eine Ausbildung zur Erzieherin und erkämpft als erste Blinde die staatliche Anerkennung. Korn arbeitet heute als Sprecherzieherin in einer Kita in Berlin Tempelhof.

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Die Countrysängerin

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Kommen wir zur beliebten Abteilung Kunst und Musik: Laura Bean wird 1982 in Louisville/Kentucky geboren. Sie und ihre drei Schwestern wachsen in einer Musikerfamilie auf. Schon früh bringt ihr der Großvater Klavierspielen bei. Sie studiert Geographie und Geologie.

2003 geht sie nach Heidelberg. Geplant ist ein Austauschsemester, es wird ein Daueraufenthalt. 2007 zieht sie nach Berlin und fängt mit der Straßenmusik an. Später spielt sie ein zeitlang mit den Runaway Brides. Wenn sie nicht in Kneipen musiziert, arbeitet sie an der Platte, die sie herausbringen möchte, oder veranstaltet mit ihrer neuen Band Konzerte.


Der Politiker

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Und schließlich noch ein eher unbeliebtes Berufsbild: Hauke Stiewe wird 1971 in Bremen geboren. Nach der Schule arbeitet er eineinhalb Jahre als Decksmann auf einem Binnenschiff. 1990 geht er nach Berlin.

Er engagiert sich in der Hausbesetzerszene, betreibt Kneipen und Clubs. Mitte der 90er Jahre gründet er die erste Kleinpartei. Er ist Inhaber des Clubs „Lovelite” in Friedrichshain und stellvertretender Vorsitzender der Bergpartei. Stiewe gehört zu den Leuten, die die auf der Oberbaumbrücke stattfindende „Wasserschlacht” zwischen Friedrichshain und Kreuzberg erfunden haben.

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Fazit: Der Weg zum Traumjob lohnt sich

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Alle Beispiele zeigen: Der Weg zum Traumjob mag hart und steinig sein, aber es lohnt sich, seinen eigenen Vorstellungen zu folgen und sich sein ganz eigenes, persönliches Berufsbild zu schaffen.

Gehen wir es an!


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  1. Eva

    Ich bin eher durch Zufall über diese Seite gestolpert und finde diesen Beitrag zur Berufswahl richtig gut. Wenn mir das doch nur mal früher einer gesagt hätte.

  2. Andrea Erkel

    Traumberuf den man sich schaffen kann – das werde ich mir merken, Danke, toll!

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