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Was Berufseinsteiger über das Arbeitsleben wissen müssen: Realitäts-check statt -schock


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Best of HR - Berufebilder

Heute stelle ich ein dezidiertes Karriere-Einsteiger-Buch vor. Und ein Buch für all diejenigen, die immer mal wieder Abiturientinnen um sich haben, die nicht wissen, wohin die Reise gehen soll. Oder Berufsanfänger, die sich nicht so hart an der Realität stoßen sollen.

Übrigens: Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerscheinungen & Bücher im Bereich Karriere finden Sie in unserer Rubrik Business-Bestseller!


Hier schreibt für Sie:

 

38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

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Hilfe, Realitäts-Schock

Über die Dinge, auf die es im echten Leben ankommt, erfährt man in der Schule und an den Universitäten wenig bis gar nichts. Das betrifft besonders den ganzen Bereich des Arbeitslebens.

Zwar werden hier und da fachliche Qualifikationen vermittelt, über die Gesetze und Regeln, die in Organisationen herrschen, wird jedoch beharrlich geschwiegen. Speziell für Hochschulabgänger hat Alexandra Levit jetzt ein Einsteiger-Handbuch geschrieben. „Mein erster richtiger Job“ bereitet Einsteiger gut darauf vor, eine neue Welt zu betreten.

Die Sache mit der Herdplatte

Meist glauben wir erst, dass die Herdplatte heiß ist, wenn wir unsere Finger drauf haben. Ein umständliches und zeitraubendes Verfahren, mit der Welt zurechtzukommen. Besser, von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Das gilt besonders dann, wenn es darum geht, das Fundament für künftigen Erfolg zu legen. Oder zumindest für einen Beruf, der Spaß macht. Deshalb ist es wichtig, dass Alexandra Levit mit einigen Irrtümern aufräumt, die viel Geld, Lebenszeit und Lebensfreude kosten.

Alles auf Anfang

Das könnten Studenten aus diesem Buch lernen:

Rechtzeitig zu überlegen, wohin die Reise gehen soll. Denn wer es beruflich mal hier, mal da versucht, wird schwer die Erfahrung und das Wissen zusammenbekommen, die für Spitzenpositionen nötig sind. Zwar ist das Leben nicht komplett planbar. Sicher aber ist, wer kein Ziel verfolgt, erreicht auch keines.

Regeln lernen. Als Berufseinsteiger sollte man die pubertäre Trotzphase hinter sich gelassen haben und bereit dafür sein, alles neu lernen zu müssen. Geduld, Beharrlichkeit und eine genaue Zielvorstellung sind die Zutaten für den erfolgreichen Einstieg.

Antizipieren. Wer einmal Führungskraft sein will, sollte sich von vorneherein benehmen (und kleiden übrigens auch), als sei er oder sie bereits Führungskraft. Denn nur so kommen die Vorgesetzten überhaupt auf die Idee, jemandes Potenzial zu erkennen (man sucht Nachwuchskräfte in Regel nicht mit der Lupe, sondern nimmt die, die sich dafür in Position bringen).

Aus akademischen Höhen auf dem Boden der Tatsachen landen

„Mein erster richtiger Job“ ist ein Buch, in dem Alexandra Levit sagt, wie es da draußen zugeht. Auf leicht zu lesenden 270 Seiten gibt die Autorin gut fundierte Verhaltenstipps und erklärt die wichtigsten, meist ungeschriebenen Gesetze des Business-Alltags.

So gewappnet, fallen Berufsanfänger nicht gleich in eine Krise, wenn sie am ersten Tag ihre ganze Energie dafür aufbringen müssen, ein paar lächerliche Büromaterialien und eine E-Mailadresse zu besorgen.

Fazit

Eines der wenigen Bücher für den beruflichen Einstieg, die sich explizit an Studenten / Hochschulabgängerinnen richten. Nachdrückliche Leseempfehlung, weil es den Realitätsschock erheblich mildert und eine gute Landkarte für das neue Gelände liefert.

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