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Serie Augen auf bei der Berufswahl – Teil 3: Studium oder Ausbildung?


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Wenn Sie wissen, was Sie wollen, sind Sie schon einen großen Schritt weiter. Nun beginnt in Anbetracht des großen Angebots der Selektionsprozess: Wollen Sie lieber eine Ausbildung machen – oder doch lieber Studieren? studium-beruf


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Häufige Fehler bei der Berufswahl

Viele Menschen, so hat Tom Diesbrock in seinem Beitrag Wo bitte gehts zum Traumjob beklagt, machen erst eine Ausbildung und fragen sich dann, was sie damit machen könnten. Oder noch schlimmer: Sie orientieren sich bei der Wahl Ihrer Ausbildung am Angebot – und nicht an dem was sie eigentlich wollen. Das ist ein Fehler!

Ein ebenso häufiger Fehler besteht darin, dass sich Schulabgänger zunächst auf eine Berufsausbildung fokussieren: Sie verdienen dann gleich Geld und die Ausbildung scheint schneller und zielgerichteter Zum Erfolg zu führen. Doch ein Ein Hochschulabschluss bietet langfristig immer die besseren Perspektiven.

Lieber Berufsausbildung?

Falls Sie sich überlegen, statt eines Studiums eine betriebliche Ausbildungen oder den Besuch einer Berufsfachschule zu beginnen, sollten Sie Motive dafür kritisch hinterfragen:

  • Wird beispielsweise eine Lehre nur begonnen, weil man sich in der Studienwahl unsicher ist?
  • Versprichen Sie  sich von einer Ausbildung mehr Chancen beim Berufseinstieg?
  • Oder ist es die Aussicht auf finanzielle Unabhängigkeit, die eine Entscheidung für eine betriebliche Ausbildung attraktiv erscheinen lässt?

Oder lieber Studium?

Manche dieser „Vorteile“ verlieren angesichts neuer Entwicklungen an den Hochschulen an Gewicht. So erlauben Bachelorstudiengänge einen Hochschulabschluss in sechs bis sieben Semestern, einer Zeit, die der beruflichen Ausbildung vergleichbar ist.

Auch die Zahl der dualen Studiengänge, bei denen eine betriebliche Ausbildung inklusive Bezahlung in das Studium integriert ist, steigt ständig.

Sich einen Überblick verschaffen

Wenn Sie sich hingegen informieren möchte, welche Studiengänge es an welchen Hochschulen gibt, können Sie sich in verschiedenen Online-Datenbanken einen Überblick verschaffen.

Dazu sollten Sie zunächst den Studienbereich eingrenzen, der Sie interessiert und bei der Suche differenzieren – etwa nach künstlerisch-kreativen, geisteswissenschaftlich-sprachlichen, sozialwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. Auf diese Weise können Sie Ihre Suche immer weiter auf einige wenige Studienfächer und Hochschulen, an denen diese angeboten werden, fokussieren.

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