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Serie Augen auf bei der Berufswahl – Teil 7: Was bringen Self-Assessments?



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In den vergangenen Teilen dieser Serie haben wir Schritt für Schritt erklärt, wie Sie sich über ihren Berufswunsch klar werden und die passenden Studienfächer finden. Doch was passiert, wenn Sie auch nach vielen Überlegungen und Recherchen noch keine Lösung haben? selbst-test


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Self-Assessments können verwirren

Immer mehr Hochschulen bieten Studienbewerbern auch virtuelle Studienberatungen, Web-Basierte Eignungstests oder Self-Assessments an. Doch vorsicht: Dem Ergebnis eines solchen Testes, sollte man nicht uneingeschränkt vertrauen. Denn die Ergebnisse können auch ganz schön verwirrend sein.

Denn nicht jeder Test ist für jeden zu empfehlen, da Inhalte und Ausrichtungen sehr unterschiedlich sind: Einige sind reine Eignungstest, bei denen nur das vorhandene (Fach)wissen abgefragt wird und der Bewerber am Ende eine Empfehlung für oder gegen das Studienfach erhält.

Nicht immer zielführend

Andere helfen als Self-Assessment mit einer Mischung aus umfangreichen Informationen zu Studium, Hintergrundwissen aus der beruflichen Praxis und Selbst-Test, eine Entscheidung zu treffen. Solche Tests können helfen, mit falschen Vorstellungen von einem Studienfach aufzuräumen, führen aber nicht immer zum gewünschten Ziel.

Außerdem es gibt ein paar Nachteile: Die Qualität eines Self-Assessments ist immer auch von der Intention seiner Macher abhängig. Selbst wenn die Tests, wovon man bei Self-Assessments an Hochschulen ausgehen kann, nach wissenschaftlichen Methoden erstellt und vorab ausreichend getestet wurden: Nicht immer entsprechen die dargestellten Inhalte, Anforderungen und Ergebnisse auch der Realität.

Getestet werden nur Teilbereiche

Getestet werden häufig nur Teilbereiche der eigenen Fähigkeiten, so dass Testergebnisse nicht immer genau sind.

Die meisten Angebote beziehen nur die Studienfächer der eigenen Hochschule mit ein, einige Hochschulen haben ihr Online-Angebot auch nur auf bestimmte Studienfächer beschränkt. Und Self-Assessments berücksichtigen in der Regel nicht, dass sich die Studieninteressierten im Laufe der Zeit noch entwickeln können.

Achtung unseriöse Angebote

Außerdem gibt es neben zahlreichen seriösen Anbietern auch Firmen, die nur das schnelle Geld machen wollen: Vorsicht ist zum Beispiel geboten, wenn Anbieter einen Berufs- oder Studienwahltest oder Beratung nur gegen eine hohe Bezahlung anbieten, ohne nähere Informationen über das Verfahren zu liefern.

Oder wenn als Telefonnummer nur eine teuere 0180- oder 0900-Nummer genannt wird. Das macht die virtuellen Verfahren zur Orientierung nicht weniger empfehlenswert, sie sollten aber lediglich als ein Baustein unter vielen anderen im gesamten Entscheidungsprozess angesehen werden.

Rat von der Beraterin

Berufsberaterin Barbara Knickrehm von der Arbeitsagentur Herford sagt dazu:

„Zwar gibt es zahlreiche Tests, die auf einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage basieren, wie etwa der kostenlose BORAKEL der Universität Bochum oder der noch vergleichsweise günstige EXPLORIX, doch Testergebnisse bleiben oft sehr interpretationsbedürftig. Daher sollte man die Ergebnisse eines Online-Tests auf jeden Fall noch mit einem Berater besprechen, der dann viel besser Aussagen zur Berufs- oder Studienwahl treffen kann.“

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