Workation & Arbeiten unterwegs: Coworking im La Bo[a]te in Marseille, Frankreich {Leser-Reise-Tipp}
Aus meinem Coworking-Test und Video-Dreh für ZEIT ONLINE ist eine Serie geworden, die offenbar bei den Lesern gut ankommt. Zeit, auch Arbeits-, Meeting– und Event-Locations im Ausland ins Visier zu nehmen. Zum Beispiel in Marseille.

- Kreativer Schmelztigel der Kulturen
- Das gewisse Etwas
- Event-Location
- Echte Büros für Langzeit-Coworker
- Offene Arbeitsplätze für tägliche Coworker
- Andere Länder, andere Sitten
- Innovationen entwickeln und weitergeben
- Internationale Zusammenarbeit
- Text als PDF kaufen
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- Individuelles eBook nach Wunsch
Kreativer Schmelztigel der Kulturen
Marseille, die Hafenstadt im Süden Frankreichs hat einen schlechten Ruf: Die Hauptstadt der Provence gilt als schmuddelig, kriminell und gefährlich. Und tatsächlich: Prachtbauten und mondänes Leben sucht man hier vergeblich.
Doch Marseille ist ein Schmelztiegel der Kulturen, nach New York Hauptstadt des Hipp-Hopp und 2013 Kulturhauptstadt Europas.
Das macht Marseille mit seiner mehr als eine Million Einwohner zu einem interessanten Kreativzentrum – kein Vergleich natürlich zu anderen Metropolen, dafür aber umgeben von einer traumhaften Landschaft. Für mich ein Grund, sich Marseille auch als potenziellen Arbeitsort näher unter die Lupe zu nehmen.

Das gewisse Etwas
La Bo[a]te, die kleine Innovationsfabrik, wie sie sich selbst nennt, liegt zentral in Marseilles Altstadt unweit des Vieux Du Port in der Rue de la Paix. Der 200 Quadratmeter große Raum wirkt gemütlich und chic zugleich – eine Kombination, die ich bisher bei Coworking-Spaces zu Hause vermisst hat.
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Hier arbeiten vor allem Leute, die irgendwie mit der Internet–Branche zu tun haben, aber auch Lektoren und Redakteure.
Event-Location
Es gibt einen Bar-Tresen und Arbeitsplätze mit Computern an der Wand, dazu freies WLAN im ganzen Raum. Etwas abgetrennt befindet sich hinter dem Saal ein Konferenzraum mit Beamer an der Decke und Leinwand.
Den großen Saal und auch den Konferenzraum vermieten die Besitzer regelmäßig für Veranstaltungen, Events, Präsentationen. Auch an große Unternehmen. Am Abend etwa wird hier ein Anglo-Mediterranes Business-Meeting stattfinden. Regelmäßig gibt es hier zum Beispiel auch BeMyApp-Weekends. Einen Überblick über die Veranstaltungen vo La Bo[a]te bietet der YouTube-Chanel.

Echte Büros für Langzeit-Coworker
Rechts neben dem Saal (vom Eingang aus gesehen) gibt es einen kleineren Raum mit richtigen Büroräumen und allem, was das Coworker-Herz begehrt: Vernünftige Schreibttischstühle, Ablagen, einen Drucker und durch Glasscheiben abgetrennte Arbeitsbereiche.
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Inspirierende Orte und Menschen erleben dank unserem Shop, Rabatte dazu per Newsletter, mehr auf unseren Fokus-Seiten:[*Anzeige]Das ist das Konzept von La Boate, wie mir Martine erklärt, die die Räumlichkeiten 2007 gekauft hat: Im hinteren Bereich arbeiten die Lang-Zeit-Coworker, Gut 15 Leute, die sich zum Teil bereits seit Jahren kennen. Wer hier arbeiten willl, mietet sich für mindestens drei Monate ein und zahlt monatlich 200 Euro.
Offene Arbeitsplätze für tägliche Coworker
Seit 9 Monaten steht der vordere, offene Bereich mit den Computer-Arbeitsplätzen auch täglichen Coworkern offen: Menschen die einfach mal einen Tag vorbeikommen, hier arbeiten oder das Internet erkunden wollen. 12 Euro kostet das am Tag, 8 Euro für den halben Tag.
Hier kommen gerne mal Leute aus Paris oder Lyon vorbei, erfahre ich, die nur für ein paar Tage in der Stadt sind und die im Hotel nicht arbeiten können.

Andere Länder, andere Sitten
Dennoch zeigt die Einteilung und Preisgestaltung zeigt die im Vergleich zu anderen Städten veränderten Bedürfnisse: Es gibt weniger Menschen, die daran Interesse haben, einen flexiblen Arbeitsplatz monats- oder wochenweise zu mieten.
Und die stattdessen nur für ein paar Stunden vorbeikommen, um zum Beispiel im Internet zu surfen. Wie eine Art Cybercafe. Und genau da liegt auch der Ursprung des Coworking-Spaces: bevor die Webenthusiasten La Boate zu einer kleinen Kreativ-Fabrik umfunktionierten, war es ein Internet-Cafe.
Innovationen entwickeln und weitergeben
Martine hat allerdings genaue Vorstellungen, welches Klientel sie hier haben möchte: „Wer Computerspiele machen möchte, der ist hier falsch. Wer jedoch etwas übers Internet lernen möchte, kann gerne vorbeikommen und auch mal umsonst surfen“, erklärt sie.
Genau das ist überhaupt die Idee, die hinter La Boate steht, das auch durch Gelder der Kommune gefördert wurde: Nicht nur gemeinsam kreative Ideen zu entwickeln, sondern die Innovationen auch weiterzugeben. „Es geht uns darum, ein Bewusstsein zu schaffen für die Veränderungen unserer Gesellschaft, etwa die zunehmend mobilere Lebens- und Arbeitsweise.“, berichtet Martine. Und fügt seufzend hinzu: „Aber das braucht Zeit!“

Internationale Zusammenarbeit
Eine Sache interessiert mich noch, weil ich mich an das internationale Coworking-Netzwerk The Business-Class-Net erinnere: Welche Möglichkeiten haben die Betreiber von La Bo[a]te, mich zu unterstützen, wenn ich z.B. aus dem Ausland kommend hier ein paar Wochen arbeiten möchte?
Die Antwort: Bisher gibt es noch keine Infrastruktur für internationale Vernetzung. Aber für die Zukunft sei das durchaus denkbar. Jedenfalls sei man sehr an internationaler Zusammenarbeit interessiert.
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Simone Janson ist Journalistin, Verlegerin, Beraterin und eine der wichtigsten deutschen Erfolgs-Bloggerinnen laut ZEIT und Blogger-Relevanz-Index. Sie initiierte die Marken Best of HR – Berufebilder.de® und Travel2s.de sowie das Institut Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.
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8 Antworten zu „Workation & Arbeiten unterwegs: Coworking im La Bo[a]te in Marseille, Frankreich {Leser-Reise-Tipp}“
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Ich habe über den dritten Bildungsweg ein / bzw. zwei Ausbildungen als Mechaniker, Industriemeister und dann Ingenieurswissenschaften Automatisierungstechnik studiert. Vorher bin ich als Mechaniker ständiig von Zeitfirmen rumgereicht worden unter anderen auch in Unternhemen in Airbus oder Phillipps .Und 2 jahre nach dem Studium habe als Ingenieur in der Entwicklung gearbeitet und noch eine Zusatsqualifizierung in SPSProgrammierung gemacht. Welches Vorgehen würden Sie mir jetzt empfehlen?
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Das ist auch gut so – die Natur der Provence ist wirklich ein Traum.
Ich war das letzte Mal 2007 in Marseille, damals im La Cigale et la Fourmi – auch dort kann man ganz gut arbeiten, auf einer winzig kleinen Dachterrasse. Ist allerdings nicht jedermanns Sache, da sehr klein und extrem familiär (und damit meine ich nicht „familiär“ wie im Prospekt…).
Dass es mittlerweile Coworking Spaces gibt, ist daher eine wirklich positive Entwicklung. Auch bei uns in Graz soll einer entstehen. Ich hoffe, deine Serie läuft noch, wenn er fertig ist – dann bist du ganz herzlich zu uns eingeladen.
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Hübsch! Ich hoffe aber, du hast in Marseille nicht nur gearbeitet, sondern auch Zeit für die Calanques gefunden. Freue mich schon, wenn ich selbst einmal wieder nach Südfrankreich komme.
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Auch, klar! Ja, ich fand die Calanque auch toll und habe hier auch einen Artikel darüber geschrieben.
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RT @SimoneJanson: Coworking & Arbeitsplätze im Test – La Bo[a]te in Marseille, Frankreich (cc @Neomarinov)
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Serie – Coworking & Arbeitsplätze im Test: La Bo[a]te in Marseille, Frankreich: Aus meinem Co-Working-Test und V…
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Serie – Coworking & Arbeitsplätze im Test: La Bo[a]te in Marseille, Frankreich: Aus meinem Co-Wo… Kommentiert auf Twitter
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Coworking & Arbeitsplätze im Test – La Bo[a]te in Marseille, Frankreich (cc @Neomarinov )
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