Apple-iPad im Produktivitäts-Test: Das iPad als Arbeitsgerät



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Best of HR – Berufebilder.de® – Verlag, eingetragene Marke, eLearning on Demand Plattform, News-Dienst der deutschen Top20-Bloggerin & Beraterin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, Wikipedia.
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Dank meinem Sponsor airBaltic durfte ich diesmal ein Apple iPad der ersten Generation testen. Und zwar unter Spezialbedingungen: Im Flugzeug. airBaltic stellt die Geräte seinen Kunden währende des Fluges zur Verfügung. Dabei interessiert mich vor allem: Ist das iPad als Arbeitsgerät brauchbar? Und kann man es während eines Fluges, also offline, überhaupt sinnvoll verwenden?

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iPad als Netbook-Ersatz?

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Schon seit einiger Zeit denke ich darüber nach, ob nicht ein Tablet-PC im Vergleich zu einem Netbook nicht das effizientere Arbeitsgerät ist. Zu schwer ist mir immer noch mein 1250 Gramm schweres Netbook, zu weit entfernt ist mir beim Surfen und gerade beim Bloggen der für ein Netbook zu kleine 10 Zoll Bildschirm. Den Bericht dazu gibts hier!

Meine persönliche Anforderung an das mobile Gerät ist allerdings:  Entweder iPad oder Netbook, bzw. Laptop. Denn auch wenn sich sicher Einsatzfelder für das iPad als Ergänzung zum Notebook bieten, etwa in Workshops wie das Karrierebibel beschreibt, finde ich die Idee eines gut 500 Euro teueren Zusatzgerätes schlicht absurd.

Nur noch mehr Stress!

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Dann geht es einem nämlich schnell so, wie es Johnny Häusler so treffend schildert: Man schleppt statt einem zwei Geräte durch die Gegend. Zum Beispiel, weil Bloggen auf dem iPad alles andere als prakitkabel ist. Leider konnte ich das nämlich nicht ausprobieren, aber eine ausführliche Erläuterung gibts auf Spreeblick.

Mein Interesse galt also der Frage: Kann ich mit den iPad effizient arbeiten? Die kurze Antwort ist Jein. Die längere Antwort folgt sogleich.

Besser als ein Netbook?

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Grundsätzlich finde ich das iPad handlicher und besser zu bedienen als mein Netbook. Zwar läuft dieses unter Ubuntu 11.04 mit Unity, das mit sich selbst einblendender Taskleiste daher kommt. Dennoch ist Ubuntu immer noch ein auf große Bildschirme und resourcenfressende PCs ausgerichtetes Betriebssystem – und das merkt man im Gebrauch auch.

Wenn ich z.B. im Internet einen Text lesen will, ist die Schrift auf dem Netbook-Display meist zu klein. Zwar kann man die Ansicht zoomen, das ist jedoch mit Touchpad und Maustasten ziemlich unpraktisch – im Vergleich zu der Möglichkeit, die Schrift auf einem Tablet mal eben mit zwei Fingern in die richtige Größe zu ziehen.

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Das beste mobile Betriebsystem?

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Übrigens: Wer jetzt meint, das läge daran, dass das Netbook mit Linux statt mit Windows 7 läuft, ist schief gewickelt: Mit Windows 7 ist das Gerät noch deutlich unhandlicher! Für 10Zoll-Bildschirme halte ich mobile Systeme wie Android oder eben das iPad und einen Touch-Screen für mittlerweile unverzichtbar.

Doch auch da gibt es Tücken, wie Andreas Göldi auf imgriff.com ausführlich beschreibt: Zum Beispiel dass viele Apps noch unausgereift sind. So fehlen der iWork-Suite Fußnoten, Änderungsverfolgungen und Inhaltsverzeichnisse. Und wie Thomas in einem neueren Artikel zum iPad 2 ausführt, wird es wohl auch mit Photoshop auf dem iPad in absehbarer Zeit nichts.

Ideal: Zwitter zwischen Netbook und iPad

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Dabei zeigen beide Artikel ganz deutlich: Die Bedienbarkeit eines Gerätes steht und fällt mit seiner Software. So schreibt etwa Andras Göldi: "Die Apps der ersten Stunde wirken alle noch etwas gar frisch, um nicht zu sagen: Mit der heissen Nadel gestrickt."

Daher ist es kein Wunder, dass das Handling und das Schreiben auf dem Gerät so ihre Tücken haben. Leider konnte ich das Gerät daher nur unter eingeschränkten Bedingungen, nämlich ohne Internet, testen. Doch Aussagen zum Handling sind möglich!

Die Performance

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Man muss zugeben: Stylisch ist das Gerät schon. Das hin- und herwischen mit den Fingern hat einfach was – man fühlt sich ein wenig wie bei Star-Treck oder Jamens Bond. Diesem Gefühl schreibe ich auch schlicht einen Teil des Erfolgs Erfolgs zu.

Für mich gibt es aber noch einen anderen, weitaus  entscheidenderen Vorteil: Das Gerät wiegt nur 680 Gramm, ist mit 1,34 cm schmaler als jedes Netbook und leichter zu transportieren. Denau genau das Gewicht ist der Grund, warum ich mein Netbook dann oft doch nicht mithabe.

Selbstredend ist natürlich auch Akkuverbraucht im üblichen Rahmen. Das Schauen eines Videofilms beispielsweise reduziert den Akku um gut ein Drittel. Man muss allerdings sagen, dass ich das Gerät ja ohne Internetanbindung getestet habe, das den Akku Erfahrungsgemäß um ein Vielfaches reduziert.

Funktionale Taskleiste, wenig Einstellungsmöglichkeiten

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Praktischerweise hat das iPad eine Taskleiste mit der man am unteren Bildschirmrand die zuletzt geöffneten Programme anzeigen kann. Für mich ein wichtiges Feature, da ich häufig zwischen verschiedenen Programmen hin und herswitche – was auf dem Handy schon schmerzlich vermisst habe.

Was mich stört, sind die sehr übersichtlich gehaltenen Einstellungsmöglichkeiten. Die sind natürlich dafür gedacht, dass man, ohne sich auszukennen, gleich loslegen kann. Ich als Linux-Nutzer wünsche mir jedoch einige Möglichkeiten mehr, herumzuspielen. Apple-iPad im Produktivitäts-Test: Das iPad als Arbeitsgerät ipad

Dreh- und Angelpunkt Tastatur

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Der Dreh- und Angelpunkt eines jeden mobilen Gerätes ist und bleibt für mich jedoch die Tastatur: Und eine Netbook oder Tablet muss immer auch als mobile Schreibmaschine fungieren. Genau da liegt der Hase beim iPad im Pfeffer: Das 10-Finger-Schreibsystem funktioniert im ersten Versuch eher schlecht.

Vor allem die Leertaste ist eher schwer zu treffen, was zu ständigen Schreibfehlern führt. Ein weiterer Knackpunkt sind die auch auf der deutschen Tastatur fehlenden Umlaute. Man erreicht sie nur, wenn man die entsprechenden Vokale länger drückt.

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