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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Hier finden Sie die handverlesenen Buch-Empfehlungen unserer Redaktion in Kooperation mit unserem Partner Managementbuch.de zu den Themen Wirtschaft, Business & Sachbuch. Zur Redaktion gehören: Stephan Lamprecht, Christiane Kürschner, Wolfgang Hanfstein, Oliver Ibelshäuser & Damian Sicking. Die Bücher wurden kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt, Bildrechte beim Verlag. 

Hier schreibt für Sie:

38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.Wolfgang Hanfstein ist Mitbegründer und Chefredakteur der Rezensionsmagazine Managementbuch-Review.de und www.roter-reiter.de. sowie von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige. Seit vielen Jahren bewertet und rezensiert er die relevanten Neuerscheinungen in den Bereichen Wirtschaft, Management und Selbstmanagement. Dafür durchkämmt er mit der Redaktion von Managementbuch.de die Programme aller wichtigen Verlage. Mit dem Ziel, Leser schnell zum richtigen Buch zu führen. Und für gute Bücher viele Leser zu gewinnen.

Wertschätzende Führung von Pater Anselm Grün und Bodo Janssen: Nachdenkbuch für Manager und Führungskräfte {Review}

Ein herausragendes Buch für Manager und Unternehmensführer. Pater Anselm Grün und Bodo Janssen haben sich zusammengetan und zeigen wie wertschätzend und vertrauensvoll Führung sein kann – und zugleich erfolgreich.

Nachdenken kann man nicht delegieren

“Stark in stürmischen Zeiten” sieht zwar nicht aus, wie ein Managementbuch, ist aber trotzdem eins. Und zwar eines der außergewöhnlich guten Sorte. Es regt Unternehmer und Manager dazu an, ihren Job, ihre Aufgabe und ihren Auftrag in neuem Licht zu sehen.

Heute ist es ja nicht unüblich, die vermutliche Lesedauer eines Buches anzugeben, damit die Lektüre gut in den Arbeitsalltag integriert werden kann. Für dieses Buch könnte man zwei bis drei Abende veranschlagen. Viel richtiger wäre es aber, zwei bis drei Jahre einzuplanen. Alles andere würde dem Buch nicht gerecht. Denn es ist kein Management-Ratgeber, sondern ein Management-Nachdenkerbuch im besten Sinne.

Kloster statt McKinsey

Bei dem Autorenduo ist das kein Wunder. Der eine, Bodo Janssen, hat bereits mit seinem letzten Buch “Die stille Revolution” für Aufmerksamkeit gesorgt. Der andere, Pater Anselm Grün, ist seit Jahren mit “Nachdenk-Literatur” auf den Bestsellerlisten zu finden.

Kennengelernt haben sie sich, als der Hotelier Bodo Janssen sein Unternehmen vor dem Ruin retten und in eine neue Zeit führen musste – und durfte. Er ging nicht, wie üblich und naheliegend zu McKinsey. Janssen ging ins Kloster. Dort traf er auf Anselm Grün und lernte einen völlig neuen Blick auf sein Leben und Handeln kennen.

Führung ist eine Dienstleistung

Kern des Buches ist es, (Unternehmens)-Führung vor allem als Dienstleistung zu sehen, als Dienstleistung, die es den Mitarbeitern ermöglicht, einen guten Job zu machen UND gut zu leben. Der Begriff “Demut” taucht deshalb nicht zufällig immer wieder in diesem Buch auf. Man muss kein gläubiger Christ sein, um sich von Anselm Grün auf wesentliche Fragen stoßen zu lassen.

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Ein Beispiel: Zwar präsentieren viele Managementautoren den Rat, zuerst zu lernen, sich zuerst selbst zu führen, bevor man andere führt. Wenn aber Anselm Grün die Frage dazu packt: “Wohin führe ich mich denn?”, dann erhält das Nachdenken über Unternehmensführung plötzlich eine Tiefe, die vorher nicht da war.

Praxistest bestanden

Tauchte im zweiten Teil des Buches nicht Bodo Janssen auf, könnte man Anselm Grüns Ratschläge als gut gemeint, aber leider nicht umsetzbar abtun. Bodo Janssen zeigt aber, dass Unternehmensführung, die von den Bedürfnissen der Mitarbeiter ausgeht, sehr erfolgreich sein kann.

Zwar ging die Transformation in seinem Unternehmen nicht ganz reibungslos vonstatten, aber unterm Strich hat Janssen ein Unternehmen geschaffen, in dem größtmögliche Freiräume auf klare Struktur treffen.

Erfolg als Folge guten Handelns

Bis zum selbstbestimmten Gehalt und zu selbstbestimmten Unternehmenseinheiten lässt das flexible Modell viel Individualität zu. Konzeptionell sind Janssen und Grün im Bereich der New-Work-Bewegung zu verorten. Es geht ihnen um den Beweis, dass unternehmerischer Erfolg nicht Ziel des unternehmerischen Handelns sein muss, sondern Folge guten unternehmerischen Handelns sein wird.

Betrachtet man den Werdegang von Bodo Janssens Hotelkette mit fast 700 Mitarbeitern muss man den Hut ziehen, das Experiment hat funktioniert. Man wünscht sich deshalb, dass das Buch auf dem Tisch des einen oder andern Unternehmensführer landen möge. Gut, dass es solche Bücher gibt!

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