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Über den aktuellen Zustand von Social Media: Wie sieht die Zukunft aus?


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In den vergangenen Wochen wurden unterschiedliche Diskussionen über die selbe Frage geführt: Wo stehen wir mit Social Media eigentlich? Und: Sind wir nun darin angekommen oder fühlen wir uns nicht viel eher nur so?

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Hier schreibt für Sie:

 

Katharina Heder ist Digital Media Manager & Consultant.

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Die Zeit der How-to’s ist vorbei

Die einen sagen, Social Media läge tot auf der Tanzfläche, die Nächsten philosophieren über seine Ankunft im Alltag, was mich eher an die Aufbruchsliteratur der DDR erinnert als an das, was wir aktuell vorfinden. Und für wieder andere stellt sich die Frage, ob 2014 jeder ein Marketeer wird.

Und dann möchte ich noch an die heftige Diskussion über das Berufsbild des Social Media Managers erinnern, die wir erst kürzlich geführt haben.

All diesen Beiträgen ist eines gemeinsam: Sie haben verstanden, dass wir irgendwo angekommen sind und genau dieses Wo und der weitere Weg soll diskutiert werden. Die Zeit der How-to’s ist vorbei – darin sind sich alle vollkommen zu recht einig.

Wo stehen wir eigentlich gerade?

Wenn man sich aber fragt, was als Nächstes kommt, muss man wohl eins feststellen: Es geht nicht länger um die Diskussion von Plattformen oder Inhalten. Social Media ist schon länger ein Expertenfeld und als solches gehört es nun mehr anerkannt.

Der Social Media Manager ist kein Hans Dampf in allen Gassen, besitzt in aller Regel erstklassige Aus- und Weiterbildungen und ist vor allem eins: Die Schnittstelle zur Community. Niemand weiß besser als er oder sie, was die Follower, Fans oder wie auch immer man all die Menschen, die den Inhalt lesen, benennen möchte.

Wenn die Worte fehlen: Social Media ist noch nicht angekommen in der Sprache

Allein die Schwierigkeit die Dinge in Worte zu fassen zeugt jedoch von einem weiteren Umstand, welchen man nicht verachten sollte: Social Media ist in unserem Sprachgebrauch immer noch nicht wirklich angekommen. Für bestimmte Begriffe fehlen noch immer genormte Ausdrücke.

Dazu ein paar Beispiele: Für Menschen, die Auftritten in sozialen Netzwerken folgen, gibt es ebenso wenig einen Begriff wie für die Auftritte als solches. Ebenso sprechen wir immer noch von Kanälen. Ursprünglich abgeleitet kommt dies von Werbe- oder Kommunikationskanälen.

Über Schnitte, Wiederbelebungen und Neuanfänge

Social Media insb. Social Networks sind aber nur begrenzt Kanäle. Sie sind Austausch, Interaktion und Ort der medialen Zusammenkunft von Menschen gleicher Interessen. Für mich zeigt dieses fehlen passender Begriffe, dass es gar nicht so einfach ist, unseren Zustand zu beschreiben.

Denn all diese Beobachtungen zeugen letztlich von einem Umstand: Wir sind weder angekommen noch nicht angekommen. Wir sind in einem Wandel begriffen, dessen Anfang Viele von uns verpasst haben und dessen Ende selbst in gut digitalisierten Gesellschaften noch nicht erreicht ist.

Was jeder verstehen muss

Insofern geht es aktuell um zwei Dinge, die jeder Menschen verstehen muss:

  1. Wir befinden uns inmitten eines Umbruchs und diesen gilt es nachzuvollziehen, um im Hier anzukommen. Was so lapidar klingt, ist für Viele elementar – denn der Wandel heißt definitiv nicht Facebook.
  2. Dieser Umbruch hat kein absehbares Ende, sodass es gerade für Unternehmen Aufgabe ist, sich mit Experten zu versorgen. Ein PR-Berater ist kein Social Media Manager und umgekehrt – die eierlegende Wollmilchsau ist auch in diesem Wandel nicht erfunden worden.

Die Frage ist also nicht Neuanfang, sondern eher ein Warten, eine Art Innehalten bis die Mehrheit auf Augenhöhe steht, bevor die Speerspitze zu neuen Ufern enteilt und somit immer mehr den Anschluss an die Nutzer verliert.

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