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Ärzte als Chef: Personalsuche im Web 2.0


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Die Suche nach qualifziertem Personal ist ein Problem, das Ärzte mit vielen Unternehmen teilen: Wo soll man Leute finden, die das notwendige Vorwissen mitbringen und auch noch menschlich in die eigen Praxis passen?


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Wer ist geeignet für den Job?

Gerade bei jugendlichen Anwärtern auf einen Ausbildungsplatz ist es oft besonders schwer, einzuschätzen ob sie geeignet sind.

Dazu kommt heutzutage noch ein ganz anderes Problem: Auf traditionellem Weg, über Zeitungsanzeigen, sind junge Leute oft nicht mehr zu erreichen. Denn viele von ihnen kommunizieren und informieren sich nur noch ausschließlich über das Internet.

90 Prozent aller jugendlich sind online aktiv

So zeigte eine Studie des Medienpädagogische Forschungsverbundes Südwest, dass bereits heute 90 Prozent aller Jugendlichen regelmäßig das Internet nutzen. Besonders beliebt ist dabei das sogenannte Web 2.0 – sozialen Netzwerke wie SchülerVZ, StudiVZ oder Facebook: 72 Prozent sind hier regelmäßig aktiv. Warum das also nicht nutzen und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Auszubildenden in Spe da abholen, wo Sie ihr Freizeit verbringen und sie dabei gleichzeitig besser kennenlernen?

Einige große Unternehmen tun das bereits: Im Internet werben sie gezielt mit Web 2.0-Angeboten, etwa sogenannten Facebook-Pages oder eigenen Karrierseiten um qualifizierte Bewerber. Aber natürlich bietet das Internet auch sehr gute Möglichkeiten, selbst gezielt nach Kandidaten zu suchen. In berufsorientierten sozialen Netzwerken enthalten die Nutzerprofile nämlich meist ausführliche Informationen zu Ausbildung, Werdegang, Erfahrungen, Interessen und ähnlichen kennzeichnenden Merkmalen der jeweiligen Person.

Personal mit Suchfunktionen praktisch & schnell finden

Diese können mit der Suchfunktion schnell ausfindig gemacht werden. Etwas eingeschränkter sind die Möglichkeiten bei privaten Netzwerken wie Facebook oder SchülerVZ. Dennoch: Eine effizientere Möglichkeit, schnell die fachliche Qualifikation verschiedener Bewerber miteinander zu vergleichen, gibt es kaum.

Aber das Internet bietet noch mehr: Wer weiß, wonach er sucht, hat auch in Foren, oder Weblogs die Möglichkeit, Bewerber zu finden. Wie das geht, erklärt Jan Kirchner, Geschäftsführer der Hamburger Personalberatung Atenta, die sich u.a. auf das Rekrutieren von medizinischem und technischem Personal spezialisiert hat:

So gehen Personaler vor

„Wenn wir z.B. fachlich besonders versierte Bewerber suchen, durchforsten wir neben sozialen Netzwerken auch systematisch Einträge in Fachforen oder Blogartikel.“ Um bei der Suche im Web erfolgreich zu sein, ist es jedoch wichtig, gezielt vorzugehen, um sich nicht in den Weiten Internets zu verlieren. Am besten Schritt für Schritt, wie Kirchner verdeutlicht: „Die fachlichen Qualifikationen sind natürlich das erste, auf das wir schauen. Wenn uns Bewerber aber besonders interessieren, dann betrachten wir auch Sport, Hobbys, soziales Engagement und Diskussionbeiträge in Gruppen oder Foren, um den Menschen besser einschätzen zu können.“

Statt einfach nur Bewerber zu suchen, kann jeder aber auch selbst aktiv werden: Z.B. indem man eigene Diskussionsgruppen oder einen Blog zu einem medizinischen Fachthema startet und sich so als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Das mag Anfangs etwas aufwändiger sein, ist jedoch für das eigene Image ein großer Gewinn. Und: Langfristig spart man auch Zeit, weil qualifizierte Bewerber von selbst auf einen zukommen.

Dieser Artikel erschien am 23.03.2010 auch in der Ärzte Zeitung: http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxisfuehrung/article/594559/naechsten-azubis-kommen-web.html

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