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5 Tipps, um mit einem Erfolgspartner durchzustarten: Einzelkämpfer ade!


Top20 deutscher Bloggerinnen, referenziert in ZEIT, Wikipedia & Blogger-Relevanz-Index, Seit 15 Jahren Wandel der Arbeitswelt: Beratung, Bücher, News-Dienst Best of HRSeminare & Locations.
Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.

Kämpfst du noch alleine oder kooperierst du schon? Einzelkämpfer haben im Wirtschaftsleben immer geringere Chancen. Zusammen mit einem Partner ändert sich die Perspektive vom ICH zum WIR und damit die Erfolgsaussicht.

Erfolgspartner


Hier schreibt für Sie: Ulrike Stahl ist Businesscoach, Trainerin und Rednerin zum Thema Erfolgsfaktor Kooperation. Profil

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Erfolgspartner als Entwicklungsturbo

Die Halbwertszeit von Trends und Wissen wird immer kürzer. Selbst Experten verfügen nur über Teilkenntnisse und benötigen zur Bewältigung ihrer Aufgaben Partner. Projektarbeit und kurzfristige Umorganisationen lösen zunehmend feste Strukturen ab. Umso wichtiger ist es, sich zur persönlichen und geschäftlichen Weiterentwicklung zu vernetzen.

Laut einer Untersuchung der American Society of Training & Development steigert sich die Wahrscheinlichkeit, gesetzte Ziele zu erreichen um zehn Prozent, wenn man eine Idee hat, um vierzig Prozent, wenn man entscheidet, sie umzusetzen und um mehr als neunzig Prozent, wenn man einer zweiten Person eine Überprüfungsvollmacht gibt.

5 Tipps für das Finden des passenden Erfolgspartners

Eine erstaunliche kooperative Grundausstattung befähigt den Menschen, seine individuelle Leistungsfähigkeit durch den wir-bezogenen Ansatz erheblich zu vermehren. Im Wesentlichen beruht dies auf dem Zusammenwirken dreier Faktoren:

  1. Unsere Spiegelneuronen erlauben uns zu erkennen, was der andere will.
  2. Mittels unserer Sprache können wir unsere Gedanken detailliert auszudrücken.
  3. Wir verfügen über die Fähigkeit, mit Menschen zu kooperieren, die wir überhaupt nicht kennen.

5 Tipps, wie Sie erfolgreich vorgehen, um den passenden Kooperationspartner zu finden.

1. Wer kommt in Frage?

Ideale Erfolgspartner sind weder beste(r) Freund(in) noch Partner(-in). Zu enge Beziehungen sind eher hinderlich, weil wir in dieser Konstellation weniger zielorientiert kommunizieren.

Dagegen wirkt sich die Kombination unterschiedlicher Hintergründe und Charaktere bereichernd aus. Man muss sich nicht besonders gut kennen und der fachliche Status darf differieren. Auch räumliche Distanzen sind dank der Kommunikationstechnik nicht relevant.

2. Der gemeinsame Nenner

Sind Erwartungen und Ziele beider Partner an das künftige Miteinander abgeglichen, wird der gemeinsame Nenner formuliert. Eine mehrwöchige Probezeit dient der Überprüfung, ob der richtigen Erfolgspartner gefunden wurde.

Fest vereinbarte und zuverlässig geführte Erfolgspartnergespräche in regelmäßigen Abständen bringen Klarheit, ob man sich gemeinsam auf dem richtigen Weg befindet. Je nach Intensität empfiehlt sich ein Wochen- oder Zweiwochentakt mit einer festen Uhrzeit.

3. Zeitrahmen festlegen und einhalten

Dieser Rhythmus fördert das eigentliche Gespräch. Der Zeitrahmen muss für beide Seiten angenehm sein. Bei konzentrierter Kommunikation reichen dreißig Minuten meistens vollkommen aus.

Die vereinbarte Zeit sollte beiden Gesprächspartnern gleich zugute kommen. Beansprucht einer zuviel davon, entsteht ein Ungleichgewicht. Schon deshalb sollte nicht Smalltalk das Gespräch eröffnen, sondern besser die Unterhaltung beenden.

4. Strukturiertes Ablaufschema

Statement und Feedback sind elementare Bausteine bei Gesprächen zwischen Erfolgspartnern. Erfolgspartner A berichtet z. B., was er seit dem letzten Gespräch umgesetzt hat und bittet ggf. um Feedback oder Ideen.

Erfolgspartner B fragt nach und erinnert eventuell an Vereinbarungen. Dann definiert A die geplanten Schritte bis zum nächsten Gespräch. Nun folgt Erfolgspartner B nach demselben Ablauf.

5. Gemeinsamkeit bringt Stärke

Eine gute Vernetzung besteht nicht aus möglichst vielen Kontakten auf verschiedenen Plattformen, sondern aus dem, was aus einer Verbindung entsteht: neue Ideen oder Wissenserweiterung durch Informationsaustausch, aber auch Rückhalt, weil man sich getraut hat.

Die Angst, dumm dazustehen, ist nämlich der größte Hinderungsgrund, Netzwerke effektiver zu nutzen. Doch um Unterstützung zu bitten, ist keine Schwäche. Und gemeinsam ist man bekanntlicherweise stark!

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