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New Work & Transformation der Arbeitskultur 4.0 – 1/3: 10 Schritte zum freien Arbeiten



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Unternehmen wie Microsoft oder Coca Cola haben ortsunabhängiges Arbeiten zum Standard erklärt. Hingegen tun sich viele Mittelständler in Deutschland noch immer schwer mit dem Thema.  Dabei setzt freies Arbeiten auch neue Kräfte frei. 10 Schritte zur Umsetzung.inspiration-fascination


Hier schreibt für Sie:

 

katja-andes Katja Andes, Jahrgang 1985, war Consultant bei Siemens und Mitbegründerin und Coach bei ideacamp.

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Ortsunabhängig arbeiten – es gibt viele Vorteile!

Die Tatsache, dass unsere Arbeit immer ortsunabhängiger wird, ist für viele offensichtlich. Große Firmen fördern Home-Office und viele Selbständige und Freelancer nutzen bereits die Möglichkeiten von zu Hause zu arbeiten oder zur Abwechslung ihren Arbeitsplatz zu verlagern.

Wenn Sie bereits ab und an den Ort Ihrer Arbeit wechseln – beispielsweise Büro und Home-Office oder Co-Working Space, Wifi-Café und Home-Office – kennen Sie sicherlich den Effekt, dass ein Ortswechsel neue Gedanken fördern kann.

Chancen der ortsunabhängigen Arbeit

Die Ortsunabhängigkeit unserer Arbeit bietet viele Chancen, wie etwa den Arbeitsort der Art der Arbeit anzupassen. Für konzeptionelle Tätigkeiten kann das ruhige Home-Office ideal sein. Für Phasen, in denen wir Feedback brauchen, ist der Co-Working Space beziehungsweise das Büro besser geeignet. An anderen Tagen kann die geschäftige Atmosphäre eines Wifi-Cafés die richtige sein.

Daneben eröffnen sich allerdings noch wesentlich vielfältigere Optionen. Wenn Sie von überall aus Ihre Arbeit erledigen können, warum nicht auch dort hingehen, wo andere Urlaub machen?

Risiken & Unsicherheiten bei der Umsetzung der Ortsunabhängigkeit

In Gesprächen mit Unternehmern, Freelancern und Arbeitnehmern habe ich festgestellt, dass die neue Flexibilität nur selten soweit genutzt wird, wie es möglich wäre.

Ein wichtiger Grund sind zahlreiche Unsicherheiten, die insbesondere bei der Verlagerung des Arbeitsplatzes ins Ausland auftreten (zum Beispiel im Winter nach Südeuropa).

Folgende Fragen werden häufig gestellt:

  • Wie schaffe ich es, die vielen persönlichen Meetings zu reduzieren, um überhaupt aufbrechen zu können?
  • Ich möchte nicht, dass alle meine Kunden wissen, wo ich gerade bin. Wie kann ich weiterhin auf einer lokalen Nummer erreichbar sein, obwohl ich im Ausland bin?
  • Wie kann ich sicherstellen, dass ich alle wesentlichen Unterlagen zur Verfügung habe?
  • Wie kann ich sicherstellen, dass ich eine gute Infrastruktur mit sehr gutem Wifi und sehr gutem Mobilfunknetz habe?
  • Werde ich vor Ort genauso produktiv sein wie zu Hause oder werde ich mich leichter ablenken lassen?
  • Wie kann ich es vermeiden nur von Touristen umgeben zu sein? Wo finde ich eine gute Arbeitsatmosphäre auch an Urlaubsorten?

10 Schritte zur Umsetzung von ortsunabhängigem Arbeiten

Auf diese werde ich im nächsten Teil der Artikelserie „Neue Arbeit“ eingehen (Teil 2 – Ortsunabhängigkeit – Die Umsetzung des ersten „Arbeitsurlaubs“).  Hier möchte ich zunächst die Vorteile eines Arbeitsplatzwechsels zusammenfassen.

  1. Ausbruch aus dem Alltag: Wenn Sie nicht nur den Arbeitsplatz innerhalb einer Stadt verlagern, sondern in ein anderes Land fahren, wird dieser Effekt um ein Vielfaches verstärkt. Ich persönlich schätze den Kontrast zwischen Stadt und Landschaft. Am meisten inspiriert mich der Blick aufs Meer.
  2. Kreativität fördern: Der Weitblick auf das Meer oder die Berge öffnet meiner Erfahrung nach auch die Gedanken und fördert wesentlich mehr Kreativität und Vision. Durch eine neue Umgebung gewinnen Sie neue Perspektiven, die Sie wiederum auf Ihre Arbeit übertragen können.
  3. Keine Ablenkung mehr durch kleine Dinge: In der gewohnten Arbeitsumgebung gibt es einen Feind – die täglichen kleinen, dringlichen Dinge, die uns von den wirklich wichtigen Aufgaben abhalten. In der üblichen Umgebung ist es schwieriger Ablenkungen einfach auszublenden.
  4. Höherer Fokus und Produktivität: Wenn Sie erst einmal die gefühlte und tatsächliche Distanz zwischen sich und die ganzen kleinen Alltagsaufgaben gebracht haben, werden Sie eine neue Art von Fokus erleben.
  5. Sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren: Es wird wesentlich einfacher sein, sich auf die wichtigen Dinge, die Sie Ihren Zielen näher bringen, zu fokussieren und die ablenkenden kleinen (scheinbar?) dringlichen Dinge auszublenden. Dies wird Sie produktiver bei der Kreation von neuen Ideen und der Umsetzung von lange liegengebliebenen wichtigen Aufgaben machen.
  6. Steigerung der Lebensqualität: Wenn Sie gerne reisen, können Sie eine wesentlich höhere Lebensqualität erreichen. Nun ist es nicht mehr nur möglich, in kurzen Urlaubsintervallen neue Orte kennenzulernen, sondern Sie können das Reisen in Ihren Alltag integrieren. Erweiterung des Netzwerks und Gewinnen internationaler Kunden.
  7. Neue Projekte angehen: Diese Erfahrung durfte ich gemeinsam mit einer Gruppe von Freelancern und Unternehmern machen, mit denen ich gemeinsam im letzten Winter im Rahmen des Projekts Sunny Office zwei Wochen in Spanien verbracht habe. Allein vier komplett neue Projekte wurden konzipiert und ins Leben gerufen.
  8. Andere Perspektiven: Sie werden bei der Kombination von Reise und normalem Arbeitsalltag eine Stadt wesentlich mehr aus den Augen eines Einheimischen kennenlernen als bei einer reinen Urlaubsreise.
  9. Erweiterung des Netzwerks: Ein weiterer Vorteil der Verlagerung des Arbeitsplatzes in anderer Regionen und Länder ist, dass Sie Ihr persönliches Netzwerk sehr einfach erweitern können. Eventuell haben Sie schon Kunden im Ausland und können diese auf Ihrer Reise persönlich treffen.
  10. Gewinnen internationaler Kunden: Oder Sie recherchieren vorab interessante Kooperationspartner und potentielle Kunden, mit denen Sie Termine vereinbaren können. Ein guter Aspekt sind auch Co-Working Spaces an Ihren Reisezielen, da Sie dort lokale Unternehmer und Freelancer mit meist ausgedehnten lokalen Netzwerken kennenlernen können.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Vorteile Ihrer Ortsunabhängigkeit ebenfalls bald nutzen können und werde Ihnen im nächsten Betrag dieser Serie erläutern, wie Sie Schritt für Schritt Ihren ersten „Arbeitsurlaub“ umsetzen können.

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