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Wachstum & Veränderung – 2/2: 4 Schritte zur nachhaltigen Gewinnsteigerung



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Unternehmen müssen sich nicht nur darauf einstellen, Neues einzuführen, sondern vielmehr, Altes nicht mehr zu tun. Letzteres ist die eigentliche Herausforderung, um in „Grow with the Flow“ zu kommen.

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Hier schreibt für Sie:

 

claudia-simon Claudia SimonClaudia Simon ist Geschäftsführerin der VISTEM GmbH & Co. KG.

Profil

Wettbewerbsvorsprünge aufbauen: 4 Schritte

Welches Unternehmen möchte nicht gerne entscheidende Wettbewerbsvorsprünge aufbauen und diese in lukrative Geschäfte verwandeln?

Nur durch Wachstum und Gewinn lassen sich die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sichern und erforderliche Investitionen tätigen. Was viele Unternehmen dabei unterschätzen ist die Notwendigkeit der Veränderung.

1. Theory of Constraints

Ist es das Ziel eines Unternehmens, etablierte Vorgehensweisen zu verändern und zu verbessern, ist die Theory of Constraints (TOC) ein probates Mittel. Deren Erfolg ist abhängig von der Bereitschaft, wirklich alles in Frage zu stellen. Wichtig ist ein strukturiertes Vorgehen:

  1. Erstens die Ausgangssituation analysieren (Current Reality),
  2. dann das Ziel definieren (Future Reality),
  3. den Weg erarbeiten (Strategy and Tactics of Transformation)
  4. und diesen Weg schließlich umsetzen (Execution).

Aus den Schritten Zielsetzung und Umsetzung lernen die Unternehmen, um dann wieder bei Erstens zu beginnen. Das soll einen nachhaltigen Performance-Zuwachs bewirken und eine stabile Basis für den nächsten Schritt schaffen.

2. Gewinngenerierung durch Innovation

Ohne Innovation und Weiterentwicklung wird auch das stärkste Unternehmen irgendwann von der Konkurrenz abgehängt.

Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Jürgen Hauschildt, einer der Pioniere auf dem Gebiet der betriebswirtschaftlichen Innovationsforschung, meint aber, es genüge nicht, eine Idee hervorzubringen – erst der Verkauf und/oder die Nutzung unterscheide eine Innovation von der Erfindung. Innovative Produkte erzeugen Wachstum und letztlich mehr Gewinn.

3. Herausforderungen meistern

Unternehmen müssen eine Reihe an Herausforderungen bewältigen, um Wachstum zu garantieren:

  • Die Ressourcen sind knapp. Mit den vorhandenen Ressourcen kann nicht genug entwickelt werden. Mehr Mittel werden von der Forschungs- & Entwicklungsabteilung erbeten, die Finanzabteilung kann keine weiteren Belastungen aufnehmen.
  • Die Kosten für Ressourcen in der Forschungs- & Entwicklungsabteilung sind hoch, da es sich um äußerst gebildete und fähige Wissenschaftler/Ingenieure handelt. Hinzu kommen Kosten für Maschinen und Apparate, welche von den Ressourcen in Forschung & Entwicklung eingesetzt werden.
  • Es vergeht viel Zeit zwischen einer Idee für die Entwicklung eines Produkts bis zur erfolgreichen Einführung am Markt. Umso länger die Entwicklungsphase dauert, desto größer die Gefahr, dass ein Wettbewerber die Entwicklung zuerst auf den Markt bringt.
  • Jede Innovation bringt Risiken mit sich: Viele Entwicklungsprojekte werden nicht zu Ende geführt, kommen nicht an oder verkaufen sich nicht. Die wenigen erfolgreichen Projekte müssen die Verluste kompensieren.
  • Innovationsprojekte lassen sich schlecht planen. Sicherheitspuffer werden eingeplant, um die Projekte zuverlässiger zu machen.
  • Die Führungskräfte beschweren sich, dass das Unternehmen zu wenige kreative Marktideen erzeugt. Durch den oft deutlichen Fokus auf das Risikomanagement wird die Kreativität gedämpft. Hohe Kosten für Misserfolge bremsen das Potential ebenfalls aus.

Um mit diesen Herausforderungen umzugehen, muss ein Prozess entwickelt werden, welcher die Geschwindigkeit, Erfolgswirksamkeit und Zuverlässigkeit von Innovationsprojekten adressiert.

4. Einer für alle und alle für einen

Unternehmensbereiche konkurrieren untereinander, was das produktive Arbeiten extrem stören kann. Es liegt in der Verantwortung des Topmanagements, allen Projekten die Ressourcen zu geben, die sie brauchen, um die gewünschten Aufgaben zu erfüllen.

Und zwar dann und in dem Umfang, wie sie benötigt werden. Konkurrenz belebt dabei leider nicht das Unternehmen. Ganz im Gegenteil: Um als Organisation erfolgreich zu sein, gilt es, unnötige Spannungen zu vermeiden. Erfolg muss als ganzheitliche Vision verstanden werden.

Fazit: Grow with the Flow!

Die Nutzung von Durchbruchslösungen ermöglicht es Unternehmen, mit Projekten Geld zu verdienen. Grundlegende Verbesserungen und innovative Kraft führen zur Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Wachstumsstrategien.

So können Unternehmen ihr Ziel schnell und nachhaltig erreichen: eine deutliche Steigerung von Kapazität und Ergebnissen = Grow with the Flow!

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