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Respekt & Anerkennung bekommen: 8 Tipps


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Respekt, Anerkennung für die eigene Leistung, vom Chef, von Kollegen, Eltern, Lehrern oder dem Partner – das wünscht sich eigentlich jeder. Doch leider bekommen wir nicht immer, was wir uns wünschen. Das hängt auch oft von unserem eigenen Verhalten ab!


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Was die Wissenschaft zum Thema Respekt sagt

Andere Menschen, das belegen die wissenschaftliche Untersuchungen unseres Autors Niels van Quaquebeke, Professor für Leadership and Organizational Behavior an die Kühne Logistics University und Leiter der RespectResearchGroup (Universität Hamburg), haben genaue Vorstellungen davon wie Menschen sein sollen, die sie respektieren.

Zum Beispiel sollten Sie ehrlich sein, offen mit Kritik umgehen, zu Ihren Worten und Taten stehen. Hingegen verbergen manche Menschen fehlenden Respekt oft hinter Lobhudelei und Schöntuerei.

Respekt heißt nicht Höflichkeit

Gerne wird Respekt als Synonym für Höflichkeit verwendet. Das aber ich nicht unbedingt richtig: Höflichkeit ist eher ein äußeres Verhalten, Respekt eine innere Haltung. Sprich: Wer Respekt hat, ist davon überzeugt. Und: Natürlich ist es viel leichter Höflichkeit zu erfahren als Respekt.

Nur: Wie bekommt man von seinen Mitmenschen den Respekt, den man sich wünscht? Sich möglichst autoritär verhalten, rumbrüllen, anderen sagen was Sie tun sollen? Falsch. Natürlich bekommt man Respekt auch für autoritäres verhalten.

Zu dem stehen, was man sagt

Viel wichtiger ist aber, so Forschungsergbnisse der Respect Research Group, dass man zu dem steht, was man sagt und tut. Und dass man sich anderen Menschen gegenüber Fair verhält.

Das bedeutet, dass man auch mal unbequeme Haltungen einnimmt, aneckt oder mit einem „Nein“ in Kauf nimmt, andere vor den Kopf zu stoßen.

Wie gewinnen junge Führungskräfte Respekt?

Diese Gradwanderung ist nicht einfach: Unser Autor Henryk Lüderitz beschreibt in seinem Beitrag Junge Führungskräfte auf dem steinigen Weg zum Respekt auch aus eigener Erfahrung, wie schwierig es gerade für angehende Chefs ist, den Respekt ihrer Mitarbeiter zu gewinnen.

Und dass Gefühlsausbrüche nicht der beste Weg dazu sind. Sein Fazit: Junge Führungskräfte befinden sich ständig auf einer Gratwanderung zwischen Durchsetzungsvermögen und Empathie.

Unternehmenskulturen und Nein-Sagen

Best of HR - Berufebilder.de-Autorin Sylvana Pollehn beklagt, dass Vertrauen und Respekt in vielen Unternehmenskulturen Mangelware ist und dass stattdessen ein ständigen Hauen und Stechen an der Tagesordnung ist.

Und in meinem Vortrags-Skript Liebe und Respekt für jeden, zeige ich auf, wie wichtig es ist, auch mal „Nein“ zu sagen, dass uns dabei aber oft gesellschaftliche Konventionen behindern.

8 Tipps, damit Sie Respekt bekommen!

Daraus folgt, dass jeder auch selbst dazu beitragen kann, von anderen Menschen respektiert zu werden; etwa indem er entsprechend respektable Leistungen bringt und sich respektabel verhält. Dazu 8 Tipps:

  1. Ich bin es wert! Wer von anderen respektiert werden will, muss zunächst sich selbst respektieren und zeigen, dass er nicht alles mit sich machen lässt. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass man nicht alles mit sich machen lässt und auch mal „Nein“ sagt, wenn einem beruflich etwas gegen den Strich geht.
  2. Leistung zählt! Im Beruf schätzt man Leistung, Fachwissen und kommunikative Kompetenz. Je mehr Sie davon Sie mitbringen, desto höher das Ansehen, das Sie genießen. Wer durch herausragende Leistungen, sein Auftreten oder besondere Fähigkeiten positiv auffällt, wird eher geschätzt und geehrt.
  3. Klappern gehört zum Handwerk! Aber es kommt nicht nur auf gute Leistung an – wichtig auch, dass Sie diese demonstrieren. Denn es reicht nicht aus, gut zu sein, Sie müssen sich auch gut verkaufen können, damit die anderen auch wissen, was Sie können.
  4. Wie man in den Wald hineinruft! Andere Menschen spüren, ob Sie sie respektieren oder nicht. Und wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus: Wenn Sie also selbst respektiert werden wollen, müssen Sie auch andere Menschen mit Respekt behandeln und ihre Leistungen entsprechend würdigen.
  5. Warum Höflichkeit siegt: Zum respektvollen Umgang miteinander gehören auch gutes Benehmen und Höflichkeit. Wer höflich ist, bereitet anderen eine Freude. Chefs und Kollegen werden sich wiederum ermuntert fühlen, Sie höflich respektvoll zu behandeln
  6. Kleider machen Leute: Eine gepflegte Erscheinung signalisiert „Wert“. Sie werden deshalb automatisch respektvoller behandelt. Die Botschaft dabei ist: Ich bin es mir wert, mich ansprechend zu kleiden. Der Job ist es mir wert, dass ich mich ansprechend kleide.
  7. Körpersprache: Auch Ihre Körpersprache hat unmittelbar Einfluss darauf, wie Ihnen andere Menschen begegnen. Sie tun sich wesentlich leichter, von anderen positiv beachtet zu werden, wenn Sie Selbstsicherheit, Offenheit und Freundlichkeit ausstrahlen.
  8. Ich bin ich: Die wohl wichtigste Regel, um von anderen respektvoll behandelt zu werden: Seien Sie ganz Sie selbst. Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, es allen recht machen zu können und von allen anerkannt und geliebt zu werden, denn dazu sind die Wertvorstellungen Ihrer Mitmenschen zu unterschiedlich.

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