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Produktivität & Zeitmanagement durch Aufräumen: 10 Tipps für Minimalismus


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Marie Kondo ist schwer angesagt: „Behalte nur, was Dir Freude macht. Besitze nur, was Du brauchst“ lautet ihre Aufräum-Philosophie. Doch auch abseits dieser radikalen Entrümplungs-Methode gibt es gute auf Aufräum-Tipps. 10 davon im Überblick.

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Hier schreibt für Sie:

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Marie Kondo trifft den Nerv der Zeit

Kein Zweifel: Die japanische Lifestyle-Expertin Marie Kondo, von der ZEIT auch schonmal gerne als Aufräumberühmtheit betitelt, hat mit ihrer Konmarie-Methode den Nerv der Zeit getroffen. Purismus, möglichst leere, helle Räume sind schwer angesagt und gelten als Zeichen von Wohlstand und Bildung.

Dabei ist es wenig hilfreich, die gleiche Menge an Dingen immer wieder neu zu sortieren: Wer wirklich dauerhaft Ordnung schaffen will, sollte so wenig Dinge wie möglich besitzen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Denn Entrümpeln kann, auch emotional gesehen, harte Arbeit sein. Und Marie Kondos Methode ist wirklich radikal.

Eine radikale Lebenserleichterung

Ich spreche da aus eigener Erfahrung: Ich habe mich in den vergangenen Jahren auch durch mehrere Umzüge von einem Großteil meiner Bücher getrennt. Ich fühle mich aber nun tatsächlich wie erleichtert.

Dabei habe ich erkannt: Konsequente „Wegschmeißer“, die sich schnell von überflüssigen Dingen trennen können, habe es generell leichter. Und ein weiterer unschlagbarer Vorteil: Räume, die aufgeräumt sind, putzen sich schneller – nicht nur beim bevorstehenden Frühjahrsputz.

Woran aufräumen scheitert

Eine typische Situation dabei: Das Aufräumfieber bricht aus und voller Enthusiasmus legt man mit dem Aussortieren los. Trotz guter Vorsätze tappt man allerdings immer wieder in die gleiche Falle: Frust & Aufgabe, weil es nicht so läuft wie geplant.

Denn zunächst scheinen die ersten Minuten des Aufräumens Erfolg versprechend und das Chaos scheint sich zu lichten. Dann allerdings bleibt man an einzelnen Dingen hängen, sortiert diese nach langem Zögern grob vor, aber man kann sich letztlich doch nicht für das Entsorgen entscheiden. Oft kommt auch noch ein Anruf dazwischen oder die Lust lässt wieder nach. Das traurige Resultat: Alles wird wieder zusammen geschoben und das Chaos ist größer als zuvor.

10 konkrete Aufräum-Tipps

Nur noch zu behalten, was einem Freude macht, klingt gut. In der Realität sind wir dabei aber oft auch unterschiedlichen Zwängen ausgesetzt. Daher 10 Konkretere Aufräum-Tipps:

  1. Ziele setzen: Jede Aufräumaktion sollte mit konkreten Zielen anfangen. Wie soll Ihre Wohnung am Ende aussehen? Entwickeln Sie eine Idee, eine Vision, und zwar möglichst konkret und realistisch. Eine Bestandsaufnahme und die entsprechende Aufräumstrategie sind entscheidend für die erfolgreiche Ausmistaktion.
  2. Die richtige Strategie: Überlegen Sie kritisch: Was wollte ich eigentlich schon lange einmal wegräumen? Was brauche ich wirklich? Schauen Sie sich erst einmal in Ruhe in Ihren vier Wänden um, aber trennen Sie sich sofort und kompromisslos von Dingen, in denen Sie keinen weiteren Nutzen mehr sehen.
  3. Seien Sie mutig! Einwände wie „Vielleicht kann ich es ja doch irgendwann einmal wieder gebrauchen“ zählen nicht mehr. Weitere Voraussetzung für ein erfolgreiches Ausmisten: die richtige Taktik. Die so genannte „Hau-Ruck-Aktion“ ist geballt, hat aber den Vorteil, dass auf einen Schlag aussortiert wird. Die Alternative: Immer mal wieder etwas ausmisten, dafür mehr Zeit benötigen. Aber Vorsicht – in diesem Fall müssen Sie auch konsequent am Ball bleiben.
  4. Dinge loslassen können: Trennen Sie Wichtiges und Unwichtiges. Können Sie sich jedoch nicht entschließen, etwas wegzuwerfen, dann legen Sie sich doch einfach eine „Flohmarktkiste“ zurecht, die Sie später im Speicher oder Keller aufbewahren. Hier kommen alle Dinge rein, die nicht mehr benötigt werden, aber auch noch nicht reif für den Müll sind.
  5. Immer der Reihe nach: Wer entrümpeln will, sollte immer die Reihenfolge einhalten. Und das bedeutet: Man beginnt mit dem Unwichtigen, den Gebrauchsgegenständen ohne emotionalen Wert, etwa Geschirr, und arbeitet sich langsam zu den emotionaleren Gegenständen vor. Und dann gilt es z.B. zu entscheiden: Sind die alten Briefe wirklich noch wichtig für das Glücksgefühl?
  6. Erst sortieren, dann entscheiden: Erst wird sortiert. Später können Sie dann immer noch entscheiden, ob Sie die Dinge für wohltätige Zwecke spenden, verschenken oder für kleines Geld verkaufen möchten. Gegenstände, die nichts mehr taugen, kommen unmittelbar in die Tonne. Überflüssigen Hausrat und Sperrmüll entsorgen Sie auf dem Werkstoffhof. Wer nicht selbst zum Sperrmüll fahren möchte, kann den alten Krempel auch abholen lassen. Werden Sei aktiv, kümmern Sie sich sofort, vereinbaren Sie einen Termin. Schieben Sie Ihr Vorhaben nicht wieder auf einen ungewissen späteren Zeitpunkt.
  7. Ein Grund, warum wir uns schwer tun mit dem Entrümpeln: Für manche Dinge haben wir mal richtig Geld bezahlt oder meinen, wir könnten Sie noch irgendwann gebrauchen. Deshalb wollen wir sie mindestens verkaufen.
  8. Weiterverkaufen: Verkaufen Sie bspw. ausgetragene Kleidung im Secondhandshop, auf dem Flohmarkt oder nutzen Sie Internet-Marktplätze. Per Online-Auktion lassen sich gebrauchte Bücher, CDs und vieles mehr verkaufen. Oft lohnt sich aber der Aufwand nicht.
  9. Wohin mit dem Rest? Falls Ihnen das Verkaufen zu viel Aufwand ist, dann inserieren Sie doch einfach in kostenlosen Anzeigenblättern, dass Sie Flohmarktkisten oder Möbel gegen Abholung zu vergeben haben. Fragen Sie bei Freunden und Bekannten nach, ob sie für bestimmte Dinge Verwendung finden können. Ansonsten freuen sich Einrichtungen wie die Caritas oder auch Jugendzentren über gut erhaltene Möbel. Krankenhäuser und Kindergärten nehmen gerne Spielzeug und Stofftiere an. Vor allem Bücher hohlen solche Einrichtungen auch kistenweise ab.
  10. Schätze: Dann gibt es aber auch noch Schätze, die einfach zu viele Erinnerungen beinhalten, um sich einfach so von heute auf morgen trennen zu können. Verpacken Sie Dinge von Bedeutung in beschriftete Kartons und verstauen Sie diese zunächst im Keller. Sobald Sie die Lust am „Schwelgen in alten Erinnerungen“ überkommt, können Sie ja wieder in den alten Sachen kramen. So hat man sich vorerst noch nicht endgültig getrennt, aber im Wohnbereich für mehr Platz gesorgt.
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