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Nachhaltiger Wäschetrockner für das smartere Home: Die Renaissance der Wäscheschleuder


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Offenlegung: Die Chal-Tec GmbH hat uns mit mehreren kostenlosen Testgeräten unterstützt, die wir nach Ablauf des Testzeitraums behalten durften. 

Gewaschene Wäsche an der Luft zu trocknen, kann zeitaufwändig sein, ein Wäschetrockner hingegen nimmt nicht nur Platz weg, sondern verursacht auch hohe Energiekosten. Abhilfe schafft eine Wäscheschleuder. Der Weg zum smarteren Home.

Alternative zum Wäschetrockner

Wäsche zu trocknen ist nervig, vor allem im Winter, wenn sie oft mehrere Tag benötigt, um trocken zu werden. Das gilt vor allem dann, wenn man keinen eigenen Wäscheraum hat. Ein Wäschetrockner hingegen kostet nicht nur wertvollen Platz in Küche oder Badezimmer, er verbraucht auch erhebliche Mengen an Energie.

Während nämlich beim Ablufttrockner die Abluft mit einem Schlauch nach draußen geleitet werden muss, kann der Condenstrockner zwar überall in der Wohnung stehen; allerdings verflüssigt ein Wärmetauscher (Kondensator) den Wasserdampf, der in einem Wasserbehälter landet. Das kostet noch deutlich mehr Energie als ein Ablufttrockner.

Wäscheschleuder: Das Öko-Wunder?

Alles insgesamt unschön, dachte ich – und stieß auf diese Alternative: Eine Wäscheschleuder, eigentlich ein Gerät wie zu Uromas Zeiten und der Vorläufer moderner Wäschetrockner – bietet diesem gegenüber tatsächlich aber dir großen Vorteile, energie- und platzsparend zu sein. Deutlich preiswerter ist sie mit unter 200 Euro auch.

Mein Testgerät, eine MNW3-WS-3500-SS-V3, wurde mir von der Firma oneConcept in der Farbe weiß zur Verfügung gestellt. Die gleiche Schleuder gibt es auch noch in Edelstahl, allerdings ist das unpraktisch, weil man hier jeden Fingerabdruck sieht.

Wie funktioniert die Wäscheschleuder?

Das Gerät ist rund und hat die Maße 35 x 65,5 x 41,5 cm (BxHxT) und wiegt etwa 11 KG. Im inneren befindet sich eine tonnenförmige Wäschetrommel aus Edelstahl, wie man sie auch von der Waschmaschine kennt. Das Funktionsprinzip ist einfach: Die Wäsche wird noch einmal deutlich schneller geschleudert als das in der Waschmaschine möglich ist. Dadurch wird möglichst viel Wasser aus der Maschine gepresst, das über den Wasserabfluss an der seitlichen Öffnung abfliest. Dazu ist kein Abflussanschluss nötig, es reicht, einfach einen Behälter unterzustellen.

Praktisch ist, dass das Gerät völlig ohne komplizierte Bedienelemente auskommt. Wenn man einen Druckknopf an der Seite betätigt, öffnet sich oben die Ladeluke. Zum Starten genügt es, den Sicherheitshebel über den geschlossenen Deckel zu schieben und die Trommel schleudert die Wäsche mit bis zu 2800 U/min (eigentlich bis zu 3200 U/min bei 60 Hz, jedoch nicht in Deutschland, hier nur 50 Hz vorhanden sind).

Der Trocknungsvorgang

Trotz ihres kompakten Formats fasst die Edelstahl-Trommel bis zu 6 kg Wäsche, welche über die beiliegende Sicherheitsabdeckung, eine runde Plastikmatte, ganz einfach an ihrem Platz gehalten wird. Wenn man diese vergisst, besteht die Gefahr, dass die Wäsche in den Hohlraum zwischen Trommel und Gehäuse wandert.

Allerdings sind die 6 kg auf die Nasswäsche bezogen, ich mache darüber hinaus die Trommel immer nur zu einem Dreiviertel voll, da sonst der Trockeneffekt zu gering ist. Daher lässt sich sagen, dass ich für eine Waschmaschinenladung etwa 3 Schleuderladungen brauche.

Das Wasser wird entzogen

Das ist allerdings kein Problem, denn jeder Schleudergang dauert nur etwa 5-6 Minuten, was letzten Endes nicht nur Zeit sondern auch Energie spart. Denn das Prinzip ist ein ganz anderes als beim Trockner: Die Wäsche wird nicht trocken gepustet sondern das Wasser wird herausgezogen. Je nachdem, wie stark die Wäsche vorher schon beim Waschen geschleudert wurde, fließt oder tröpfelt das Wasser heraus.

Der Schleudergang kann jederzeit über die Entriegelung des Sicherheitsriegels gestoppt werden. Je nachdem wie stark die Schleuder ausgefüllt wurde, hüpft die Maschine zu Beginn und Ende der Laufzeit stark.

Fazit

Als Ergebnis lässt sich sagen: Die Wäsche kommt zwar nicht trocken aus der Schleuder, aber doch merklich trockener als aus der Waschmaschine. Statt hinterher mehrere Tage lang die Wäsche an der Luft zu trocknen, ist die Wäsche nun meist innerhalb einer Nacht trocken. Zudem reduziert das Entzogene Wasser die Luftfeuchtigkeit merklich.

Und selbst bei einem Wäschetrockner hilft die Schleuder noch, Energie zu sparen, weil der Trocknungsvorgang deutlich schneller vonstatten geht, da ja viel Wasser bereits entzogen ist. Eine lohnende Anschaffung, die platzsparend überall aufgestellt werden kann, wo eine Steckdose ist und einfach auch chic aussieht.

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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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