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Mitarbeiterbindung Motivation & Change-Management: 5 Tipps zur Internen HR-Kommunikation


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Ob Mitarbeiterzufriedenheit oder erfolgreiche Change-Prozesse: Die Interne Kommunikation eines Unternehmens ist mindestens so wichtig wie Marketing oder PR. Gleichzeitig tun sich viele Firmen schwer damit. 5 Tipps wie Sie  interne Kommunikation richtig angehen.

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Hier schreibt für Sie: Herman Roden ist als Senior Director Customer Success bei Jive Software, einem Unternehmen von Aurea, tätig und verantwortet den EMEA-Wirtschaftsraum. Der studierte Betriebswirt blickt auf langjährige Erfahrung in IT- und Tech-Unternehmen zurück.

Interne Kommunikation: Vom Werkstudenten bis zum CEO

Vom Werkstudenten bis zur Führungsetage: Innerhalb eines Unternehmens können alle Mitarbeiter etwas Wichtiges mitzuteilen haben. Täglich stauen sich in den Posteingängen regelrechte Fluten an Informationen, Anweisungen und Rückfragen auf. Wesentliche Nachrichten können darin sprichwörtlich untergehen.

Die interne Kommunikation gerät ins Stocken. Unzureichende oder Fehlinformation sowie Missverständnisse sind die Folge, Mitarbeiter verlieren den Anschluss, die Bindung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bekommt Risse. Was wünschen sich die Angestellten, worin bestehen die größten Probleme interner Kommunikationswege und wie kann man sie lösen? Wie kann man sicherstellen, dass wichtige Informationen auch gehört werden und sich zugleich ein produktiver Austausch in Gang setzt?

5 Tipps für die Kommunikation mit Mitarbeitern: Ein Viertel möchte mehr über Ziele und Prioritäten wissen

  1. Mit Mitarbeitern über Unternehmensziele kommunizieren: In einer Studie wurde von Jive untersucht, in welchen Bereichen sich Mitarbeiter eines Unternehmens am schlechtesten informiert fühlen bzw. worüber sie fundierter und zielgerichteter in Kenntnis gesetzt werden möchten. Demnach wünscht sich ein Viertel der Befragten genauer über die Ziele und Prioritäten des Unternehmens informiert zu werden. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer gab an, mehr über die organisatorischen Neuigkeiten, Probleme und Erfolge erfahren zu wollen. Was den Bereich Unternehmensveränderungen z.B. Umstrukturierungen anbelangt, gaben 35 % zu Protokoll, hinsichtlich des Standes der Dinge Wissenslücken zu haben.
  2. Mitarbeitern eine persönliche Perspektive bieten: Von noch größerer Bedeutung ist die persönliche Perspektive: für 42 % der von Jive Befragten reicht die Informationspolitik ihrer Arbeitgeber hinsichtlich der eigenen Karrieremöglichkeiten und Aufstiegschancen nicht aus. Die mit 46 % größte Gruppe der Umfrageteilnehmer gab an, bezüglich der Anerkennung eigener Bemühungen und Errungenschaften zu wenig Feedback zu erhalten.
  3. Unzufriedenheit auffangen: Mittelfristig ergibt sich aus den Befragungsergebnissen dringender Handlungsbedarf in den Unternehmen sowohl für die Entscheidungsträger als auch ihre Personalverantwortlichen. Unzufriedenheit der Mitarbeiter schädigt längerfristig das Unternehmen. Mit 42 % und 46 % geben jeweils fast die Hälfte der Studienteilnehmer an, mit der Feedbackkultur ihres Arbeitgebers nicht zufrieden zu sein. Aus diesen Versäumnissen der internen Kommunikation resultieren auf Dauer erhebliche Probleme für die Führungskräfte. Die Unzufriedenheit der Mitarbeiter führt unweigerlich zu einer höheren Fluktuationsrate, was wiederum mit steigenden Kosten für die Neueinstellung von Mitarbeitern und deren Einarbeitung verbunden ist. Außerdem geht mit dem Verlust eines jeden Mitarbeiters auch ein gewisses Maß an unternehmerischer Kompetenz verloren, die insbesondere bei häufigeren periodischen Intervallen in der Kürze nicht immer zu kompensieren ist.
  4. Interagieren statt konsumieren: Unternehmen können ihre Mitarbeiter z.B. mittels des Intranets informieren. Sollen sie nicht nur passiv versorgt, sondern integriert werden, sollen aus stillen Konsumenten aktive „Prosumenten“ werden, die als Teil des Kommunikationsprozesses nicht nur zuschauen, sondern mitmachen, sind Social-Intranet Software Programme die Lösung. Ein vernetztes Arbeiten steigert das Engagement und die Produktivität von Mitarbeitern. Neue Kollegen können schneller eingearbeitet werden, die Integration einer anerkennenden Feedbackkultur fördert die positive und leistungsstarke Unternehmensphilosophie.
  5. Digitalen Wissensaustausch fördern: Dem Wissensaustausch und Mentoring sind keine Grenzen mehr gesetzt: Der Transfer von Knowhow und Informationen verbindet Kollegen unterschiedlicher Teams und fördert das Leistungsvolumen aller beteiligten Parteien. Durch die reibungslosen und schnelleren Abläufe gelingt die Zusammenarbeit einfacher und produktiver. Die Unternehmenskommunikation gewinnt einen Energieschub, der die Mitarbeiterzufriedenheit fördert und damit zu einer höheren Produktivität beiträgt. Die digitale Verknüpfung aller Arbeitsplätze zu einem gemeinschaftlichen Collaboration-Hub ist eine klassische Win-Win-Situation: Die Arbeit von morgen erledigt sie schon heute.

Fazit: Digitale Kommunikation erleichtert die Zusammenarbeit

Interne Kommunikation sollte nicht zum Problem werden. Vielmehr sollte sie im Mittelpunkt unternehmerischen Handelns stehen. Die Instrumente hierfür stehen längst zur Verfügung: Soziale Netzwerke haben die Art und Weise unserer gesamten Kommunikation verändert. Sie ist schneller geworden, unmittelbarer, direkter.

Genutzt werden dafür verschiedene Kommunikationskanäle – zumeist digital. Darüber ist man in der Regel immer erreichbar. Wir tauschen uns nicht mehr nur aus, wir vernetzen uns. Diese Verbindung lässt sich vom Privatleben in die GeschäftsWelt übertragen – intern, wie extern.

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