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Employer Branding, Work-Life-Balance & Motivation: 5 Tipps für zufriedenere Mitarbeiter


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Aufgrund des Fachkräftemangels können IT-Spezialisten heute wählen, wo sie arbeiten möchten. Gefällt ihnen ihr aktueller Arbeitsplatz nicht, finden sie leicht einen neuen. Aber was macht ein Unternehmen langfristig attraktiv? Unternehmen, die folgende fünf Tipps beherzigen, können für ein besseres Arbeitsklima im Betrieb sorgen und durch höhere Zufriedenheit ihre Angestellten im Unternehmen halten.

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Hier schreibt für Sie:

susanne_denker_c_worldline Susanne DenkerSusanne Denker ist Geschäftsführerin bei dem IT-Unternehmen Worldline in Deutschland.

Profil

5 Tipps für mehr Mitarbeiterzufriedenheit

Geld ist nicht alles – flexible Arbeitszeitmodelle und eine ausgewogene Work-Life-Balance fördern die Motivation der Belegschaft und erhöhen die Zufriedenheit. 5 Tippps wie das gelingt.

  1. Weiterbildung für alle Mitarbeiter: Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern über alle Hierarchieebenen hinweg gute und individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten bieten. So fördern sie nicht nur deren Qualifikation, sondern zeigen auch Wertschätzung. Laut einer aktuellen Studie von Oracle finden nur 19 Prozent der in Deutschland befragten Angestellten ohne Führungsposition, dass ihre Fortbildungs- und Trainingsmaßnahmen auf ihren Entwicklungsplan abgestimmt sind – das sorgt für Unzufriedenheit in den Reihen der Nicht-Führungskräfte. Um dem entgegenzuwirken ist es wichtig, dass sich Weiterbildungsangebote an alle Ebenen der Belegschaft richten.
  2. Regelmäßiger Austausch: Ebenfalls wichtig für die Zufriedenheit der Belegschaft ist die Wertschätzung untereinander. Dazu gehört auch der Austausch mit Vorgesetzten, so fühlen sich 31 Prozent der Mitarbeiter, die im vergangenen halben Jahr im kontinuierlichen Dialog mit ihrer Führungskraft standen, ihrem Unternehmen verbundener, wie es in der Studie „Gallup-Engagement Index“ heißt – ein überdurchschnittliches Ergebnis. Diese Möglichkeit den Angestellten Anerkennung zu zollen, sollten Unternehmen regelmäßig nutzen.
  3. Work-Life-Balance: So passen Job und Privatleben unter einen Hut: Gerade die Generation Y der heute 18- bis 35-Jährigen legt großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Dazu gehören zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten. Auch Angebote zur Kinderbetreuung spielen eine wichtige Rolle. Für Unternehmen lohnt es sich gleich doppelt, auf eine gute Work-Life-Balance zu achten. Denn sie trägt nicht nur dazu bei, dass Mitarbeiter zufriedener sind, sondern bewirkt auch, dass sie motiviert und leistungsfähig bleiben.
  4. Wohlfühlen am Arbeitsplatz: Umgekehrt leidet unter Umständen sogar die Gesundheit, wenn Beruf und Privatleben nicht vereinbar sind. Fehlende Balance zwischen Arbeit und Freizeit kann Unzufriedenheit auslösen und die Psyche der Mitarbeiter belasten. Mangelnde Aufmerksamkeit und Anerkennung durch Vorgesetzte können dies verstärken. Das belegt die Studie „Great Place to Work-Gesundheitsindex 2015“. Unternehmen mit einer gesundheitsfördernden Arbeitsplatzkultur dagegen verzeichnen 30 Prozent weniger Krankheitstage als andere Arbeitgeber. Bereits mit kleinen Taten können Unternehmen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen, in der sich Mitarbeiter wohlfühlen und gesund bleiben. Beispielsweise kostenloses Obst und Getränke, Angebote für regenerativen Sport in der Mittagspause, Präventionskurse zur Stressbewältigung, Rückenschulen und Projekttage mit Vorträgen zum Thema Gesundheit. Firmensportmannschaften fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Teamgeist. Wer lieber alleine oder an speziellen Geräten trainiert, der freut sich über eine Kooperationen zwischen dem Arbeitgeber und einem Fitnessstudio – denn durch eine geringere Mitgliedsgebühr für Mitarbeiter steigt die Motivation fürs Sporteln.
  5. Abwechslung bieten: Ob verschiedene Projekte oder kurze Aufenthalte in anderen Abteilungen – Abwechslung im Job erhöht die Zufriedenheit, das meint auch der „Gallup-Engagement Index“. Bei international aufgestellten Betrieben bietet eine zeitlich befristete Tätigkeit in einer ausländischen Filiale Einblick in eine andere Arbeitskultur. Diese Investition vermittelt oftmals auch den jungen Mitarbeitern Wertschätzung des Unternehmens, das wiederum von der Erfahrung profitiert, die die Angestellten dort gewinnen. Zudem finden sie so heraus, welche Abteilung am besten zu ihnen passt und für welche sie sich am besten eignen oder wo der weitere Karriereweg im Betrieb hingehen soll. Sie machen so direkt den richtigen Arbeitsplatz innerhalb der Firma für sich aus.

Fazit

In Zeiten des Fachkräftemangels ist eine wichtige Aufgabe der Personalabteilung, qualifizierte Mitarbeiter durch positive Anreize im Unternehmen zu halten und zu motivieren. Dies gelingt zum Beispiel mit guten Weiterbildungsmöglichkeiten über alle Hierarchieebenen hinweg, flexiblen Arbeitszeitmodellen, Angeboten für eine gesundheitsfördernde Arbeitsplatzkultur, offenen Gesprächen und Abwechslung.

Neben den fünf genannten Aspekten gibt es natürlich viele weitere Ansätze, die zur Zufriedenheit der Mitarbeiter beitragen, wie Boni für besondere Leistungen oder gute Karrierechancen. Entscheidend ist, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Mitarbeiter geschätzt und wohl fühlen.

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