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Digitale Transformation in Unternehmen meistern – 2/3: In 7 Schritten Interessen maximieren



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Konkurrenz ist ein Nullsummenspiel. Einer gewinnt, einer verliert. Der wirtschaftliche Ansatz lautet: Möglichst Viele gewinnen. Das geschieht dann, wenn Entscheidungen getroffen werden, die den Interessen möglichst vieler dienen. transformation-unternehmen-wirtschaft-umwelt-oekologie-digitales Digitale Transformation in Unternehmen meistern - 2/3: In 7 Schritten Interessen maximieren


Hier schreibt für Sie:

ulrike-stahl_portrait-quer_berufebilder Ulrike StahlUlrike Stahl ist Businesscoach, Trainerin und Rednerin zum Thema Erfolgsfaktor Kooperation.

Profil

I wie Interessen maximieren

Hinter dem zweiten Buchstaben der W.I.R- Formel stecken die Interessen. Diese müssen maximiert werden, um optimale Gewinne zu erzielen.

Es geht um Kooperation, nicht um Konkurrenz – auch wenn das viele anders sehen.

7 Schritte für die Transformation in Unternehmen

Unsere 7 Schritte leiten Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter spielerisch einfach zu einer Interessensmaximierung:

  1. Auf die richtige Kommunikation achten: Um das „Möglichst Viele gewinnen“-Prinzip durchsetzen zu können, braucht es eine gelungene Kommunikation. Der Austausch von Sichtweisen, mit dem Ziel zu verstehen, die Bereitschaft, Einblick in die eigenen Motive und Bedürfnisse zu geben und das Engagement, nach Win-Win-Lösungen zu suchen, sind in der digitalen Transformation existenziell.
  2. Aktive Beteiligung und Einbezug: Nur wenn Menschen die Möglichkeit eröffnet wird, ihre Interessen kundzutun und nur wenn alle Beteiligten aktiv in die Lösungsfindung einbezogen werden, besteht die Möglichkeit, Win-Win-Lösungen herbeizuführen.
  3. Moderne Technologie als Hilfestellung: Die technischen Möglichkeiten machen alles deutlich einfacher und schneller – und zwar unabhängig davon, wo sich jeder gerade befindet. Mit einer Email-Nachricht oder einer Videobotschaft können unzählige Menschen gleichzeitig informiert werden. In internen Netzwerken werden Meinungen ausgetauscht und unterschiedliche Ansätze diskutiert. Dokumente können schnell hin- und hergeschickt und mit Kommentaren versehen weiterentwickelt werden. Konsensentscheidungen sind dadurch deutlich schneller herbeizuführen.
  4. Achtung vor Fallen: Natürlich gilt es dabei, auf die Fallstricke zu achten, denn Kommunikation ist und bleibt eine komplexe Angelegenheit. Wir senden unsere Botschaft nur zu einem kleinen Anteil über die Worte. Der Großteil der Information fließt über Stimme und Körpersprache. Je nachdem, welchen Kommunikationsweg wir wählen, geht ein größerer oder kleinerer Teil der Information verloren. Die Email besteht nur aus Worten, die SMS oder WhatsApp meist aus wenigen Worten und Abkürzungen, da besteht also großer Interpretationsspielraum und damit viel Raum für Missverständnisse.
  5. Mit Visualität Missverständnisse reduzieren: Der Live-Chat besteht zwar auch nur aus Worten, bietet aber zumindest den zeitlich zusammenhängenden Austausch. Das Telefon oder die gesprochene WhatsApp liefert immerhin den Klang der Stimme, damit kommen schon rund 2/3 der Information im Vergleich zum persönlichen Gespräch an. Jede visuelle Unterstützung erhöht die Informationsübertragung und reduziert die Gefahr von Missverständnissen weiter. Ein zusätzlich geteiltes Dokument oder eine Bildschirmpräsentation zum Beispiel schaffen mehr Klarheit über das, was besprochen wird. Kommt dann noch das Kamerabild ins Spiel, haben wir das Optimum erreicht, das moderne Kommunikation uns bieten kann.
  6. Vertrauen als wichtigstes Instrument: Organisationen werden fluider, Hierarchien nehmen ab und es entsteht mehr Freiraum, aber auch mehr Verantwortung für den Einzelnen. Vertrauen und Integrität bekommen eine noch höhere Bedeutung im Umgang miteinander. Das Vorleben wird zu einem der wichtigsten Führungsinstrumente. Als in einem Unternehmen vor kurzem eine Initiative gestartet wird, um mobiles Arbeiten zu ermöglichen, reagieren die Führungskräfte unterschiedlich. Während die einen sich freuen, ihren Mitarbeitern mehr Freiheit in der Wahl ihres Arbeitsortes bieten zu können, sorgen sich die anderen in erster Linie darum, ob und wie das ausgenutzt werden kann.
  7. Auch mal mutig sein: Doch was ist die beste Strategie, damit alle Beteiligten profitieren. Es ist Vorschussvertrauen. Das heißt, so zu handeln, als ob man wüsste, dass die andere Partei ebenfalls im Sinne des WIR handelt. Das fällt uns nicht immer leicht, vor allem deswegen, weil wir die Vertrauenswürdigkeit von Menschen gerne unterschätzen. Transparenz im Hinblick auf Hintergründe, Motive und Visionen sowie die Möglichkeit, diese zu diskutieren, helfen dabei, den Rahmen zu definieren, in dem sich jeder eigenverantwortlich auf ein Ziel zubewegt, das allen dient.
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