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Digitale Transformation & ArbeitsWelt 4.0 – 4/4: Trends der digitalen Zukunft



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Wer Trends für die Zukunft vorhersagen will, hat meist einen schweren Stand, bewegt sich schnell in den Bereichen von Spekulation und Analyse. Dennoch gibt es einige Analyse-Tools, die es erlauben einige Digitale Trend vorherzusagen. Ein abschließender Überblick.

future Digitale Transformation & ArbeitsWelt 4.0 – 4/4: Trends der digitalen Zukunft


Geschrieben von:

 

martin Professor Dr. Martin GrotheProf. Dr. Martin Grothe ist geschäftsführender Gesellschafter der complexium GmbH und Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin.

Profil

Digitale Transformation ist kein Hype

Die Digitalisierung entwickelte und veränderte sich in den letzten 10 Jahren mit einer Dynamik, die nur von wenigen vorhergesehen wurde. Sicher ist vor allem, dass Digitalisierung kein Hype ist und sich etabliert hat – im privaten Bereich und immer stärker auch im Unternehmenskontext.

Ein Blick in die Zukunft ist meist spekulativ. Je schnelllebiger ein Markt ist, desto spekulativer ist auch besagter Blick.  Welche neuen Plattformen kommen werden, wie lange Facebook den Markt noch dominieren wird, oder ob es Google doch noch gelingt, seine Macht auch in das Social-Media-Segment zu übertragen, bleibt fraglich und unerheblich.

Die Digitalisierung verschwindet nicht wieder

Für Unternehmen ist es entscheidend, dass es relevante Plattformen geben wird und sie ihre Prozesse entsprechend ändern müssen. Jedoch zeichnen sich jetzt schon deutliche Tendenzen ab, in welche Richtung die Reise gehen wird.

Langfristig wird Social Media als herausgehobenes Business-Thema völlig verschwinden. Das klingt auf den ersten Blick provokant, fasst aber in Wirklichkeit eine optimistische Sicht auf die zukünftige Etablierung von Social Media in Unternehmen zusammen.

Social Media wird ein vollkommen selbstverständlicher und voll integrierter Teil der GeschäftsWelt werden. Die deutlichen Wachstumszahlen im Corporate-Social-Media-Bereich unterstützen diese Auffassung.

Die Digitale Transformation durchdringt alle Unternehmensbereiche

So gut wie alle Unternehmensbereiche befinden sich bereits in der Digitalen Transformation. Das Marketing ist mit den verschiedensten Online-Marketing-Kanälen wie SEO, SEM oder Affiliate schon vorangeschritten.

Harte Kennzahlen und KPIs veranschaulichen den Nutzen und den Wert von Online Marketing für Unternehmen. Auch HR drängt immer stärker in die sozialen Medien, um Employer Branding zu betreiben oder um neue Talente als Arbeitnehmer zu gewinnen.

Trends im HR-Bereich

Xing, LinkedIn und Kununu sind wichtige Säulen im HR-Bereich geworden, aber auch vile Foren sind wichtige Tummelplätze der Zielgruppen. Arbeitgeberrankings werden nicht mehr nur jährlich in ausgesuchten Fachzeitschriften veröffentlicht, was primär wohl den Agenturen nützt.

Die eigentlichen Rankings ergeben sich in Echtzeit im digitalem Raum. Hier gilt es mitzuwirken, um eine gute Positionierung zu erlangen. Was jedoch bisher fehlt, ist zum einen die Messbarkeit der Wirkung der Social-Media-Aktivitäten und zum anderen des Nutzens für das Unternehmen.

Mobile wird weiter wachsen

Vom Desktop-Computer, über Laptop zu Tablet und Smartphone: Die Endgeräte sind in den letzten Jahren schneller, kleiner und mobiler geworden. 2014 nutzen bereits 50 Prozent der Deutschen ein Smartphone. Das ist ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2013.

81 Prozent nutzen ihr Smartphone auch, um ins Internet zu gehen und sich zu informieren. Unternehmen sollten diesem Trend nicht hinterher hinken, sondern ihn nutzen. Mobile-Sites und Responsive Design sind nur einige Voraussetzungen, um den Anschluss nicht zu verlieren und den potentiellen Kunden bzw. Arbeitnehmern zu zeigen, dass sie verstanden werden und dass man sich auf sie einstellt.

Mobile-Tracking wird mit der zunehmenden privaten Nutzung von Smartphones und Tablets für Unternehmen immer wichtiger. Nur so wird maximale Transparenz hergestellt und der Großteil des Traffics auf Unternehmensseiten ans Licht gebracht. Wer will schon freiwillig die Augen verschließen und Potenziale verschenken?

Social Business Controlling

Die Nutzung und Bespielung von Social Media zu HR-Zwecken erzeugt Kosten. Mitarbeiterkosten, IT-Kosten und Werbekosten, um nur einige zu nennen. Für die Geschäftsführung ist es wichtig, dass Kosten den Nutzen möglichst decken. Schon heute ist der Ruf nach dem ROI von Social Media in aller Munde.

Social Business Controlling setzt sich zum Ziel, den tatsächlichen Wert von Social-Media-Aktivitäten abzubilden – übersetzt in die Sprache der Geschäftsführung. Bekannte Kennzahlen und KPIs werden eingeflochten und ermöglichen eine Transparenz, die es bisher nicht gab.

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