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Berufsausbildung 2018: 4 Top-Branchen für Azubis


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Der Schulabschluss ist geschafft, nun kann der Start in das Berufsleben beginnen. Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, hat in den folgenden Bereichen gute Chancen, eine Anstellung zu bekommen und Karriere zu machen.

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Hier schreibt für Sie:

 

Sina Lehman ist Online-Redakteurin

Profil

1. Berufe in den Bereichen IT und Energie

Berufe in den Bereichen IT und Energie sind sehr zukunftsorientiert und daher besonders erfolgsversprechend für diejenigen, die eine Ausbildung in diesem Sektor machen wollen.

Die IT-Branche hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und bietet daher viele Aufstiegsmöglichkeiten und unterschiedliche Einsatzbereiche. Denn im digitalen Zeitalter ist es zunehmend wichtig, dass es genug Leute gibt, die sich mit der Computertechnologie auskennen und neue Programme entwickeln können. Neben anderen sind diese Ausbildungsberufe typisch für eine Arbeit im IT-Bereich:

  • IT-Systemkaufmann/-frau
  • Informatikkaufmann/-frau
  • IT-Systemelektroniker

Wichtig sind hier die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden, um auf dem neusten Stand zu sein, und ein großes technisches und mathematisches Verständnis.

Auch der Bereich rund um das Thema Energie gewinnt immer mehr an Bedeutung und verspricht nach der Ausbildung gute Aussichten auf einen Job.

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik planen die elektrische Versorgung von Gebäuden und installieren komplexe technische Anlagen sowie elektronische Steuer- und Regelsysteme. Dabei handelt es unter anderem um Alarmanlagen oder Systeme, die die Raumtemperatur regeln.

2. Technische Berufe

Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland zählen Berufe im technischen Bereich. Wer sich für einen solchen Beruf interessiert, hat vielfältige Möglichkeiten für eine Ausbildung.

  • Eine Ausbildung zum (KFZ-)Mechatroniker ist für diejenigen besonders geeignet, die Maschinen entwickeln, reparieren und warten wollen. Auch der Kontakt zu Kunden ist in diesem Bereich sehr wichtig.
  • Sie arbeiten lieber an Flugzeugen, Helikoptern oder Raumfahrtraketen? Dann ist eine Ausbildung zum Fluggerätemechaniker passend. Eine weitere Alternative ist der Beruf des Zerspanungsmechanikers. Hier geht es darum, für den Metall-, Maschinen- oder Fahrzeugbau Einzelteile präzise zu konstruieren. Dafür ist ein gewisses mathematisches Verständnis gefragt.
  • Veranstaltungstechniker hingegen müssen körperlich fit und belastbar sein. Sie Sind für den Auf- und Abbau von Bühnen sowie Bühnenbild und Lichttechnik zuständig, die für Konzerte und andere Arten von Auftritten gebraucht werden.

3. Kaufmännische Berufe

Sehr gefragt ist auch der kaufmännische Berufssektor. Hier gibt es viele verschiedene Bereiche, in denen eine Ausbildung möglich ist. Somit deckt diese Branche eine sehr viele Interessen ab und hat viele Ausbildungsplätze zu vergeben.

Eine kaufmännische Ausbildung wird mit einer Zwischenprüfung nach dem zweiten Ausbildungsjahr und einer schriftlichen Abschlussprüfung nach dem dritten und gleichzeitig letzten Ausbildungsjahr beendet.

Ausbildung im Einzelhandel

Als Einzelhandelskaufmann/-frau arbeiten Sie im Einzel- oder Versandhandel. Dort sind Sie für die Kundenberatung sowie die Planung, Bestellung und den Verkauf von Waren zuständig.

Im Laufe der Ausbildung können Sie sich auf verschiedene Warengruppen wie Möbel, Sportgeräte oder Fahrzeuge spezialisieren oder in die Richtung Warenbeschaffung und Verkaufsförderung gehen.

Zu den Aufgaben eines Einzelhandelskaufmanns/-frau gehört es außerdem, den Markt und die Konkurrenz immer im Blick zu haben und den Warenfluss im eigenen Geschäft zu beobachten. Dementsprechend ist zu überlegen, wie sich das Sortiment zusammensetzen und wie welche Ware präsentiert werden soll.

In diesem Ausbildungsbereich, der auch Möglichkeiten zur Weiterbildung bietet, lernen Sie viel über Marketing, Statistiken und wie man Verkaufsgespräche führt.

Ausbildung im Groß- und Außenhandel

Im Groß- und Außenhandel werden Waren in großen Mengen bei Herstellern oder Lieferanten gekauft und weiter an Händler sowie handwerkliche oder industrielle Betriebe verkauft. Außerdem geht es in dieser Branche darum, den Handel als Export oder Import international zu tätigen.

Ein/Eine Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel prüft den Wareneingang und Lagerbestände, bestellt Waren nach, plant die Warenauslieferung und kümmert sich um eine kostengünstige Lagerung sowie den Ablauf der Logistikkette.

Die Ausbildung ist in ganz verschiedenen Wirtschaftsbereichen möglich und hat dementsprechend eine breite Palette an Berufschancen zu bieten.

  • Ein Beispiel ist die Fahrzeug- oder Elektroindustrie, wo es um den Vertrieb von Kraftfahrzeugen bzw. um Elektrofahrzeuge, Batterien, Starkstrom-Kondensatoren und vieles mehr geht.
  • Bei einer Ausbildung im Bereich Musik haben Sie es mit Musikinstrumenten und dem passenden Zubehör zu tun. Dafür muss man sich aber nicht zwingend mit den einzelnen Instrumenten auskennen, ein Interesse an der Musik ist jedoch von Vorteil.
  • Wer sich eher für den Vertrieb von Textilien interessiert, ist in diesem Bereich gut aufgehoben. Abgesehen von der Bekleidung befasst sich die Textilindustrie auch mit Zelten, Segeln sowie Haushaltstextilien wie Vorhänge, Teppiche und Polsterstoffe.

Bankkaufmann/-frau werden

Die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau ist als schulische oder betriebliche Ausbildung möglich, die unterschiedliche Inhalte und Schwerpunkte haben. Während in der schulischen Ausbildung Aspekte wie die Kontoführung und Vermögensanlagen behandelt werden, geht es in der betrieblichen Ausbildung mehr um die Markt- und Kundenorientierung sowie der Kontoführung.

Folgende Fähigkeiten sind in dieser Branche besonders gefragt:

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Logisches Denken
  • Verkaufsgeschick
  • Guter sprachlicher Ausdruck
  • Gepflegtes Äußeres
  • Interesse an wirtschaftlichen und bankspezifischen Zusammenhängen
  • Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen

Als Bankkaufmann/-frau arbeiten Sie nicht nur für Banken oder Sparkassen, sondern können auch in den Bereichen Versicherung und Immobilienvermittlung oder an der Börse tätig werden.

4. Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege

Wenn Sie einen sozialen Beruf bevorzugen, ist der Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege das Richtige für Sie. Hier geht es darum, Menschen zu betreuen, zu versorgen und in Bezug auf therapeutische Anwendungen zu beraten. In diesem Berufssektor sind Auszubildende immer gesucht, da die einzelnen Berufe unverzichtbar für die Gesellschaft sind.

Ausbildung zum Ergotherapeuten

Ergotherapeuten helfen Menschen jeden Alters dabei, ihre Handlungsmöglichkeit zu verbessern, die durch einen Unfall oder eine Behinderung eingeschränkt ist. Dazu macht der Therapeut mit den Patienten entsprechende spielerische oder sportliche Übungen, weswegen Interessenten an dieser Ausbildung keine Berührungsängste haben, sondern gerne mit Menschen zusammenarbeiten sollten.

Die Ausbildung zum Ergotherapeut dauert drei Jahre und wird an einer Berufsfachschule absolviert. Danach stehen verschiedene Arbeitsorte wie Reha-Kliniken, Krankenhäuser und Gesundheitszentren zur Verfügung.

Ausbildung zum Physiotherapeuten

Die Ausbildung zum Physiotherapeuten findet ebenfalls in einer Berufsfachschule oder einer vergleichbaren Einrichtung statt. Dort lernen die Auszubildenden wichtige anatomische Grundlagen und wie man physiotherapeutisch mit Menschen umgeht.

Im Gegensatz zur Ergotherapie, die die Handlungsfähigkeit eines Menschen zu verbessern versucht, trainiert die Physiotherapie durch passive und aktive Übungen mit dem Patienten die Funktionsfähigkeit seiner Gelenke und Muskeln.

Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

Heilerziehungspfleger kümmern sich um Menschen mit Behinderung, indem sie sie fördern und in ihrem Alltag unterstützen. Das geht mit einer umfassenden Pflege und Betreuung der Patienten einher und ermöglicht es ihnen, so weit wie möglich selbstständig zu sein. Wer eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger machen möchte, sollte folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Bereitschaft, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen
  • Ausgeprägtes Gespür für die Bedürfnisse anderer Menschen
  • Ausgeprägtes Einfühlungsvermögen
  • Interesse an der Arbeit mit beeinträchtigten Menschen
  • Interesse an organisatorischen und verwaltungstechnischen Aufgaben

Ausbildung zum Altenpfleger

Eine Ausbildung zum Altenpfleger ist in ihrer Form einzigartig, da die Auszubildenden sowohl an einer speziellen Altenpflegeschule als auch in einer oder mehreren Einrichtungen ausgebildet werden.

Zu den Aufgaben eines Altenpflegers gehört es, alte und kranke Menschen, die ihren Alltag nicht mehr ohne Hilfe bewältigen können, zu unterstützen. Diese Unterstützung findet bei den Patienten zuhause, im Altenwohnheim, im Krankenhaus oder in einer Reha-Klinik statt. Ganz wichtig ist auch ihre medizinische Versorgung und Pflege dieser Menschen.

Fazit: Rechtzeitig bewerben

Wer im nächsten Jahr seine Ausbildung beginnen möchte, sollte sich frühzeitig bewerben und um einen Ausbildungsplatz kümmern, denn spätestens ein Jahr vor Ausbildungsbeginn müssen den Unternehmen die Bewerbungen vorliegen. Das gilt für duale Ausbildungsgänge genauso wie für vollzeitliche, schulische Ausbildungen.

Daher sollten Sie es nicht auf die lange Bank schieben, die geforderten Unterlagen wie Abschlusszeugnisse zusammenzusuchen, das Bewerbungsschreiben zu verfassen, und sich früh genug über die Bewerbungsfristen der einzelnen Unternehmen informieren.

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