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5 Dinge, die sich Millennials im Job wünschen: Sinn & Work Life Balance


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Eine Aufgabe mit Sinn und die Vereinbarkeit mit dem Privatleben sind für Menschen zwischen 16-40 besonders wichtig. Das ergab eine Umfrage von tbd. Unternehmen sollten neben einer Strategie zur Flexibilität auch eine Nachhaltigkeitsstrategie haben.

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Hier schreibt für Sie:

 

naomi_berufebilder Naomi RylandNaomi Ryland ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von tbd*, eeinem Portal für soziale und nachhaltige Karrieren.

Profil

Sinn noch vor Balance – und Geld

Junge Menschen in Deutschland wollen einen Job mit Sinn und achten auf das soziale Engagement ihres zukünftigen Arbeitgebers. Dies ergab eine Umfrage von tbd im Mai 2017. Befragt wurden über 1.000 junge Menschen zwischen 16-40. Fünf Aussagen stimmten sie besonders stark zu:

  1. Mir ist es wichtig, dass ich einem Job arbeite, der Sinn hat (52,86%)
  2. Mir ist vor allem wichtig, dass der Job in mein (Privat-)Leben passt (46,54%)
  3. Mir ist es wichtig, in meinem Job Gutes zu tun (40,67%)
  4. Mir ist vor allem wichtig, viel Geld zu verdienen (26,74%)
  5. Mir ist wichtig, dass mein Arbeitgeber meine Werte teilt (21,12%)

12,19 Prozent achteten zudem bei der Wahl ihres nächsten Arbeitgebers auf das soziale Engagement des Unternehmens und 11,5 Prozent wünschten sich mehr Engagement vom aktuellen Arbeitgeber.

Authentisches Engagement = Employer Branding

Für Unternehmen heißt das: Aufgepasst! Wir Millennials wünschen uns ein klares Wertesystem und Engagement des eigenen Arbeitgebers. Allerdings durchschauen sie auch Greenwashing und wenig authentische „Wir sind jetzt auch dabei“-CSR-Kampagnen. Eine gute CSR-Strategie muss unbedingt glaubwürdig und nachhaltig sein.

Ist so eine Strategie erst einmal etabliert, kann sie existierende Mitarbeiter enger an das Unternehmen und seine Ziele binden. Auch bei der Wahl des Arbeitgebers können Unternehmen sich mit authentischen Werten und Zielen absetzen. Vorhandenes Engagement sollte unbedingt in Employer-Branding-Maßnahmen integriert werden.

Die Authentizität liegt im Detail

Ein Unternehmen, das wirklich Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung legt, trägt dieses Denken in jeden Bereich. Dabei werden Arbeitnehmer kontinuierlich ermutigt, auch kleine Veränderungen selbst anzustoßen. Ich mag beispielsweise das Beispiel von Unilever, wo Mitarbeiter einer Teefabrik in England vorschlugen, dass die Papieretiketten an den Teebeuteln um 3 Millimeter Papier reduziert werden könnten. Bis heute wurden so mehrere Tonnen Papier eingespart.

Derartiges Engagement kommt dann zustande, wenn die Werte von Arbeitnehmern und Arbeitgeber sich überschneiden. Mitarbeiter, die wissen, dass Vorschläge für mehr Nachhaltigkeit zur Unternehmenspositionierung passen, trauen sich eher, mit solchen Vorschlagen an Vorgesetzte zu treten. Eine klare Nachhaltigkeitsstrategie, bei der die Mitarbeiter eingebunden werden, schafft langfristig einen kulturellen Wandel, der auch ins Employer Branding ausstrahlt.

Zeit für Engagement: Freiräume ermöglichen

Egal ob ein Unternehmen selbst aktiv ist oder es erst noch werden will – es gibt eine ganz einfache Methode, Mitarbeitern die Möglichkeit zu mehr Engagement zu geben. Denn 40 Prozent der Befragten in der gleichen Umfrage sagten uns, dass sie schlicht zu wenig Zeit haben, um sozial oder politisch aktiv zu werden.

Hier können Unternehmen ganz einfach helfen, in dem sie engagierten Angestellten entsprechende Freiräume geben. Bereits flexible Arbeitszeiten helfen. Aber auch interne Anreize wie zum Beispiel spezielle „Punktekonten“ für ehrenamtliches Engagement. Werden solche Maßnahmen angeboten, fällt es auch leichter, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, bei denen „Sinn“ ganz oben auf der Wunschliste für den neuen Job steht.

berufebilder

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