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Nachhaltige Business-Stiefelette von Think!: Winterschuh, der mitdenkt?


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Offenlegung: Think! hat uns mit einem kostenlosen Testprodukt unterstütz, das wir nach Ablauf des Testzeitraums behalten durften. 

Der österreichische Schuh-Hersteller Think! verbindet pfiffiges Design mit nachhaltigem Anspruch. Wir stellen ein Stiefeletten-Modell vor, das sich perfekt als Business-Schuhe für den Winter eignet.

Das Konzept von Think!: Nachhaltig, bequem, chic

Wie begeistert ich von dem Konzept des österreichischen Schuhherstellers Think! bin, hatte ich bereits in diesem Testbericht geschrieben. Der Schuhmacher Martin Koller hatte das Unternehmen Ende der 80er Jahre gegründet. Sein Ziel: individuelle, bequeme, nachhaltige und handwerklich gut gemachte Schuhe.

Dafür entwickelte er neue Leistenformen, solche die der natürlichen Form des Fußes, vorne breiter werdend, folgen. Das dass sei gut aussieht, beweist Think! seitdem mit allerlei chicen und außergwöhnlichen Designs.

Von extravagant bis zu klassischen Business-Mode

Wenn man den Laden von Think! betritt oder den Online-Shop aufruft, stechen einem diverse Schuhformen und Farben entgegen: Etwa schnabelartige Schuhe mit weichen Sohlen im mittelalterlichen Stil oder Ballerinas mit Blümchenmuster. Auch für Herren gibt es teilweise ziemlich extravagante Modelle. Da macht shoppen Spaß!

Ich habe allerdings ein eher konservatives Modell in schlichtem Schwarz gesucht – und auch gefunden: DENK! heißen die Schuhe passenderweise und tatsächlich wirkt der Kurzschaft-Stiefel, ausgesprochen durchdacht:

Passform und Volumen im Zehenbereich

Der Schuh hat eine ausgeprägte, nach oben gewölbte, runde Spitze, dadurch bekommen die DENK-Modelle eine noch bessere Passform, die mehr Volumen im Zehenbereich zulässt. Vom Design her erinnert er ein wenig an Springer-Stiefeln, ist jedoch deutlich zierlicher in der Ausführung.

Praktisch für mich ist zudem das Wechselfußbett, d.h. die Einlagen können durch orthopädische oder später durch neue DENK!-Einlagen ersetzt werden. Besonders raffiniert aber finde ich den Sinn der Schnürung:

Weitenverstellbares Design – der mitdenkende Schuh

Eigentlich könnte man ja meinen, diese wäre aufgrund des seitlich angebrachten Reisverschlusses überflüssig, tatsächlich dient die Schnürung aber der individuellen Weitenanpassung: D.h. je nach Bedarf können die Schuhe über den ganzen Fuß und bis zum Knöchel enger oder weiter gezogen werden. Ausgesprochen praktisch, fast wie ein Schuh, der mitdenkt.

Denn der Stiefel läuft hinten zur Ferse hin schmal zu und ist auch an den Fesseln sehr stark verengt: Durch die flexible Schnürung ist er aber selbst für besonders breite und verformte Füße geeignet, lässt diese aber gleichzeitig schmal, chic und elegant erscheinen – also hervorragend fürs Business geeignet.

Material & Verarbeitung

Auch das Material hat mich begeistert: Das weiche Leder wurde pflanzlich gegerbt und mit wasserlöslichen Farbstoffen gefärbt. Anders als bei einem mit deckender Pigmentfarbe gefärbten Leder bleibt hier die natürliche Hautstruktur erhalten, die Poren sind noch sichtbar.

Das Leder dehnt sich gut, ist voll atmungsaktiv und sorgt so für ein optimales Fußklima. Weder bei der Reinigung und auch nicht beim Imprägnieren färbt das Leder – anders als billigere Schuhe – ab. Auch die Nähte sind hervorragend gearbeitet, lediglich die Sohlen sind nur verleimt und nicht rahmenvernäht.

Fazit

Kleines Manko: ersten Tragen scheuert der Schuh an der Ferse und es bildet sich eine Blase – wie bei vielen anderen Schuhen auch. Das Problem lässt sich allerdings durch häufigeres Tragen und Einlaufen beheben.

Mein Fazit: Ich bin begeistert von diesem business-tauglichen, schönen und doch bequemen Schuh, die wie kaum ein anderes Paar den Spagat zwischen bequem und zierlich schaffen. Der Preis ist in anbetracht der guten Verarbeitung, des Designs und des Materials angemessen.

Geschrieben von:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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