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Kommunikation im Alltag 3/3: Ein Hoch auf den Flurfunk



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Der „Flurfunk“ ist In vielen Unternehmen ein bedeutender Faktor der Informationslogistik. Quasi im Vorbeigehen werden in dieser inoffiziellen Nachrichtenszentrale wichtige Informationen ausgetauscht, weitergegeben oder eingeholt.

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Hier schreibt für Sie:

stefan-haeseli-portrait-1_quadr-e1424770419539 Stefan HäseliStefan Häseli ist Berater für Organisationsentwicklung.

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Infozentrale Büroflur

Wo werden Informationen in einem Unternehmen ausgetauscht? Bei Besprechungen, Brainstormings oder Telefonkonferenzen? Ganz sicher! Und auf dem Flur. Er ist ein nicht zu unterschätzender Umschlagplatz für Neuigkeiten und Input aller Art.

Treffen sich Kollegen zufällig auf dem Flur, ergeben sich fast immer Gespräche. Manchmal ist es der typische Büroklatsch, ein anderes Mal geht es um wichtige Themen. Im Vorteil ist in jedem Fall, wer diese zwanglose Alltagskommunikation beherrscht.

Kommunikative Hintergrundstrahlung

Die informelle Kommunikation auf dem Büroflur gehört zum Berufsalltag. Sie beschränkt sich keineswegs auf Belangloses. „Nichts beflügelt die Wissenschaft so, wie der Schwatz mit Kollegen auf dem Flur“, konstatierte Physik-Nobelpreisträger Arno Penzias.

Ob sie zu seiner Entdeckung der Hintergrundstrahlung, genauer gesagt, der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung, beigetragen hat, lässt sich nicht belegen. Fest steht aber, dass die Flurkommunikation eine Art kommunikative Hintergrundstrahlung und damit enorm wichtig für einen gelungenen Büroalltag ist.

Der kurze Dienstweg

Der Büroflur ist nicht nur eine Verkehrszone. Er ist vielmehr der Bereich, wo Mitarbeiter sich entspannen, Ideen austauschen, in Teams arbeiten oder sich gar mit Kunden treffen. Kurz: Eine Zone der Kommunikation. Und das tagtäglich.

Zwischen Tür und Angel wird diskutiert, wer welche der heute noch anstehenden Aufgaben übernimmt. An der Kaffeemaschine oder auf dem Weg zur Mittagspause wird kurz über den aktuellen Stand des neuen Projektes gesprochen.

Informationslogistik im Vorbeigehen

Flurinformationen mit größtenteils eher inoffiziellem Charakter ergänzen offizielle Fakten oder bringen Zusatzwissen, das Vorgänge in einem anderen Licht erscheinen lässt. Dem informellen Informationsfluss kommt diese herausragende Stellung zu, weil dafür eben keine Besprechungen einberufen, keine Termine und Verabredungen getroffen werden müssen.

Die Gesprächspartner treffen sich ungeplant und zufällig. Andere Anwesende und mithörende „Passanten“ nehmen Informationen auf und tragen diese weiter oder klinken sich aktiv in Dialoge ein. Wie Radiowellen dringen Flurinformationen auch durch offen stehende Türen an Arbeitsplätze und zu den dort befindlichen „Empfängern“.

Erfolgreiche Alltagskommunikation

Spezialsituationen haben im Geschäftsleben statistisch gesehen eine eher geringe Häufigkeit, deshalb sind sie auch speziell. Den beruflichen Alltag dagegen prägen bekannte, wiederkehrende Abläufe. Entsprechend angepasst ist auch die alltägliche Kommunikation. Klar ist es wichtig, sich als Verkäufer gut auf Gespräche mit einem Kunden vorzubereiten.

Und für eine Führungskraft ist es Teil der Professionalität, anspruchsvolle Mitarbeitergespräche führen zu können. Doch der größte Teil beruflicher Kommunikation besteht aus unspektakulären Themen. Es werden Auskünfte erteilt, Bestellungen oder Reklamationen entgegengenommen, Kontakte aufgebaut, Inhalte abgestimmt. Und wo erhält man schneller und unkomplizierte ein Info-Update als per Flurfunk?

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