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Aktuelle Kolumne in DIE WELT: Dank Kundenfeedback zur richtigen Positionierung


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In der aktuellen, heutigen Kolumne in die Tageszeitung DIE WELT geht es heute um die richtige Positionierung in einer Nische. Wie man die am besten findet? Am ehesten durch das Feedback von Kunden. Wir stellen dazu verschiedene Geschäftsmodelle vor. welt Aktuelle Kolumne in <span class="notranslate">DIE WELT</span>: Dank Kundenfeedback zur richtigen Positionierung


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Nicht nur für Selbständige

Das Thema Positionierung betrifft längs nicht nur Selbständige, sondern Mitarbeiter in Unternehmen und natürlich auch deren Chefs. Dabei werden folgende Fragen erläutert:

  1. Wie gelingt es mir, mich am Arbeitsmarkt von der Konkurrenz abzugrenzen?
  2. Wie schaffe ich mit eine Unique Seling Position?
  3. Was macht mit gegenüber Kollegen und Konkurrenten unverwechselbar und einzigartig?
  4. Und wie finde ich überhaupt die richtige Positionierung?

Wie entwickelt man das richtige Geschäftsmodell?

Denn während man früher z.B. Waren in großer Stückzahl zu günstigen Preisen produzierte und diese unter die Leute brachte, funktioniert das heute nicht mehr so gut. Im Zeitalter der Digitalisierung haben Kunden schließlich mehr Auswahl und wechseln schneller zur Konkurrenz – von der es heute auch mehr gibt.

Wer sich mit seiner Geschäftsidee von der Konkurrenz abheben will, muss sich daher nach individuellen Kundenwünschen richten, was die Produktionskosten erhöht. Hilfreich hierbei ist das Kunden- und Mitarbeiterfeedback. Es zeigt auf, was am Markt verlangt wird und in welcher Richtung es sich lohnt, mehr Zeit und Geld zu investieren. Wir zeigen vier Geschäftsmodelle, die die Wünsche ihrer Kunden direkt in ihre Geschäftsstrategie eingebunden haben.

Trend Mass Customization

Da ist z.B. die sogenannte Mass Customization, mit der sich Unternehmen Marktnischen erobern. Produkte werden zwar nach individuellen Kundenwünschen angepasst, aber gleichzeitig mit den günstigen Kosten der Massenfertigung hergestellt. Wie das aussehen kann, zeigt etwa das Münchener Modelabel RoQua:

Die Kundinnen stellen sich hier aus einem genau aufeinander abgestimmten Sortiment ihre persönliche Business-Garderobe selbst zusammen. Dabei können sie aus zahlreichen Farben, Mustern und Materialien wählen. Für die Zukunft sind auch individuelle Größenangaben angedacht. Für RoQua-Gründerin Myriam Chebance liegt der Schlüssel zu Erfolg ihres Konzepts im direkten Kontakt: „Es ist wichtig, das direkte Feedback der Kundinnen zu erhalten und ihre Bedürfnisse zu verstehen.“

Individuelle Dienstleistungen für Gruppen

Individuelle, auf Kunden zugeschnittene Dienstleistungen für eine größere Gruppe von Kunden – ein Konzept, das auch offline bestens funktioniert: Im südfranzösischen Saint Raphaël vermitteln Romain Lépine und Géraud Le Roux Yachten für Gruppen- und Teambuildingaktivitäten an Unternehmen. Sie organisieren unter anderem Firmen-Regatten, mehrtägige Segeltörns oder auch Events auf Schiffen.

Dafür greift Team Yachting auf ein Netzwerk von 40 Skippern zurück, die sie an verschiedenen Orten einsetzen können. „Wir sehen uns als Schnittstelle zwischen den Skippern und Unternehmen“, erklärt der kaufmännische Geschäftsführer Romain Lépine und verdeutlicht: „Wir sorgen daher dafür, dass die Unternehmen die geeigneten Skipper bekommen und an Board alles reibungslos funktioniert.“

Kundenwünsche im Entstehungsprozess

Einen Schritt weiter noch ging die Kölnerin Ute Kranz vom Reiseblog Bravebird.de: Sie entwarf flexibel anpassbare Rucksäcke und lässt deren Produktion gleich ganz von den potenziellen Kunden finanzieren.

Ihre aktuelle Crowdfunding-Aktion bei Kickstarter erreichte in nur einem halben Tag die erforderliche Zielsumme. Das zeigt, wie erfolgversprechend es für ein Unternehmen ist, Kundenwünsche bereits in den Entstehungsprozess eines Produktes einzubinden.

3D-Druck macht indidivuelle Massenfertigung möglich

Dennoch ist hier weitaus mehr zu erwarten. Auch kleine Unternehmen wie die Goldschmiede Lee Harding und Seamus O Donaghue in Dublin nutzen bereits die Möglichkeiten des 3-D-Drucks für eine kostengünstigere Produktion – ein Konzept, das sich noch weit mehr Möglichkeiten für die Individualisierung von Kundenwünschen bietet.

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