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Toshiba Tecra Z50-A-16L im Arbeitsgeräte-Test: Mobile Desktop-Konkurrenz


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Offenlegung: Toshiba hat diesen Beitrag mit einem kostenlosen Testgerät unterstützt. 

Toshiba ist bekannt als Hersteller solider Laptops. Der Tecra Z50-A-16L ist daher ein Arbeitsgerät, das sich, auch mit seiner langen Akku-Laufzeit, durchaus mit Desktop-Geräten vergleichen kann. Das gilt auch für die umfassende Ausstattung. So handlich wie Smartphone oder Tablet ist das nicht – aber wer sagt, dass man nicht beides nutzen kann.

Optimale Ausstattung fürs Business

4 GB RAM bringt der als Business-Laptop verkaufte Tecra Z50-A-16L mit so wie eine Hard Disk von 500 GB. Mit einem großen 15,6-Zoll-Display und einer ebenso breiten Tastatur ist er damit angetreten, Desktop-Geräten Konkurrenz zu machen. Unterstützt wird er dabei von einem großen Akku, der selbst bei größter Bildschirmhelligkeit locker mal 5 Stunden durchhält.

Auch de Grafikkarte – Intel® HD Graphics 4400, bis zu 1.696 MB geteilter Speicher bei 4 GB installiertem Arbeitsspeicher (bei einem vorinstallierten 64-bit Betriebssystem) – kann sich sehen lassen: Anwendungen vom Schreiben bis hin zur Grafik und sogar Video-Bearbeitung sind da die reinste Freude.

Trotz einer Abmessung von 379,0 x 252,0 x 20,4 mm gehört der Tecra mit 1,8 KG zu den Leichtgewichten – wenn er auch nicht an ein MAC-Book-Air heranreicht. Auch alle wünschenswerten Anschlüsse sind vorhanden – das ist für Laptops, die gerade hier gerne Platz einsparen, durchaus eine Seltenheit.

Anschlüsse im Überblick

1 × DC-In 1 × externer Monitor 1 × RJ-45 1 × externes Mikrofon 1 × Kopfhörer-Anschluss (Stereo), Mikrofon-Anschluss 1 × USB 2.0 1 × Multi-Kartenleser (unterstützt SD™ Karten bis zu 2 GB, miniSD™/microSD™ Karten mit Adapter bis zu 2 GB, SDHC™ Karten bis zu 32 GB, SDXC™ Karten bis zu 64 GB und Multimedia Karten™ bis zu 2 GB) 1 × HDMI®-out unterstützt 1080p Signal Format 3 × USB 3.0 (ein Port unterstützt USB Sleep-and-Charge Funktion) 1 × integrierte 2.0MP FHD Web Kamera (1.980 x 1.080) mit eingebautem Stereo Microfon

Nur von einem CD-/DVD-Brenner hat sich Toshiba zugunsten des Gewichts verabschiedet – ein Feature, dass man heute vermutlich nur noch braucht, wenn das Autoradio keinen MP3-Player hat. Wichtiger hätte ich hier einen VGA-Ausgang gefunden – viele altmodische Locations haben Beamer, die nur mit dieser Technologie ausgestattet sind.

Touchpad & -Screen

Etwas zu gut gemeint hat es Toshiba mit dem Touchpad, so als habe man sich nicht entscheiden und es jedem Anwender recht machen wollen. Am oberen Rand des Touchpads sind zwei Mauszeiger-Testen, die man durch drücken betätigt. Am unteren Rand des Touchpads befinden sich nochmal zwei in das Touchpad integrierte Maustasten. Das ist deshalb unpraktisch, weil man beim Arbeiten flott mal drüber wischt und so unabsichtlich die Bildschirmauflösung verstellt. Außerdem hat man als Anwender die Wahl zweischen Touchpad und Trackball – in Zeitalter von Touchscreens mutet das fast schon anachronistisch an. Immerhin hat man so als User die Wahl, welche Variante man nutzt.

Der 15,6 Zoll-Große Bildschirm ermöglicht bequemes Arbeiten – eigentlich. Natürlich ist das Geschmacks- oder Gewohnheitssache: Ich habe für mich festgestellt, dass diese Größe ziemlich unpraktisch ist. Um zu bloggen oder gar etwas zu programmieren, arbeite ich lieber am deutlich größeren Desktop-Bildschirm mit externer Tastatur und Maus, auch wegen des oben beschriebenen Problems mit Bildschirmauflösung und den Maustasten.

Laptop oder Smartphone?

Für mobile Anwendungen, eMails, Surfen im Netz oder Texte unterwegs schreiben, nutze ich hingegen lieber eine kleinere mobile Lösung, etwa ein Tablet oder sogar Smartphone mit externer Tastatur. Das ist einerseits zum Herumtragen praktischer; wer einen so großen Laptop hat, sollte auch bei der Wahl von Taschen und Rucksächen darauf achten, dass die Fächer für Mobilgeräte groß genug sind.

Bei meinen beiden Rucksäcken ist das nämlich nicht der Fall und auf Rückfrage zeigt sich, dass Taschenhersteller heute davon ausgehen, dass die meisten Leute ein Tablet haben. Dazu kommt noch das erhöhte Gewicht, zum Beispiel auch für das Ladegerät.

Arbeitsweise & Software-Ausstattung

Andererseits habe ich festgestellt, dass die Größe des Gerätes auch beim Arbeiten selbst problematisch werden kann: Natürlich hat ein Laptop den Vorteil, dass man, anders als z.B. ein Tablet, auch bequem auf den Knien balancierend schreibend bedienen kann.

Kürzlich musste ich mich jedoch bei einer Recruiting-Veranstaltung in eine etwas beengte Stuhlreihe zwängen und dann feststellen, dass die Laptopnutzung ausgesprochen schwierig war: Die Breite der Tastatur bedingte schlicht, dass ich auch entsprechenden Platz für Arme und Ellenbogen brauchte, der nicht vorhanden war. Daneben ist ein Bildschirm dieser Größe auch wunderbar einsicht für hinter oder neben einem sitzende Mitleser. Unpraktisch.

Windows ist gar nicht so doof

Was mir am Tecra besser gefällt als an diversen anderen getesteten Laptops ist die Softwarausstattung: Der Tecra läuft mit Windows 7, nicht dem nervigen Windows 8, und auch sonst hat Toschiba darauf verzichtet, allzuviele eigene Software einzubauen. Lediglich der Toshiba Health Monitor poppt manchmal auf, es gibt ein Anti-Viren-Progamm – sonst gibt es keine unnötige Softwar-Ausstattung, die man erst mühsam deinstallieren müsste. Die Inbetriebnahme des Gerätes ist daher deutlich einfacher als bei Geräten anderer Hersteller.

Auch die Wiederherstellung des Werkszustandes war etwas tricky und ohne Lesen des Benutzerhandbuches nicht zu schaffen: Zunächst Windows im Recovery-Modus starten und dann die spezielle Einstellung nutzen. Hier operieren andere Hersteller mit Widerherstellung eine Systemabbildes durchaus praktischer.

Der Trend geht zum Zweitgerät

Insgesamt ist der Toshiba Tecra genau das, als was er verkauft wird: Ein praktisches, stabiles Gerät für den Business-Einsatz im Büro, bei Meetings, Vorträgen und auf Geschäftsreisen. Für allzu mobile Nutzung sollten sich Anwender dann noch zuätzzlich nach einer kompakteren Alternative umsehen.

Denn: Aufgrund der heutigen unterschiedlichen Erfordernisse bemerke ich auch in meinem Workflow immer öfter, dass ich in unterschiedlichen Arbeitssituationen stets auch unterschiedliche Geräte-Lösungen benötige. Der Trend geht eindeutig zum Zweitgerät.

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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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