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Die Not-to-do-Liste – Teil 8: Umsetzung im Alltag



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Die in unserer Serie genannten Maßnahmen bescheren auch Ihnen eine enorme Zeitersparnis. Setzen Sie Ihre so gewonnene Energie dafür ein, Ihre wesentlichen Ziele zu erreichen.

alltag Die Not-to-do-Liste – Teil 8: Umsetzung im Alltag


Hier schreibt für Sie:

 

62 Martin GeigerMartin Geiger ist Produktivitätsexperte, Keynote-Speaker, Vortragsredner und Coach.

Profil

Das schwierige ist die Umsetzung

Das Prinzip der Not-to-do-Liste hört sich in der Theorie simpel an. Das Schwierige ist wie immer ihre Umsetzung im Alltag.

Konzentrieren Sie sich bei der Not-to-do-Liste aber immer nur auf einen Punkt nach dem anderen, so wie Sie es auch mit Ihren To-do-Aufgaben machen.

Zentrale Fragen

Stellen Sie sich bei jeder Aufgabe zwei zentrale Fragen

  1. Bringt mich diese Aufgabe dem Erreichen meiner Ziele wirklich näher?
  2. Wie schlimm ist es, wenn ich diese Aufgabe einfach nicht erledige?

Aufgaben, die Sie nicht voranbringen

Sie werden überrascht sein, wie viele Ihrer Aufgaben Sie kein bisschen voranbringen und dass die Erde sich weiterdrehen wird, wenn Sie diese Aufgaben ignorieren.

Dann ab damit auf die Not-to-do-Liste. Schätzen Sie einmal ab, wie viel Zeit Sie gewinnen, wenn Sie derart nutzlose Aufgaben eliminieren oder reduzieren.

Übrigens: Gegen Ihr schlechtes Gewissen hilft es, wenn Sie Ihre Gedanken steuern, indem Sie sich immer wieder Ihre enormen Leistungen vergegenwärtigen.

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Herzinfarkt

Falls Sie zu den wenigen Fällen gehören, denen diese Fragen tatsächlich nicht weiterhelfen, versuchen Sie es mit einer etwas drastischeren Übung:

Stellen Sie sich vor, Sie erleiden einen Herzinfarkt und müssen Ihre Arbeitszeit und –belastung unmittelbar halbieren.

  • Welche Aufgaben rutschen in diesem Fall sofort auf Ihre Not-to-do-Liste?
  • Und wovon würden Sie ab diesem Zeitpunkt deutlich weniger tun?
  • Was sind Ihre schlimmsten Störenfriede?
  • Was raubt Ihnen die meiste Zeit?

Weg mit den schlimmsten Störenfrieden

Identifizieren Sie die zehn schlimmsten Störenfriede für Ihre persönliche Not-to-do-Liste. Also diejenigen Aufgaben, die das größte Zeiteinsparpotential aufweisen.

Sie werden sicher mehr Störenfriede entdecken, aber wenn Sie sich zunächst auf die zehn schlimmsten Fälle konzentrieren, haben Sie in der Regel schon 80 Prozent Ihrer Zeitfresser ausgemacht.

Ermutigen Sie andere

Aber hören Sie an dieser Stelle noch nicht auf: Ermutigen Sie auch Ihre Mitarbeiter, deren Produktivität durch eigene Not-to-do-Listen zu verbessern. Es wird Ihre Unternehmensergebnisse beflügeln. Denn wie sagte schon der Pionier der modernen Managementlehre Peter F. Drucker:

„Wir verbringen eine Menge Zeit damit, den Führungskräften zu sagen, was sie tun sollten. Wir verbringen nicht genug Zeit damit, ihnen zu sagen, womit sie aufhören sollten. Die Hälfte der Führungskräfte, die ich kennengelernt habe, muss nicht erfahren, was sie tun soll – sie muss lernen, womit sie aufhören soll.“

Und dabei ist die Hälfte nach meiner Erfahrung noch bei weitem untertrieben …

Action Steps – vom Know-how zum Do-now

Sie können unmöglich alle Aufgaben erledigen – streichen Sie Aktivitäten. Erstellen Sie Ihre persönliche Not-to-do-Liste. Welche Aufgaben bringen Sie Ihrem wichtigsten Ziel nicht oder nur unwesentlich näher?

Setzen Sie die Punkte einzeln der Reihe nach um, indem Sie sich jede Woche einen dauerhaft eliminieren. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter ebenfalls eine Not-to-do-Liste anfertigen und unterstützen Sie sie bei der Umsetzung.

 

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