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Die Not-to-do-Liste – Teil 4: Halten Sie sich kurz



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Lassen Sie nicht zu, dass andere Sie ablenken. Das geht einfacher als Sie denken: Verabschieden Sie sich von liebgewonnenen Gewohnheiten. Und halten Sie sich kurz.

time-management Die Not-to-do-Liste – Teil 4: Halten Sie sich kurz


Hier schreibt für Sie:

 

62 Martin GeigerMartin Geiger ist Produktivitätsexperte, Keynote-Speaker, Vortragsredner und Coach.

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Kommen Sie zum Punkt

Vergessen Sie die beliebte Floskel: „Wie geht‘s?“, wenn jemand Sie anruft. Verwenden Sie stattdessen eine Begrüßung wie: „Ich bin gerade dabei, eine wichtige Aufgabe fertigzustellen, aber was kann ich für dich tun?“

Damit fordern Sie andere auf, ohne Umschweife zum Punkt zu kommen. Auf die Frage: „Hast du kurz Zeit?“, antworten Sie prinzipiell mit: „Wie lange genau?“

Und wenn Ihr Gesprächspartner den Zeitrahmen genannt hat, erwidern Sie: „Gerne. Passt es dir um 17.12 Uhr?“

Mailen Sie niemals morgens als erstes oder abends als letztes

Wie wir im einem vorherigen Beitrag dieser Serie schon festgestellt haben, stellt die Angewohnheit, morgens den Arbeitstag damit zu beginnen, kurz die E-Mails zu checken, einen denkbar ungeeigneten Start dar.

Es kann Ihre wichtigsten Prioritäten und eigentlichen Pläne für den gesamten Tag durcheinander bringen.

eMails können warten

Ihre Mails können in aller Regel bis 10 Uhr warten, nachdem Sie zumindest einen wichtigen Punkt Ihrer To-do-Liste erledigt, am besten natürlich Ihre wichtigste Aufgabe abgeschlossen haben.

Abends dagegen sorgen Mails für Schlaflosigkeit oder Überstunden, weil Sie kurz vor dem Feierabend „noch schnell“ beantwortet werden. Das ist alles andere als ein gelungener Tagesabschluss.

Hören Sie auf, am Wochenende zu arbeiten

Das gilt auch fürs Wochenende: Nehmen Sie freitags keine Arbeit mehr mit nach Hause. Entweder, Sie rühren sie sowieso nicht an, weil Sie am Wochenende ganz anderen Bedürfnissen nachgehen, oder Sie verzichten auf die Freizeit, die Sie benötigen, um Ihren Akku wieder aufzuladen.

So oder so. Am Ende des Wochenendes haben Sie wahrscheinlich immer ein schlechtes Gewissen.

Lassen Sie die Arbeit, wo sie hingehört

Das können Sie vermeiden, indem Sie die Arbeit da lassen, wo sie hingehört: Im Büro. Die gute Nachricht: Wenn Sie die in dieser Serie beschriebenen Strategien anwenden, haben Sie sich das freie Wochenende verdient.

Wenn Sie allerdings zu den Workaholics zählen, starten Sie vorsichtig mit nur einem freien Sonntag pro Monat. Dann dehnen Sie diese Zeit langsam aus. Ja, auch Ihr Handy und Notebook enthalten Arbeit und bleiben am Wochenende ebenfalls tabu. Facebook am Sonntagabend? Wie bedauernswert. Lassen Sie das.

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