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Vorstellungsgespräche, auf die sich Bewerber nicht vorbereiten können – Teil 1: Sozial erwünschtes Verhalten umgehen



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Unbestritten: Das Dilemma, dass sich Kandidaten in Bewerbungsgesprächen bewusst in einem guten Licht präsentieren und Sie sie daher nur bedingt richtig kennenlernen, besteht. Welche Möglichkeiten gibt es daher, trotz des Phänomens der sozialen Erwünschtheit ein echtes, ehrliches Bild von Ihrem Kandidaten zu erhalten?

job-interview003 Vorstellungsgespräche, auf die sich Bewerber nicht vorbereiten können - Teil 1: Sozial erwünschtes Verhalten umgehen


Hier schreibt für Sie:

 

uta Uta RohrschneiderUta Rohrschneider ist geschäftsführende Gesellschafterin der grow.up. Managementberatung.

Profil

Sozial erwünschtes Verhalten umgehen

Sozial erwünschtes Verhalten kann nur gezeigt werden, wenn der Kandidat weiß, welche Antwort Sie als Interviewer von ihm hören wollen. Dann kann er diese so anpassen, dass sie Ihnen gefallen wird. Welche Antworten auf klassische Fragen erwünscht sind, kann er zudem in einer Vielzahl von Bewerber-Ratgebern nachlesen.

Und ein gut vorbereiteter Bewerber tut das auch. Gute Bewerber bereiten sich detailliert auf ihr Bewerbungsgespräch vor. Sie wissen um ihre Stärken, Schwächen, Ziele und Fähigkeiten und sie werden sie Ihnen bestmöglich präsentieren.

Beispiel: Sozial erwünschte Antworten zur Teamfähigkeit

Teamfähigkeit ist eine häufig geforderte Fähigkeit in Stellenbeschreibungen. Dennoch ist es selten so, dass ein Kandidat ausschließlich im Team fähig sein soll. Im Gegenteil, neben der guten Teamfähigkeit sollte er ebenfalls über eine selbstständige Arbeitsweise verfügen.

Kandidaten wissen, dass Sie weder als Einzelkämpfer noch als ausschließlicher Teamplayer gut bei Unternehmen ankommen. Aus diesem Grund häufen sich in Bewerbungsgesprächen Antworten wie:

  • „Natürlich arbeite ich sehr gerne im Team. Dort kann man sich mit den Kollegen austauschen und findet gemeinsam schnell eine Lösung. Viele Köpfe denken ja mehr und schneller als ein Einzelner. Aber ich muss nicht in einem Team arbeiten. Ich bringe auch auf mich allein gestellt meine Leistung.“
  • „Ich kann sehr gut eigenständig arbeiten. Bei längerfristigen Aufgaben mache ich eine Planung, was ich wann bearbeite. Die arbeite ich dann konsequent ab. Aber häufig ist es natürlich auch so, dass Aufgaben zu groß sind, um sie ganz alleine zu bearbeiten. Dann arbeite ich sehr gerne im Team mit anderen, weil man sich die Aufgaben teilen und alle gut auslasten kann.“
  • „Ich würde mich als Teamplayer bezeichnen. Ich finde es wichtig, dass man auch von Kollegen lernt und alle Erfahrungen und die Gesamtenergie eines Teams ausnutzt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Manchmal ist es aber auch nicht sinnvoll, im Team zu arbeiten, zum Beispiel wenn die Aufgabe gar nicht groß genug ist, um ein ganzes Team damit zu beschäftigen. Dann kann ich die Aufgabe auch gut für mich selbst erledigen. Und auch das hat seine Vorteile. Ich habe gerne eine ausgewogene Mischung aus Team- und Einzelarbeit.“
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