EnglishGerman

12 Regeln für Chefs & Mitarbeiter – Teil 4: Umgang mit Kritik



Voriger Teil Nächster Teil



Top100 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt (Quellen: DIE ZEIT, Wikipedia, Blogger-Relevanz-Index) mit News-Dienst Best of HR. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt - mit Beratung, Seminaren & passenden Locations.
Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.

Ein weiterer wichtiger Punkt zwischen Chefs & Mitarbeitern: Der Umgang mit Kritik. Und zwar auf beiden Seiten.  Denn eines ist klar: Feedback ist notwendig. Aber nicht immer Willkommen. Wie geht man also damit um?

critic


Hier schreibt für Sie:

 

Mike FischerMike Fischer ist mehrfach ausgezeichneter Unternehmer & GSA-Speaker.

Profil


Best of HR - Berufebilder

In diesem Text - mehr im Newsletter!

5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns

Diesen Schutzinstinkt habe ich oft selbst. Auf der einen Seite will ich, dass meine Mitarbeiter wachsen. Auf der anderen Seite quatsche ich ihnen rein.

Aber ich muss zulassen, dass meine Mitarbeiter dieselben Erfahrungen und Fehler machen dürfen, die ich früher gemacht habe. Denn aus diesen Erfahrungen können sie erst lernen.

6. Meckere nicht ständig

Ich meckere manchmal zu viel, und da muss ich aufpassen. Zu viel meckern ist nie gut. Aber das ist ein vielschichtiges Thema, denn es ist immer die Frage, was ich zuerst ansehe.

Kritik – auf das Wie kommt es an

Neulich hatte ich ein langes Gespräch mit einem Mitarbeiter. Er ist ein guter Kerl, aber er hat momentan das Problem, dass er sich überschätzt. Wenn ich ihm das sage und damit in seinen Augen meckere, spielt er die beleidigte Leberwurst.

Er gibt mir inhaltlich Recht, aber er kritisiert die Art, wie ich es sage. Er sieht also zuerst sich und ist beleidigt. Das zu lösende Problem sieht er erst mal nicht. Ich aber meine, wir müssen uns alle unter die Flagge der Firma stellen – und erst in zweiter Linie geht es um die Frage der Person.

Kränkungsgefühle kontrollieren

Kränkungsgefühle müssen wir lernen zu kontrollieren. Wir müssen uns immer fragen: „Worum geht es jetzt eigentlich – um dich oder um die Firma?“ Ein Kollege hat dann zu mir gesagt: „Mike, wenn du dich mit dem streitest, spüren wir das alle. Und das ist für das ganze Unternehmen negativ.“

Viele Menschen, und hier insbesondere auch Chefs, fühlen sich zu schnell in ihrer Person angegriffen. Ich sage: Zuerst kommt die Firma, dann kommt die Firma, als drittes kommt die Firma, und dann kommt gerne der Mitarbeiter, und dann kommt irgendwann ganz tief unten im Müll: der Chef.

Die Firma steht immer im Vordergrund

Ich will auch im Organigramm nicht oben stehen. Normalerweise stehen in einem Organigramm ganz oben die Chefs, dann die Mitarbeiter, ganz unten die Kunden. Bei uns ist das umgedreht: Oben stehen die Kunden, dann die Mitarbeiter, unten die Chefs.

Das ist eine andere Denkweise, und das Organigramm bildet das ab. Bei der Lösung von Problemen geht es nicht darum, wer als Mensch der Wichtigste ist, sondern um die Firma.

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere E-Kurse & persönliche Beratung


E-Kurse Beratungberufebilder

Der Debatten-Monitor bündelt 25.000+ Leserstimmen zu unseren Beiträgen auf Best of HR - Berufebilder.de, in Social Media & im Netz - aktuelle Debatten abonnieren. Viele unserer Beiträge entstehen durch Leser-Anregung: Schlagen Sie Ihr Thema vor!

Meinungen abonnieren per RSS oder (erforderliche URL!) Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Umgang mit #Kritik: Kränkungsgefühle kontrollieren fällt #Chefs wie #Mitarbeitern nicht immer leicht
    @SimoneJanson

  2. Monika Paitl

    RT @SimoneJanson: 12 Regeln für Chefs & Mitarbeiter – Teil 4: Umgang mit Kritik –

  3. KompetenzPartner

    12 Regeln für Chefs & Mitarbeiter – Teil 4: Umgang mit Kritik: Ein weiterer wichtiger Punkt zw… #Beruf #Bildung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.