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5 Tipps, damit die Karriereleiter nicht zur Sackgasse wird: Achtung Traumjob!


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„Auch ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter“, heißt es. Darin steckt viel Wahres: Der Wunsch, immer weiter, höher und mehr zu erreichen, kann in der Sackgasse enden – das zeigt aktuell der Fall von Karstadt-Managerin Eva-Lotta Sjöstedt. 5 Tipps, damit das nicht geschieht.

karriere-leiter 5 Tipps, damit die Karriereleiter nicht zur Sackgasse wird: Achtung Traumjob!


Geschrieben von:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Sackgasse – so schnell kann’s gehen

Es kann schnell gehen mit der Sackgasse: Ein tolles Jobangebot bekommen, mit höherem Gehalt, mehr Führungsverantwortung, mehr Gestaltungsspielraum – angeblich. Für schöne Versprechungen werden in der ersten Euphorie schnell Bedenken ignoriert:

Zum Beispiel, dass man von der Großstadt aufs platte Land ziehen muss.  Oder dass man den Gehaltszuwachs mit deutlich mehr Stress erkaufen muss. Oder dass die Gestaltungsfreiräume doch nicht so groß sind wie erwartet.

Eva-Lotta Sjöstedt als aktuelles Beispiel

Ein aktuelles Beispiel ist die Karstadt-Managerin Eva-Lotta Sjöstedt, die gerade diese Woche das Handtuch geworfen hat. Begründung: Zu wenig Unterstützung durch Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen.

Schwierig ist wird eine solche Situtation dann, wenn man nicht mehr aus seinem alten Job zurück kann oder sich keine neuen Möglichkeiten am Horizont auftun.

5 Tipps, damit die Karriereleiter nicht zur Sachgasse wird

Doch wie lassen sich solche Fehleinschätzungen von vorneherein vermeiden? Wir geben 5 Tipps dazu, wie sie wie Sie in solchen Situationen von Anfang eine realistische Sichtweise bewahren.

  •  Sich genau informieren: Es mag abgedroschen klingen, aber in der ersten Euphorie überhört man manche Warnung. Dabei ist es wichtig, sich vor einem vermeintlichen Aufstieg genau zu informieren, was der neue Job bedeutet – z.B. mehr Stress, mehr Reisen, Umzug aufs Land. Denn der vermeintliche Traumjob kann schnell zum Alptraum werden.
  • Die eigenen Ziele genau kennen: Wenn man Erfolg haben will, sollte man genau wissen, was Erfolg für einen bedeutet. Nicht immer ist das gleichzusetzen mit mehr Gehalt und mehr Verantwortung. Daher sollte man sich klar machen, was einem im Leben wichtig ist – und ob der neue Job wirklich zu diesen persönlichen Zielen passt.
  • Ist die Arbeit langfristig erfüllend? Wer einen neuen Job antritt, sollte nicht nur nach der kurzfristigen Gehaltserhöhung fragen sondern auch nach dem langfristigen Ziel der Arbeit: Wenn man keine Zeit mehr für Hobbies, Familie und Entspannung ist, sind die Akkus schnell leer und Topleistungen unmöglich.
  • Die Chemie muss stimmen: Wichtig ist aber auch, dass man mit den neuen Kollegen und dem Chef klar kommt. Wer bereits am Anfang leise Zweifel hat, ob es den klappen kann, sollte diese nicht einfach beiseite wischen sondern versuchen, weitere Informationen zu bekommen.
  • Der Aufstieg ein Flop – und nun? Was kann man tun, wenn sich herausstellt, dass der Vermeintliche Aufstieg auf der Karriereleiter ein Flop war? Schadensbegrenzung betreiben. Vielleicht gibt es noch eine Möglichkeit, im alten Job weiterzumachen. Wenn nicht kann man das Warten auf neue Chancen mit anderen Jobs überbrücken oder sich zum Beispiel selbständig machen.
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  1. Kurt Schaffner

    RT @SiLoers: 5 TIPPS, DAMIT DIE KARRIERELEITER NICHT ZUR SACKGASSE WIRD:
    Achtung Traumjob! #Karriere

  2. Karista

    Achtung, Traumjob! Wie die Karriereleiter nicht zur Sackgasse wird:
    @SimoneJanson

  3. Karriereexperten.com

    RT @SiLoers: 5 TIPPS, DAMIT DIE KARRIERELEITER NICHT ZUR SACKGASSE WIRD:
    Achtung Traumjob! #Karriere

  4. QRC Group AG

    5 Tipps, damit die #Karriereleiter nicht zur Sackgasse wird #Karriere #Job

  5. Silke Loers

    5 TIPPS, DAMIT DIE KARRIERELEITER NICHT ZUR SACKGASSE WIRD:
    Achtung Traumjob! #Karriere

  6. Silke Loers

    Für mich muss eine Karriereleiter nicht immer (von außen betrachtet) steil nach oben gehen. Gerade die Erfahrungen, Niederlagen machen ja erst eine Führungspersönlichkeit aus. Wie reflektiert wird ein Manager sein, für den es immer nur steil bergauf ohne Schwierigkeiten ging?
    Auch „Leerzeiten“, d.h. ein Job ist beendet und ein neuer noch nicht in Sicht bieten viel Potenzial „Luft zu schnappen“ und mit neuer Energie sich ein neues Projekt zu suchen.
    Ich bewundere Eva-Lotta Sjöstedt für ihren Mut einen Job hinzuschmeißen, der nicht das hält, was er verspricht. Ich denke, dass sich durch so eine Haltung viele neue Chancen für sie ergeben. Wir brauchen heute Manager mit Ecken und Kanten, die nicht pflichtbewusst nur einen Job ausführen sondern sagen, wenn etwas in Schieflache geraten ist.
    Ein vermeintlicher Rückschritt für andere kann ein Sprung in die richtige Richtung sein.

    • Simone Janson

      Hallo Silke,
      danke für den Kommentar, das hast du schön gesagt. Eva-Lotta Sjöstedt ist auch insofern nicht das beste (aber eben ein aktuelles) Beispiel, als dass ich dir recht gebe, dass sie sicherlich bald andere Möglichkeiten findet. Es gibt andere Fälle, bei denen das nicht so ist und die so einen Rückschritt als Niederlage begreifen. Dazu trägt auch der deutsche Umgang mit Scheitern bei: In anderen Ländern ist das weitaus üblicher, dass Menschen dann übergangsweise auch mal in „unqualifizierteren“ Berufen arbeiten, in Deutschland wird das bei vielen immer noch mit sozialem Abstieg gleichgesetzt, obwohl das gar nicht sein muss. Grade kürzlich habe ich von einem ehemaligen Kommilitonen gehört, der nach dem Archäologie-Studium als IT-Berater gearbeitet hat und jetzt einen Bonbonladen aufmacht – coole Sache, sein eigenes Ding machen, aber so mancher würde die Nase rümpfen. Oder in einem anderen Fall beliefert jemand mit seinen Keksen Vorstandsetagen und knüpft dabei gute Kontakte.

      Viele Grüße

  7. KompetenzPartner

    5 Tipps, damit die Karriereleiter nicht zur Sackgasse wird: Achtung Traumjob!: “Auch ein Hamst… #Beruf #Bildung

  8. Felix Schorre
    Felix Schorre

    RT @SimoneJanson: 5 Tipps, damit die Karriereleiter nicht zur Sackgasse wird: Achtung Traumjob! –

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