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Worauf es beim Führen von Mitarbeitern ankommt – Teil 2: 7 Tipps für gute Führung



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Wenn Führungskräfte klar und verständlich kommunizieren, entlastet das die Beschäftigten. Ebenso wichtig ist es für das Team, abschätzen zu können, wie sich die Führungskraft unter bestimmten Umständen verhält. leadership Worauf es beim Führen von Mitarbeitern ankommt – Teil 2: 7 Tipps für gute Führung


Hier schreibt für Sie:

 

hornung Markus HornungMarkus Hornung ist Berater und Redner zum Thema Emotionale Intelligenz.

Profil

Mitarbeiter wollen wissen, woran sie sind

Bei einem guten Chef wissen die Mitarbeiter schlicht, woran sie sind. Reagiert der Vorgesetzte drei Mal gelassen auf das unpünktliche Erscheinen eines Mitarbeiters, verunsichert es das gesamte Team, wenn er beim vierten Mal sofort an die Decke geht.

Menschen ziehen aus der Berechenbarkeit ihres Gegenübers das Gefühl der Sicherheit. Das gleiche gilt auch für Klarheit, Anerkennung und einen respektvollen Umgang miteinander. Wie wichtig diese Faktoren sind, spüren auch Führungskräfte – spätestens beim Gedanken an den eigenen Chef.

7 Tipps für gute Führung

Hier habe ich noch einmal zusammengefasst, wie es Ihnen gelingt es, klar, berechenbar und wertschätzend zu sein:

  1. Achten Sie in der Kommunikation mit Ihrem Team auf klare, eindeutige Aussagen. Vermeiden Sie verbale Ausweichmanöver, Floskeln und Gemeinplätze.
  2. Machen Sie sich Ihrer eigenen Werte als Vorgesetzter bewusst! Worauf legen Sie besonderen Wert? Was ist Ihnen wichtig? Worauf reagieren Sie besonders emotional?
  3. Hinterfragen Sie Ihr eigenes Verhalten. Durch immer wiederkehrende Selbstreflektion erfahren Sie, welche Werte Ihnen wichtig sind und können diese nachvollziehbar kommunizieren.
  4. Sagen Sie „Ja“ und „Nein“ statt „Vielleicht“, „Eventuell“ oder „Eigentlich“!
  5. Teilen Sie aufkommende Verärgerung oder Erwartungen an das Verhalten Ihrer Mitarbeiter nicht sachlich, sondern klar und emotional vorsichtig dosiert mit. Warten Sie nicht ab, bis Ihre Grenzen überschritten werden.
  6. Loben Sie Ihre Mitarbeiter nicht von oben herab, sondern freuen Sie sich aufrichtig über deren Erfolge.
  7. Bringen Sie Ihren Mitarbeitern echte Wertschätzung und Zuneigung entgegen – stellen Sie positive Eigenschaften heraus.
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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Norman Morgan

    Nun ist der Welpenschutz allmählich um und das Liefern von Ergebnissen wird immer wichtiger. Allerdings führen Zeitdruck, hohe Erwartung des eigenen Vorgesetzten und Probleme in den Projekten der Mitarbeiter dazu, dass er sich häufig mit dem Satz „Jetzt lass mich das mal machen, ich sehe schon, so wird das nichts!“ in die Projekte einmischt.

    • Simone Janson

      Hallo Herr Morgan, da haben Sie recht, mangelndes Vertrauen des Chefs, Kontrollwut und die Unfähigkeit, delegieren zu können, führen dann zu dem von Ihnen beschriebenen demotivierenden Ergebnis für die Mitarbeiter. Darin zeigt sich dann am Ende die eigene persönliche Unsicherheit des Chefs…

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