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Fehlerkultur in Unternehmen – Teil 14: Vertrauen schaffen



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Unzweifelhaft gilt: Gegenseitiges Vertrauen ist die wichtigste Basis für eine erfolgreiche Einführung einer Fehlerkultur im gesamten Unternehmen.

vertrauen Fehlerkultur in Unternehmen – Teil 14: Vertrauen schaffen


Hier schreibt für Sie:

 

cerwinka Dr. Gabriele CerwinkaDr. Gabriele Cerwinka ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG.

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schranz Gabriele SchranzGabriele Schranz ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG; Wien – Zürich.

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Festigen Sie neue Werte

Bevor die Instrumente der Fehlerkultur im Unternehmensablauf integriert werden können, muss zunächst in der gesamten Belegschaft das Vertrauen auf die Gültigkeit der „neuen“ Werte gefestigt werden.

Dazu gehört als wichtigster Schritt, dass Vorgesetzte auf Fehler zunächst neutral-wohlwollend reagieren. Ein Lustigmachen über Fehler und Schadenfreude sind absolut verboten.

Die Basis der Kommunikation

Wertschätzung und Respekt sind die Basis von Kommunikation, wenn es um Fehler geht. In dieser Phase sollten auch und gerade Vorgesetzte offen Fehler zugeben.

Nichts festigt das Vertrauen so wie das Beispiel „von oben“. Sollten die Emotionen trotzdem einmal dominieren, ist es erforderlich, nicht beschwichtigend zu reagieren („Das wird schon, warten Sie’s nur ab!“), sondern sehr bewusst die Sach- und Emotionsfrage zu trennen.

Mit Emotionen richtig umgehen

Die Führung sollte einerseits Verständnis für die Bedenken und Ängste der Mitarbeiter zeigen und andererseits in der Sachfrage konsequent auf den neuen Prinzipien und Zielen beharren.

Zu einer Vertrauenskultur gehört auch, auf allen Ebenen zu den Fehlern zu stehen. Spätestens jetzt sind alle Bereiche im Unternehmen gefordert.

Erwartungshaltungen klar kommunizieren

Es muss nur klar kommuniziert werden, was von jedem einzelnen Mitarbeiter erwartet wird: im Fehlerfall Farbe bekennen und nichts vertuschen.

Jedem muss jetzt klar sein: Je früher ein Fehler bekannt wird, desto schneller kann reagiert werden. Unbedingte Voraussetzung in dieser Phase ist die absolute und jederzeitige Rückendeckung nach oben und nach unten.

Taten statt Worte

Schöne Worte sind hier nicht gefragt: Es geht um konkrete Taten, die bezeugen, wie ab jetzt mit Fehlern umgegangen wird.

Allen Mitarbeitern müssen die Instrumente der Fehlerkultur und deren Handhabung klar sein, permanente Nachschulung ist hier ein Mosaikstein des Umsetzungserfolges.

Die Umsetzung wird nur funktionieren, wenn die Mitarbeiter ihren Vorteil aus der Fehlerkultur erkennen, für den sie ein Stück mehr Aufwand und ein Verlassen der Komfortzone auf sich nehmen.

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