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Das ist Facilitating Change – Teil 1: 7 Grundannahmen im Facilitating



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Die Handlungen des Facilitators erfolgen aus seiner inneren Haltung heraus, geprägt durch seine Persönlichkeit, seine Erfahrungen und die daraus erwachsene Intuition. So agiert jeder Facilitator anders, wie jedes Projekt, jeder Prozess, jede Veränderung anders ist. change-management Das ist Facilitating Change - Teil 1: 7 Grundannahmen im Facilitating


Hier schreibt für Sie:

 

karin-beutelschmidt Karin BeutelschmidtKarin Beutelschmidt ist Gründerin der School of Facilitating und der divida Stiftung.

Profil

Was machen Facilitatoren?

Was Facilitatoren in ihrer Arbeit eint, sind gewisse Thesen und Grundannahmen, die dabei helfen, sich vor und während eines Prozesses immer wieder auf die aktuelle Situation und das Wesen einer Veränderung zu besinnen.

Sie sind Bestandteil der inneren Haltung des Facilitators und dienen gleichzeitig als Anker und Steuerungshilfe. Im Folgenden sind die wesentlichen Grundannahmen und Thesen, die die Haltung des Facilitators ausmachen, skizziert.

7 Grundannahmen im Facilitating

  1. Das notwendige Wissen für Gelingen ist in jedem System vorhanden. Vorhanden ja, aber es ist nicht immer offensichtlich. Facilitating bedeutet, das System in Kontakt mit seinen Ressourcen zu bringen.
  2. »Ohne Unordnung keine neue Ordnung« und »keine Veränderung ohne Unordnung«. Facilitating bedeutet, Menschen auf diese Phasen vorzubereiten, diese Phasen zu gestalten und die Reise durch das Chaos zu ermöglichen.
  3. Changeprozesse haben Unvorhersehbares und Unplanbares. Facilitating bedeutet, dafür offen zu sein, die Impulse aufzunehmen und sie für den Prozess zu nutzen.
  4. Vertrauen wird ständig aufs Neue gestaltet. Authentizität ist der Schlüssel zum Vertrauen der Beteiligten. Ein Facilitator unterstützt das, indem er den Prozess aktiv gestaltet, alle mit einbezieht und den Themen eine Stimme gibt.
  5. Veränderung braucht Beweglichkeit und emotionale Beteiligung. Dies zu ermöglichen ist Aufgabe des Facilitatings.
  6. Der Facilitator ist mit seiner Person Teil des Prozesses. Indem er seine subjektiven Wahrnehmungen und Empfindungen in die Kommunikation einbringt, unterstützt er den Prozess.
  7. Facilitating braucht das Wollen und die Unterstützung der Auftraggeber.
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